Mai 23

Active Directory: Wer hat den Benutzer angelegt

In größeren Unternehmen gibt es im Regelfall nicht nur einen Administrator für die Active Directory, sondern mehrere. Es kann in diesem Zusammenhang auch schon mal zu Fehlern kommen, die kurzfristig analysiert werden müssen. Es gibt einen recht einfachen Weg herauszufinden, um zu ermitteln, wer das Objekt angelegt hat , in dem man sich den Besitzer des Objektes anschaut.

Sollte der Benutzer, welcher das Objekt angelegt hat nur über die Berechtigung “Konten-Operatoren” oder noch dediziertere Rechte verfügen, wird das Attribut “Besitzer” auf den Ersteller des Objektes gesetzt. Ist der Benutzer allerdings Mitglied in der Gruppe “Domänen-Admins” oder “Organisations-Admins”, werden diese Gruppen als Besitzer eingetragen. 

Wird der Benutzeraccount des Erstellers gelöscht, bleibt weiterhin die SID des gelöschten Accounts am Objekt. Änderungen am Benutzeraccount können am Attribut “Besitzer” nicht ermittelt werden.

Mai 23

SC 2012 CM: Einstellungen der SQL Datenbank

Mit war leider bei der Installation des SQL Server 2012 Express nicht bewusst, dass der Microsoft System Center 2012 Configuration Manager eine spezielle Sortierreihenfolge benötigt und diese nicht Standard bei der Installation ist.

Es wird als Sortierreihenfolge (bzw. SQL Collection) die folgende benötigt:

SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS

Um diese Anzupassen, was nur bei einer leeren Datenbank zu empfehlen ist, kann folgender Befehlssatz angewandt werden:

setup.exe /quiet /action=rebuilddatabase /sqlcollation=SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS /instancename=NamederSQLInstanz /SQLSYSADMINACCOUNTS=Benutzeraccount

Bei der “NamederSQLInstanz” muss der entsprechend bereits angelegte SQL-Instanzname wie z.B. “MSSQLSERVER” angegeben werden und auch beim “Benutzeraccount” muss ein Benutzer oder besser eine Gruppe angegeben werden, der auf dieser Instanz administrative Rechte erhält wie zum Beispiel die lokale Administratorengruppe des Servers durch “BUILTIN\Administrators”. Auf einem deutschen System muss diese natürlich in “BUILTIN\Administratoren” umbenannt werden.

Weitere Informationen
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Mai 22

DameWare: Lizenzdaten bei Installation mitgeben

DameWare Remote Control (früher: DameWare NT Utilities) sowie DameWare Mini Remote Control erlauben bei der Installation über MSI und EXE-Datei die Aktivierung der Software durch die Lizenzdaten:

MSI-Datei:

msiexec /i fileName.msi /qn APPDIR=”C:\Program Files\DameWare programName\” reboot=reallysuppress SILENT=yes SA_KEY=licenseKey SA_EMAIL=emailAddress

EXE-Datei:

fileName.exe /args “/qn APPDIR=\”C:\Program Files\DameWare programName\” reboot=reallysuppress SILENT=yes SA_KEY=licenseKey SA_EMAIL=emailAddress”

Die Aktivierung der Software findet über das Internet statt, so dass eventuell ein Proxy-Server mit angegeben werden muss. Auch dieses ist über Parameter in der Silent-Installation möglich.

SA_PROXY_ADDRESS=proxyAddress SA_PROXY_PORT=proxyPort

Es wird eine HTTP-Verbindung über den Port 80 zur IP-Adresse 74.115.12.35 mit dem DNS-Eintrag licenseserver.solarwinds.com aufgebaut.

Weitere Informationen
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Mai 22

SC 2012 CM: Falscher SQL Server Express

Bei der Installation des System Center 2012 Configuration Managers wurde der SQL-Server bemängelt. Da ich beim Download der benötigten Dateien eine “SQLEXPR_x64_ENU”-Datei, also einen SQL-Server Express gesehen hatte, installierte ich diesen. Leider wurde mir dieser bei der Überprüfung der Voraussetzung durch die Installationsroutine des SC 2012 CM mit “Falsche SQL-Version” bemängelt, da nur ein SQL Server Express 2008 zur Verfügung stand.

Für die Grundinstallation des SC 2012 CM inkl. SP1 wird ein SQL Server Express in der Version 2012 erwartet. Dabei ist auch zu beachten, dass ein Update möglich ist, allerdings nur, wenn die Sprache der auf dem Server installierten sowie der zu installierenden SQL-Version gleich ist.

Zum Microsoft SQL Server 2012 Express-Download
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Mai 20

Leben schenken – Leben spenden

Ich saß gestern auf der Couch und dachte über dieses “Gott und die Welt” nach. Zur Weihnachtszeit oder auch zwischendurch werden wir zur Spende aufgerufen. Das gesammelte Geld wird, so hoffen wir, armen Menschen und Kindern zur Verfügung gestellt. Aber nicht nur Geld kann man spenden, um anderen etwas Gutes zu tun.

Es gibt weitere Spendemöglichkeiten, die Leben retten können:

  • Blutspende
  • Knochenmarkspende
  • Organspende

Bei der Blutspende werden nach einem medizinischen Fragebogen und einer kurzen ärztlichen Untersuchung dem Spender 500 ml Blut aus dem Kreislauf entnommen. Im menschlichen Körper werden kontinuierlich zwischen. 4,5 bis 6 Liter Blut durch die Blutbahnen gepumpt. Der Körper reagiert zwar mit einer kurzen Kreislaufstörung auf die Entnahme, welche aber nach kurzerer Ruhepause im Liegen und dem Zuführen von Flüssigkeit und Nahrungsmitteln einfach entgegen gewirkt werden kann.

Dieses Blut wird häufig nach Unfällen oder bei Operationen benötigt, um eine Versorgung des Kranken zu gewährleisten. Aber auch bei Krebs- und Leukämiepatienten werden Blutkoserven eingesetzt, um Übergangszeiten oder Behandlungen zu ermöglichen.

Vor der Knochenmarkspende steht die Typisierung. Dieses ist nach einer Online-Registrierung ganz einfach, da man einen Umschlag mit den benötigten Utensilien nach Hause gesandt bekommt. In dem Umschlag befinden sich 2 Wattesstäbchen mit denen man einen Abstrich von der Wangenschleimhaut nimmt, in dem mit dem Wattestäbchen über die Wangeninnenseite streicht.

Nach dem Versand der Wattestäbchen werden diese analysiert und die Ergebnisse in einer Spenderdatei anonymisiert weltweit zur Verfügung gestellt. Da sich diese ermittelten Werte im Körper nicht mehr ändern, kann ein Spender bis zum 61. Lebensjahr durch die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH) angeschrieben und zu einer Bestätigungstypisierung eingeladen werden. Dort wird der Spender dann auch zu einer entsprechende Spende informiert. Nur 5 von 100 Spendern werden innerhalb von 10 Jahren zu Spendern, da viele Faktoren des Spenders mit dem Empfänger übereinstimmen müssen.

Die Organspende findet, ausser bei einer Lebendspende, nach der Feststellung der erloschenen Gehirnfunktionen (Hirntod) statt. Desweiteren wird eine Zustimmung des bzw. der verstorbenen Person als Voraussetzung benötigt.  Als Bedingung muss der Hirntod allerdings vor dem Erliegen des Herz-Kreislauf-Systems festgestellt sein und dieses dann künstlich aufrechterhalten werden. Bei in Krankenhäusern sterbenden Patienten sind diese Gegebenheiten bei nur 1% der Todesfälle erfüllt und kommen somit als Organspender in Frage.

Um Angehörigen die Entscheidung abzunehmen bzw. dem medizinischen Personal eine Vorauskunft zu geben, ist es wichtig einen Organspendeausweis bei seinen persönlichen Unterlagen wie in der Geldbörse bei sich zu tragen, so das der persönliche Wille beachtet werden kann.

Ich, persönlich, spende seit 2001 regelmäßig Blut und besitze auch einen Organspendeausweis. Seit dem Ende des letzten Jahres habe ich mich auch typisieren lassen, da ich alle 3 Spende-Varianten sehr wichtig finde.
Vielleicht spreche ich mit diesem Artikel den einen oder anderen an Spender zu werden und selbst wenn sich Leserinnen und Leser nur mal Gedanken zu dem Thema machen, ist es bereits ein Gewinn.

Unter folgenden Links gibt es weitere Informationen
Blutspende

Knochenmarkspende
Organspende

Mai 17

Service-Intervall bei A-Klasse (W168) zurücksetzen

Ich habe in 2 Wochen einen Inspektionstermin, allerdings ist die Restlaufzeit bis zum Inspektionstermin überschritten, so das mir bei jedem Start des Wagens ein Signalton mitteilt an diesen Zustand.

Um die Restlaufzeit und somit das Inspektionsintervall wieder zurückzusetzen, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Schlüssel auf “Zündung an” drehen
  • Taste “0.000″ innerhalb einer Sekunde 2 mal drücken
  • Schlüssel auf “Zündung aus” drehen
  • Taste “0.000″ gedrückt halten
  • Schlüssel auf “Zündung an” drehen (Taste “0.000″ weiterhin gedrückt halten)
  • Nach 10 Sekunden erfolgt ein Signalton
  • Display zeigt neues Wartungsintervall an
  • Taste “0.000″ los lassen
  • Schlüssel auf “Zündung aus”

Man sollte allerdings die Werkstatt dann darauf hinweisen, dass dieses durchgeführt wurde, damit a) dieses nach erledigter Arbeit erneut durchgeführt wird und b) es zu Irritationen beim Service Personal kommt.

Mai 17

SC 2012 CM: Fehlende Dateien herunterladen

Während der Installation des Microsoft System Center 2012 Configuration Manager müssen Dateien heruntergeladen werden. Dieses funktioniert entweder direkt auf der Server-Infrastruktur, wenn diese einen Internetzugriff besitzt oder kann auch unter Zuhilfenahme des Mediums an einem anderen System durchgeführt werden.

Dazu ist folgender Befehl notwendig:

X:\SMSSETUP\BIN\X64\SETUPDL.EXE C:\SC12CM-Files

Das “X” Steht für das Laufwerk mit dem entsprechenden Installationsmedium sowie “C:\SC12CM-Files” für den Pfad, wo die Dateien abgelegt werden sollen. Es werden fast 400 MB zusätzlicher Daten in den Ordner kopiert.