29 Mai 2010 @ 6:45 PM 

Für eine Migration von einem alten auf ein neues Betriebssystem werden teilweise auch Daten gesichert werden müssen. Sollte dieses automatisiert erfolgen hat Microsoft im WAIK (Windows Automated Installation Kit) das USMT implementiert. Dieses wird bei Windows 7 in der Version 4 genutzt.

Zur Konfiguration werden 4 XML-Dateien verwandt:

  • MigApp.xml => Anwendungseinstellungen des Computers werden migriert
  • MigSys.xml => Betriebssystem- und Browsereinstellungen  werden migriert
  • MigUser.xml => Benutzerordner, Dateien und Datei werden migriert

Diese Dateien können vom Standard, den Microsoft anbietet editiert werden.

Eine weitere Datei kann bei Bedarf erstellt werden:

  • Config.xml => Komponenten können ausgeschlossen werden

Zum USMT gehören zwei Anwendungen:

  • ScanState.exe => Erstellung des zu migrierenden Datenmaterials
  • LoadState.exe => Rückspielung des gesicherten Datenmaterials

 

Befehl zur Erstellung der Config.xml:
scanstate /i:migapp.xml /i:miguser.xml /genconfig:config.xml

Befehl zur Sicherung der Daten als Beispiel:
scanstate \\server\migration /i:migapp.xml /i:miguser.xml /o /config:config.xml

Befehl zur Rückspielung der Daten als Beispiel:
loadstate \\server\migration\ /i:migapp.xml /i:miguser.xml

Bei den Beispielen habe ich die Migsys.xml absichtlich weg gelassen, da ich Migrationen von Windows XP und Windows Vista durchgeführt habe, so dass ich bereits andere Betriebssystem-Einstellungen konfiguriert hatte. und nur die User- und Programm-Daten übernehmen wollte

Posted By: Daniel Lensing
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Categories: Windows 7
 29 Mai 2010 @ 12:30 PM 

netsh Mit dem NETSH.EXE-Befehl kann man viele Netzwerk-Einstellungen konfigurieren. Ein Beispiel habe ich vor längerer Zeit mit dem WLAN-Export gezeigt. Hier nun eine kleine Übersicht der von mir genutzten Befehle im Alltag

  • Festlegen einer statischen IPv4-Adresse:
    netsh interface ipv4 set address "LAN-Verbindung" static 192.168.2.100 255.255.255.0 192.168.2.1
  • Festlegen einer dynamischen IPv4-Adresse:
    netsh interface ipv4 set address "LAN-Verbindung dhcp
  • Festlegen einer Regel für die Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit am Beispiel Dameware
    netsh advfirewall add rule name="DameWare" protocol=tcp localport=6129 dir=in action=allow
  • Festlegen einer Regel für die Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit um Pingauswertung zu ermöglichen
    netsh advfirewall add rule name="ICMPv4" protocol=icmpv4 any,any dir=in action=allow

In der Vorbereitung auf die Microsoft-Zertifizierung habe ich im Übungsaufbau mehrfach den Befehl zur Aktivierung des Branchcache am Client genutzt:

  • Aktivierung des BranchCache
    netsh branchcache set service mode=hostedclient location=server0.fqdn.local
Posted By: Daniel Lensing
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Categories: Windows 7
 29 Mai 2010 @ 7:15 AM 

Aufgrund einer kleinen Diskussion am gestrigen Abend in gemütlicher Runde habe ich mich heute Morgen an mein System gesetzt und wollte rausfinden, ob es möglich in der Liste der geschützen Marken zu recherchieren.

Ich ging auf die Seite des “Deutschen Patent- und Markenamtes” und schon bekam ich den Link für die entsprechende Datenbank. Da vieleicht der eine oder andere auch mal nach registrierten Marken schauen möchte folgt der Link:

Link

Posted By: Daniel Lensing
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 28 Mai 2010 @ 7:00 AM 

Ich installiere in letzter Zeit aus Test und Übungsgründen häufiger mein Test-System neu. Ich nutze nun seit mehreren Wochen einen USB-Stick als Installationsmedium, da dieser weniger kratzanfällig ist als eine DVD.

Um einen USB-Stick für Windows 7 vorzubereiten sind nur einige wenige Schritte notwendig:

Starten der Applikation “DISKPART.EXE” als ADministrator in einer Eingabeaufforderung.
Anschließend sind die folgenden BEfehle notwendig:

  • list disk
    Auslesen der Nummer des USB-Sticks
  • select disk <Nummer des USB-Sticks>
    Definieren, welches Medium bearbeitet werden soll
  • clean
    entfernt die Partitionen sowie Volume-Informationen
  • create partition primary
    Erstellen einer neuen Partition über den gesammten USB-Stick
  • format fs=fat32 label=”Win7Medium” quick
    Formatiert die erstellte Partion mit der Bezeichnung “Win7Medium” als Schnellformatierung
  • active
    Man setzt die Partition als “aktive” Partition, damit von dieser gebootet werden kann.
  • exit
    Beenden des Programms

Anschließend muss nur noch das gesammte vorliegende DVD-Medium auf den Stick kopiert werden und es kann losgehen.

Wenn man nun den Stick noch ein wenig verbessern möchte, kann man sich noch eine “Unattend.xml” erstellen, so dass man nach dem Booten des USB-Sticks alle Standard-Eingaben bereits erledigt sind und man innerhalb kürzester Zeit ein neues Test-System zur Verfügung hat.

Posted By: Daniel Lensing
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 27 Mai 2010 @ 9:15 PM 

Ich habe mich am heutigen Abend ein wenig mit den “Windows Deployment Services” befasst und versucht testweise einen virtuellen Server mit diesem Feature zu installieren.

WDS ist der Nachfolger von RIS (Remote Installation Service), den es bis Windows Server 2003 gab. Mit dem Service Pack 2 für Windows Server 2003 ist es nun möglich auch Windows Deployment Services unter dem genannten Serversystem zu nutzen. Ich habe mir allerdings zum Üben einen Windows Server 2008 installiert.

Man benötigt folgende Dienste in seinem Netzwerk, um den “Installationsbetrieb” zu nutzen:

  • DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
  • DNS (Domain Name System)
  • AD DS (Active Directory Domain Services (bis Windows Server 2003: ADS)
  • Ein System mit einer PXE-fähigen Netzwerkkarte
    PXE = Preboot eXecution Environment

Die Grundlagen habe ich mir nun geschaffen. Nun werde ich mal versuchen einen Windows 7-Image als Unattend-Installation dort zur Verfügung zu stellen.

Posted By: Daniel Lensing
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Categories: Windows Server
 27 Mai 2010 @ 7:15 AM 

Ich erstelle die Artikel im WordPress im Regelfall per Webbrowser, so das zu jedem Artikel mehrere Revision von diesem zur Verfügung stehen, da WordPress automatisch alle 60 Sekunden den gerade entstehenden Artikel speichert.

Da ich auch teilweise meine Artikel von unterwegs aus erstelle mit teilweisen Verbindungsabbrüchen, möchte ich nicht die Revisionserstellung ganz deaktivieren oder beschränken, da ich Sie schon sehr wichtig finde. Allerdings lösche ich nach einer erforlgreichen Datensicherung die zusätzlich in der Datenbank vorhandenen Revisionen.

Ich nutze dafür den folgenden SQL-Aufruf:

delete from wp_posts where post_type = “revision”

Augrund der WordPress-Installation kann es sein, dass das Präfix der WordPress-Table, in meinem Fall “wp_posts” anders lautet. Dieses entschlackt allerdings die Datenbank.

Der Vollständigkeit halber füge ich hier nun auch noch die Konfigurationsbefehle hinzu. Diese müssen in der wp-config.php implementiert werden:

Deaktivierung der Revisionsspeicherung
define (‘WP_POST_REVISIONS’, false);

Es werden bis zu 7 Revisionen pro Artikel erstellt.
define (‘WP_POST_REVISIONS’, 7);

Revsionsspeicherung erfolgt alle 15 Minuten (Angabe in Sekunden)
define (‘AUTOSAVE_INTERVAL’, 900);

Posted By: Daniel Lensing
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Categories: Wordpress
 26 Mai 2010 @ 5:30 AM 

Aufgrund meiner Prüfungsvorbereitung für eine Microsoft-Zertifizierung habe ich mich mit dem Thema beschäftigen dürfen und mir eine kleine Zusammenfassung erstellt, die ich allgemein zur Verfügung stellen möchte, um einen Einblick zum Thema zu bekommen:

Mit BranchCache können zum Beispiel Zweigstellen besser angebunden werden. Mit aktiviertem BranchCache wird eine einmal heruntergeladene Datei bei weiterem Herunterladen nicht aus dem Hauptnetzwerk, sondern aus dem Netzwerk der Zweigstelle genommen und dementsprechend schneller zur Verfügung gestellt.

Sollte es allerdings an der Hauptstelle eine Änderung an dem Datensatz gegeben hat, wird dieser wieder aus der Zentrale geladen. Dazu werden sogenannte Inhaltsmetadaten mit Hashwerten gebildet.

Eine Datei muss allerdings größer 64 KB sein, um durch BranchCache zur Verfügung gestellt zu werden. Dateien, die kleiner als 64 KB sind, werden direkt vom Hauptsystem geladen.

Desweiteren kann man BranchCache in 2 Modi betreiben:

  • Modus für gehostete Caches
  • Modus für verteilte Caches

Modus für gehostete Caches:

Es wird ein Windows Server 2008 R2 in der Außenstelle zur Verfügung gestellt um zum Beispiel als Active Directory Domain Services- oder Print-Server genutzt zu werden. Auf diesem kann dann das Feature “BranchCache” aktiviert werden. Alle angeforderten Dateien werden nach einer entsprechenden Konfiguration von den Clients erst dort angefragt, ob diese bereits im Datei-Cache vorhanden sind. Falls nein, werden diese vom Haupstellen-System heruntergeladen und dem Zweigstellen-System zur Verwaltung übergeben. Sollte nun ein zweites System diese Datei benötigen, wird diese dann, falls es keine Änderung gegeben hat, vom Zweigstellen-System geladen und nicht über die Netzwerkanbindung von der Zentrale angefordert.

Modus für verteilte Caches:

Die Windows 7-Systeme werden als Cache-Systeme benutzt. Dieses hat den Nachteil, falls der Client mit der angeforderten Datei im Netzwerk nicht zur Verfügung steht (zum Beispiel Standby oder Offline) muss die Datei trotz Zwischenspeicherung aus der Zentrale geladen werden. Diese Methode funktioniert allerdings nur im eigenen Subnet. Sobald eine Außenstelle 2 Subnetze zur Verfügung ht, müssen die Daten in beiden Subnetzwerken herunter geladen werden.

Dieses Konstrukt wird von Microsoft nicht empfohlen, da es um eine Hochverfügbarkeit zu gewährleisten ein separater Windows Server 2008 R2-Server die auslastungsfreundlichere Methode darstellt.

Speicherbedarf:

Branchcache nutzt im Regelfall bis zu 5% des Festplattenspeichers für den Aufbau des Caches. Alle älteren Dateispeicherung werden entsprechend dem Platzbedarf gelöscht.

Weitere Informationen sind unter dem nachfolgenden Link zu erhalten:
Link

Posted By: Daniel Lensing
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Categories: Windows 7

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