Apr 15

WMI: Versionen und ProductType von Win32_OperatingSystem

Wer bei Gruppenrichtlinien mit WMI-Filtern arbeiten möchte muss die Werte von “Version” und “ProductType” des WMI-Objektes “Win32_OperationSystem kennen. Aus diesem Grund zum schnellen Überblick hier eine Auflistung

Version:

  • 5.1 – Windows XP
  • 5.2 – Windows Server 2003
  • 6.0 – Windows Vista und Windows Server 2008
  • 6.1 – Windows 7 und Windows Server 2008 R2
  • 6.2 – Windows 8 und Windows Server 2012

Da aber der Versionsnummerierung 6.0 die Client und Serverbetriebssysteme unter einer Versionsnummer geführt wurden, muss seit dem auch der “ProductType” ausgewertet werden.

  • 1 – Client
  • 2 – Domänencontroller
  • 3 – Server

Entsprechend gibt es die folgende Unterscheidung auf Client- bzw. Serverbetriebssystem anhand des Beispiels der Version 6.2.

Windows 8:

select * from Win32_OperatingSystem WHERE Version LIKE “6.2%” and ProductType = “1″

Windows Server 2012:

select * from Win32_OperatingSystem WHERE Version LIKE “6.2%” AND ( ProductType = “2″ or ProductType = “3″ )

Apr 14

Registry-Favoriten können hilfreich sein

Einige Applikationen unter Windows verewigen sich in der Registry. Dort kann es dann auch zu Fehlern kommen oder man möchte Werte schnell überprüfen. Ähnlich wie in Browsern kann man in der Registry auch Favoriten erstellen, um schneller an das gewünschte Ziel zu kommen. 

Die Favoriten werden benutzerabhängig in der Registry gespeichert unter dem folgenden Pfad:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Applets\Regedit\Favorites

Diese können somit dort exportiert und auch auf weiteren Systemen importiert und genutzt werden.

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit wären sogenannte applikationsabhänige Registrykeys für den Support, die per Verteilung zum Beispiel per GPO oder Softwaremanagementsystemen zur Verfügung gestellt werden könnten, um Probleme schneller zu beheben oder auf wichtige Registrywerte schneller zugreifen zu können.  

So könnte man eine GPO mit einer Active Directory-Gruppe verknüpfen und sogar per WMI-Filter angepasst auf Computersysteme verteilen, so dass der Supporter, wenn die entsprechende Applikation, welche im WMI-Filter definiert ist, auf dem System installiert ist, zentral bereits die entsprechenden Favoriten zur Verfügung gestellt bekommt. Somit ist das “Durchwandern” der Registry einfacher und effektiver gestaltet.

Jul 23

WSUS-Update per Batch erzwingen

Leider machen auch ansonsten gut funktionierende Systeme mal Fehler. In diesem Fall wollten sich 9 Updates, die über einen WSUS-Server verteilt werden, nicht installieren. Diese Meldungen hatte sich schon mehrere Tage bemerkbar gemacht, allerdings bin ich erst heute dazu gekommen mich damit zu beschäftigen.

Leider musste passieren, was in solchen Momenten immer passiert laut eines gewissen Herrn Murphey: Der Fehler konnte in dem Moment, wo ich einen entsprechenden Ansprechpartner an der Strippe hatte nicht nachgestellt werden. Also fühlte ich mich in der Beweispflicht, nach dem wir uns auf den kommenden Tag verabredete hatten, den Fehler jederzeit nachstellen zu können.

Dazu nutze ich nun folgendes Skript, welches ich in einer Batch-Datei nutze:

net stop wuauserv
REG DELETE "HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\Auto Update" /v LastWaitTimeout /f
REG DELETE "HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\Auto Update" /v DetectionStartTime /f
Reg Delete "HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\Auto Update" /v NextDetectionTime /f
net start wuauserv
wuauclt /detectnow

Nach einer gewissen Zeit werden mir nun, die immer noch fehlerhaften Updates zur Installation angeboten. Mit diesem Skript wird allerdings generell alle vom WSUS-Server zur Verfügung gestellten Pakete geprüft, so dass es auch bei Installationsroutinen genutzt werden kann.

Jan 03

Desktopbereinigungsassistent abschalten

Zu Testzwecken habe ich ein virtuelles Windows XP-System im Einsatz, welches natürlich nur noch selten zum Einsatz kommt, allerdings die wichtigsten Daten auf dem Desktop hinterlegt sind. Bei fast jedem Start werde ich vom Desktopbereinigungsassistenten nun darauf hingewiesen, dass Daten auf meinem Desktop liegen, die ich länger nicht genutzt habe und ob ich diese nicht “aufräumen” möchte.

Das ist eine Funktion in Windows XP sowie Windows Server 2003, die alle 60 Tage prüft, ob Verlinkungen oder Dateien auf dem Desktop in diesem Zeitraum genutzt wurden. Dieses kann man entweder über die “Eigenschaften der Anzeige” dem Reiter “Desktop” und der Schaltfläche Desktop anpassen im Bereich der “Desktopbereinigung” abschalten. Es gibt aber auch die Möglichkeit dieses per Registry zu tun:

Pfad: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Desktop\CleanupWiz
Name: NoRun
Typ: REG_DWORD
Wert: 0×00000001 (1)

Es ist allerdings aus selbstversändlich direkt per GroupPolicy an zentraler Stelle definierbar.

Jun 19

AHCI bei XP-Installation und M58p deaktivieren

Seit langem musste ich heute für ein bevorstehendes Projekt ein Rechner mit Windows XP ausrüsten. Dieses sollte auf einem Lenovo ThinkCentre M58p durchgeführt werden.

Da ich keine Lust hatte mir eine Installations-CD von Windows XP mit dem Passenden SATA-Treiber zu erstellen, deaktivierte ich den AHCI-Modus. Leider war es mir nun anschließend mehr möglich von Festplatte und CD zu booten, obwohl mir diese im Bios zur Verfügung standen.

Leider ist das BIOS ein wenig gemein, da wenn man AHCI im Bios ausschaltet dieses unter der Startreihenfolge nicht sofort umgesetzt wird. Somit viel mir erst nach vielen Versuchen auf, dass die IDE-Festplatten als nicht zu bootendes Objekt eingestuft war. Nach dem ich die Startreihenfolge entsprechend geändert hatte, konnte ich auch mein XP ohne einen Bluescreen mit der STOP-Meldung 0x0000007B installieren.

 

Feb 03

XP-Rechner wird unter Vista oder Win7 nicht angezeigt

In dieser Woche erhielt ich eine E-Mail in der es unter anderem darum ging, dass XP-Rechner unter Windows 7-Systemen nicht in der Netzwerkübersicht dargestellt werden.

Dieses ist mit einer einfachen Installation des folgenden Hotfix zu beheben:
Link

Mit dem Hotfix wird eine weitere Option auf der Netzwerkkarte installiert: Antwort für Verbindungsschicht-Topologieerkennung
Es wird das Protokoll “Link Layer Topology Discovery” installiert, welches zur Anzeige der Netzwerktopologie unter Windows Vista und Windows 7 genutzt wird.