Es gab bereits mehrere Film mit diesem Namen. In diesem Fall handelt es sich um einen Dokumentarfilm mit dem Untertitel “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit”.

Dieser Film ist seit vergangenem Donnerstag (27.09.2012) in einigen Kinos zu sehen. Da es sich nicht um einen Hollywood-Blockbuster handelt wird der Film nicht in jedem Kino ausgestrahlt. Für mich ging es dazu in ein 58 Sitze beinhaltenden Kinosaal nach Münster.

Den Einblick für den Film gibt der Pressetext zum Machwerk:

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich?. Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde, Familie scheint die Zeit nicht mehr zu reichen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen?

In seinem Kinodokumentarfilm SPEED – AUF DER SUCH NACH DER VERLORENEN ZEIT begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist nur die Zeit geblieben, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben? Opitz begegnet Menschen, die die Beschleunigung vorantreiben und solche, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben. Er befragt Zeitmanagement-­‐Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die im internationalen Finanzmarkt aktiv sind, die an der Zeitschraube drehen. Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen.

Auf seiner Suche entdeckt er: ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.

Der Film war sehr interessant; bot allerdings für meinen Geschmack wenig neues zum Thema Entschleunigung.

Der Film ist aber auch gespickt von Timeshift-Szenen, die einen immer wieder an das eigentliche Thema zurück führen und gut gemacht sind. Was es mir gebracht hat?! Zusätzlich zur angenehmen Abendgestaltung?! Ich hoffe es wird sich in der kommenden Zeit zeigen. Vielleicht gelingt es mir einfach mal meine Zeit besser, aber nicht unbedingt noch effizienter zu gestalten.

Vielleicht ist der Trick ja auch einfach mal Zeit “zu verschwenden”… Man sollte es auf einen Versuch ankommen lassen.

Ich habe heute bei einem Spaziergang einen Elektrofachmarkt besucht und wollte nach Sondierung des Sortiments 2 DVDs erstehen. Diese wollte ich nun aus dem Warenwirtschaftssystem des Martkes ausbuchen lassen und mein Geld der Buchhaltung des Unternehmes zur Verfügung zu stellen.

Dafür begab ich mich an die Kasse und wurde bei der Nennung des zu bezahlenden Betrags nach meiner Postleitzahl gefragt, die ich bereitwillig mitteilte, welche ungefähr 70 Kilometer vom der Filiale entfernt angesiedelt ist. Beim Beobachten der Mitarbeiterin an ihrem Eingabegerät fiel mir auf, dass Sie eine andere Zahlenkombination eintippte als die von mir mitgeteilte.

Ich bekam mein Rückgeld und wurde freundlich verabschiedet. Leicht verstört blieb ich im Ausgangsbereich stehen und überlegte, ob ich das jetzt gerade erlebt hatte oder ob ich meinen Sinnen nicht mehr trauen konnte.

Dann fiel mir der alte Verkaufsspruch des Unternehmens ein

Ich bin doch nicht blöd.

Also begab ich mir zur Information bei der ich die erlebte Situation schilderte. Dort bekam ich dann von der zur Verfügung stehenden Mitarbeiterin die Erläuterung. Ich hätte der Kassiererin leider eine Postleitzahl genannt habe, die das Kassensystem dieser Filiale als nicht zugelassener Wert nicht akzeptiert würde.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses glauben soll oder ob Sie einfach nur durch die Anpassung der genannten Postleitzahl auf eine aus dem örtlichen Umfeld bei der Bezahlung einfach nur die Verkaufsdaten ein wenig “aufgebessert haben.

Irgendwie widerstrebt mir zu glauben, dass ein Kassensystem eines nach eigenen Angaben Deutschlands und Europas Nummer Eins in der Elektrofachmarktbranche mit mehr als 650 Märkte in weltweit 15 Ländern für jede Verkaufsstelle in Deutschland einen Postleitzahlenbereich definiert, so dass nur dieser vom Kassenpersonal vor Ort genutzt werden kann.

Ein ungutes Gefühl bleibt trotzdem.

Ich habe heute eine kurze, 40 minütige Fahrt mit der Deutschen Bahn unterwegs. Der Zug war nicht sonderlich voll.

Gerne betreibe ich bei solchen Fahrten “Augenpflege” und wurde freundlich von einer Dame um die 40 Jahre angesprochen. Sie fragte mich, ob ich ein Handy mit Internet besitzen würde. Irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl und beantwortete diese Frage mit einem “unfreundlichen” Nein.

Nun ging Sie zum nächsten Fahrgast und stellte die selbe Frage, der diese mit einem “ja” beantwortete. Sie fragte ihn, ob Sie ihm einen Ort auf dem Handy zeigen könne, da Sie dort vom Bahnhof aus hinlaufen wolle. Er fing an zu suchen und fand den Ort. Dan bat Sie ihm mal zu schauen, wie lang der Weg denn vom Bahnhof aus sei. Dieses warten laut seiner Auskunft 3 Kilometer.

Nun bat Sie ihn einen Blick auf das Handy aufgrund des Weges blicken zu dürfen und er gab ihr bereitwillig dieses in die Hand als Sie anmerkte, dass Sie aufgrund der Sonneneinstrahlung es nicht sehen zu können. Sie nahm das Handy in die Hand und lief nun durch den Waggon in meine Richtung. Mein Instinkt hatte mich also nicht getrügt.

Ich musste nur aufstehen, um ihr den Weg abzuschneiden und rief ihr entgegen, dass Sie da unrechtmäßiges Eigentum in der Hand hätte und das es ein Diebstahl sei. Bevor Sie mich erreichte, stand ein weiterer Fahrgast am Ende des Waggons auf und holte Sie ein und hielt Sie am Arm fest, was mich doch sehr erleichterte.

Er drängte die Frau auf einen Sitzplatz und setzte sich neben die mit den Armen und Beinen “wirbelnde” Frau. Der Fahrgast erhielt völlig verdattert sein Handy wieder und begriff noch immer nicht, was ihm gerade widerfahren war.

Am nächsten Bahnhof rief ich den Zugbegleiter zu unserem Wagen, der die Bundespolizei benachrichtigte. Es wurde Anzeige wegen versuchtem Diebstahl vom Geschädigten erstattet und Zeugenaussagen aufgenommen. Der Beamte der Bundespolizei erzählte, dass Sie dieses Vorgehen inzwischenzeit häufiger als Diebstahl-Verlauf aufnehmen müssten.

So habe ich live eine neue Diebstahlmasche erleben dürfen. Da ich weiß, dass auch mehrere Bahnfahrer meinen Blog lesen, kann ich nur mit einem Sendungstitel von Eduard Zimmermann warnen: Achtung, Falle!

Am Wochenende, genauer gesagt am Sonntag, den 25.03.2012 beginnt die Sommerzeit.

Dieses hat zur Folge, dass alle Uhren die zu einem Zeitserver bzw. ein DCF77-Signal um 02.00 Uhr auf 03.00 Uhr vorgestellt werden. Somit fehlt im Bio-Rhytmus eine Stunde Schlaf.

Der Vorteil an der Sommerumstellung ist, dass im Regelfall keine Anpassungen in Rechnenzentren oder an Systemen vorgenommen werden müssen wie beim Wechsel zur Winterzeit, bei der es zu doppelten Werten kommen kann. Allerdings gibt es Systeme, die es nicht erlauben Laufzeiten für Aufträge von einer Stunde zu haben. Aus diesem Grund wünsche ich allen, die von solchen Dingen betroffen sind, bereits heute eine angenehme und erfolgreiche Umstellung.

Wie ich in den letzten Tagen der lokalen Presse entnehmen konnte, wird die Sparkasse Hamm ihr Online-Banking-Verfahren zum neuen Jahr sicherer gestalten. Dieses soll per SMS-TAN oder per Generator in Zusammenspiel mit der Bank-Karte realisiert werden.

Der Einsatz und auch die Umsetzung dieser neuen Technologien kostet der Bank selbstverständlich Geld. Was ich allerdings schade finde, ist, das diese Kosten zum Teil auf die Kontoinhaber umgelegt werden sollen, da der Generator einmalig 10 Euro kosten soll oder die TAN per SMS-Versand pro Mitteilung 0,10 Euro. Durch den Einsatz des Internets sparen Banken generell an Öffnungszeiten und Personal sowie an Geräten, die die Überweisungen entgegennehmen und somit auch wieder an technischen Angestellten für Wartungen und Überwachungen der entsprechenden Systeme.

Ich verstehe es allerdings nicht, dass diese sicherheitsorientierte Lösung, die ja nicht nur zum Schutz des Kontoinhabers eingerichtet wird sondern auch der erbrachten Leistung seitens der Bank nützt sowie das Vertrauen in den Service und zur Zukunftsorientierung des Geldinstituts beiträgt für den Kunden kostenneutral angeboten wird.

04. Juni 2011 · Kommentieren · Kategorien: Gedanken

Dieses ist keine Überschrift zu einem technischen Artikel. Wer diesen erwartet hat, kann das Lesen des Artikels hier beenden… Schauen Sie bei Gelegenheit mal wieder rein und noch einen angenehmen Tag!

Ahh… Scheinbar interessiert es dich doch, was ich mit dem Blog-Eintrag veröffentliche. Also gut:

Ich habe heute Morgen die Überschrift als “Retweet” per Twitter erhalten (Danke an @dimido66 und @owlcity) und fand den Satz im ersten Moment recht amüsant beim zweiten Lesen musste ich aber feststellen, dass da auch einiges wahres dran ist. Wie häufig vergeht die Zeit wie im Fluge oder man sagt “Ich habe keine Zeit”. Stimmt das beides wirklich?!

Ein Tag hat 24 Stunden und somit 1440 Minuten oder auch 86400 Sekunden
Das ist ein festdefinierter Rahmen genau so wie man nach 364 Tagen (ausser es ist ein Schaltjahr) ein Jahr älter wird.

Es liegt also an einem selber diesen Rahmen zu füllen. Aber kann man das immer selber bestimmen?! Bei Terminvereinbarungen muss man sich mit seinem Terminpartner abstimmen. Im Beruf gibt es Termine an denen gewisse Tätigkeiten erledigt sein müssen.

Auch ich kann mit meinen etwas über 30 Lebensjahren noch an die Zeiten erinnern, wo über einen “Langen Donnerstag” diskutiert wurde; das Geschäfte an diesem Tag bis 20.00 Uhr geöffnet haben sollten. Was ist aus der Zeit geworden? Heute bekommt man Lebensmittel in den größeren Städten bis 22.00 Uhr und das nicht an einem Tag sondern Montags bis Samstags. Durch das Internet hat man sogar die Möglichkeit die kompletten 24 Stunden dem Einkauf zu frönen und mit der ein oder anderen Downloadmöglichkeit gewisse Artikel wie zum Beispiel Bücher, Musik und Filme in kürzester Zeit “zu shoppen”.

Work-Life-Balance – Anglizismen bevölkern und verändern unseren Alltag

Durch entsprechende Veränderungen in der Welt kann man in größeren Zeitabständen mehr erledigen. Im Zeitalter des “Smartphones” kann ich, bei Verfügbarkeit von Internet an dem Gerät, überall schauen, ob zum Beispiel mein Zug mit dem ich fahren möchte Verspätung hat oder die Telefonnummer des nächsten Lieferdienstes, wenn es mal wieder später geworden ist.

Sicherlich sind viele dieser Entwicklungen sehr hilfreich, allerdings muss man sich erst an entsprechende Neuerungen gewöhnen. Nicht jeder kann damit umgehen oder “verzettelt” sich. Dann muss man seinen Alltag auch mit dem Beruf in Einklang bringen und versuchen noch Zeit für sich zu finden. Diese “Arbeit-Freizeit-Gewichtung” muss man erst einmal hinbekommen. Ausserdem wird vieles aus dem Englischen bzw. Amerikanischen übernommen. Anglizismen und Kurzwörter als Emotionen dringen in unser Leben:

  • Coffee-to-Go = Kaffee zum Mitnehmen
  • Handy =Mobilfunktelefon
  • Servicepoint = Informationsschalter
  • Adventure Tour = Abenteuer-Ausflug
  • Ticket = Eintrittskarte

Es ist schon wirklich schwierig manchmal E-Mails oder Nachrichten zu lesen, die Abkürzungen oder “Emotionen” enthalten: LOL, GRMPF, HACH, NOMNOMNOM
Wörter wie “fluffig”, “Sudoku”, “Castingshow” und “Wohlfühlfaktor” haben es in das deutsche Wörterbuch den Duden geschafft.

Wo führt und die Zukunft hin und wieviel Zeit werden wir dann haben?!

Früher hat man sich nach gewisser Zeit aufgeregt, dass man SMS-Nachrichten mit nur 160 Zeichen an eine Person oder eine kleine Gruppe versenden konnte. Heutzutage werden Nachrichten mit 140 Zeichen in die ganze Welt veröffentlicht und es wird als Revolution der Zeitgeschichte gefeiert.

Als Abschluß möchte ich meine Absatzüberschrift für mich persönlich beantworten: ICH weiß nicht wohin es in Zukunft noch geht, aber ich bin mir sehr sicher, dass der Tag weiterhin nur 60 Minuten haben wird und das Jahr ungefähr 365 Tage. Eines meiner Lebensmottos ist aber ein Zitat vom Alt-Bundeskanzler Willy Brandt: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“

So nun aber genug mit meinen Gedanken liebe Leser: Gestaltet eure Minuten selber und lasst euch nicht von der Zeit überholen.

 

Bis gestern Abend 24 Uhr konnte man für seine Burger bei der FastFood-Kette McDonalds abstimmen.

Was ich nur nicht verstehe, warum daraus so eine Werbekampange gemacht wird. Das ganze ist doch auch mit den Zutaten eines einfachen Burgers bereits möglich, wie mir gestern durch längeres Warten auffiel.

Als Grundlage nehme man ein “bun” (Brötchen), Ketchup, Senf, Zwiebeln und eine Scheibe Gewürzgurke
Das macht in diesem Zustand aber noch kein Burger; da fehlt das zumindestens das Fleisch.

  • Legt man nun einen “patty” (Fleisch-Scheibe) auf die Grundlage entsteht ein “McDonald´s Hamburger”
  • Kommt nun noch eine Scheibe Käse ins Spiel wird es zum “McDonald´s Chesseburger”
  • Wer aber lieber Fleisch statt Käse hat, auch kein Problem – es gibt den “McDonald´s Doppel-Hamburger”
  • Wer allerdings 2 Fleisch-Scheiben und trotzdem etwas Käse mag, nimmt den “McDonald´s McDouble”
  • Wem dann doch 1 Scheibe Käse zu wenig ist ordert einfach den “McDonald´s Doppel-Chesseburger”

So kann man aus einer Grundlage und 2 Zutaten 5 verschiedene Produkte herstellen.
Im Zeitalter der Effizienz keine schlechte Taktik.

Da ich sowieso gerade am auflisten war hier einmal die Kalorien der entsprechenden Produkte pro Stück:
“McDonald´s Hamburger” 255 kcal
“McDonald´s Chesseburger” 300 kcal
“McDonald´s Doppel-Hamburger” 350 kcal
“McDonald´s McDouble” 395 kcal
“McDonald´s Doppel-Chesseburger”440 kcal

oder vereinfacht:
Grundlage: 160 kcal
Fleisch-Scheibe: 95 kcal
Käse-Scheibe: 45 kcal

Mir fällt gerade auf: Daraus könnte man eine schöne Dreisatz-Textaufgabe machen. Das wäre dann sogar noch Zielgruppen-orientiert.
Sollte den Vorschlag mal einreichen…