Okt 24

Telekom: Android Apps per Mobilfunk-Rechnung bezahlen

Folgendes wurde heute (24.10.2011) aus dem Pressezentrum der Deutschen Telekom AG bekannt gegeben:

Android Apps komfortabel per Mobilfunkrechnung bezahlen

  • Kostenpflichtige Apps aussuchen und einfach über die Telekom
    Mobilfunkrechnung oder Prepaid-Guthaben bezahlen
  • Praktische und sichere Alternative zur Kreditkartenzahlung

Einfach und komfortabel: Telekom Mobilfunkkunden können ab sofort auch kostenpflichtige Apps aus dem Android Market über ihre monatliche Mobilfunkrechnung oder über ihr Prepaid-Guthaben bezahlen. Mit dem neuen Service ermöglicht die Telekom Smartphone-Nutzern einen bequemen und integrierten Zugang zu Apps.

Derzeit bietet der Android Market mehr als 250.000 Apps. Um Apps über die Telekom zu bezahlen, wählen Kunden im Android Market das Mobilfunk-Konto als Bezahlverfahren. Kunden, die bisher ihre Apps über ihre Kreditkarte gekauft haben, können die Zahlungsart ebenfalls ändern. Die gekauften Apps werden dann automatisch über die Mobilfunkrechnung oder über das Prepaid-Guthaben bezahlt.

Für Telekom-Kunden entstehen durch die Abrechnung über das Mobilfunkkonto keine Zusatzkosten. Neben dem Android Market und dem Nokia Store bereitet die Telekom die Einführung dieses Services in weiteren App Markets und in weiteren europäischen Ländern vor.

 

Mrz 28

Navi über Bluetooth bei Android deaktivieren

Gestern war ich mit dem Auto unterwegs und musste mich leider ein wenig ärgern, da mein Radio einfach nicht das machen wollte, was ich gerne gehabt hätte.

Ich startete die Fahrt mit einem Hörbuch von CD und musste nun als die betroffene Autobahnabfahrt immer näher kam mein Navi aktivieren, um den Ort des Geschehens zu erreichen. Mir war bis dato nicht aufgefallen, dass auch meine Navigationssoftware über Bluetooth übertragen wird, wenn ich das Gerät mit meinem Autoradio gekoppelt habe.

Für die technisch Interessierten: Die Navigationsstimme wird über den Audiokanal (A2DP) mit in das Radio gestreamt.

Nach ein wenig Suchen im Gerät am Abend vor der Garage fand ich die Möglichkeit diese Option anzupassen:
Wenn man auf dem gekoppelten Gerät, den Finger ein wenig verweilen lässt und somit sich das Kontextmenü öffnet, kann man über die Funktion “Optionen” entscheiden, ob man nur Telefon oder nur Musik oder vielleicht sogar beides per Bluetooth übermitteln möchte.

Mrz 22

Internet-Flatrate für Xtra-Handys

Viele Jugendliche haben bereits Smartphones und möchten sich natürlich darüber auch damit im Internet bewegen, um ihre Apps nutzen zu können.
Seit Januar bietet T-Mobile zu diesem Zweck das Produkt “Xtra handy dayflat” an.

Für 9,95 Euro kann man 30 Tage im Internet surfen, E-Mails empfangen oder Apps nutzen ohne das weitere Kosten entstehen. Man erhält für die ersten 200 MB eine Geschwindigkeit bis zu 384 kbit/s (UMTS), danach wird man auf GPRS-Geschwindigkeit (bis zu 64 kbit/s; als Vergleich 1 ISDN-Kanal, wer das noch kennt) gedrosselt, kann aber trotzdem munter langsamer weiter surfen.

Auszug aus den Anmerkungen aus der Tarifübersicht der Telekom Deutschland (Fußnote 79 sowie 45) / Stand: Februar 2011
Die Buchung der Option Xtra Handy Flat ist in allen Xtra Tarifen möglich und jostet 9,95€/ Monat (30 Tage). Die Xtra Handy Flat gilt für nationalen ein- und ausgehenden paketvermittelten Datenverkehr im der dt Telekom Mobilfunknetzwer mis bis zu max. 384 kbit/s im Download und max. 32 kbit/s im Upload. Die Telekom behält sich vor nach 24.00 Uhr jeweils eine automatische Trennung der Verbindung durchzuführen. Ab einem Datenvolumen von 200 MB wird die Bandbreite im jeweiligen Kalendermonat auf max. 64 kbit/s im Download und 16 kbit/s im Upload beschränkt (Abrechnung im 100-KB-Datenblock). Xtra Handy Flat ist nicht im Ausland nutzbar. Die Option erlaubt und unterstützt das Surfen nittels Internetbrowser sowie das Versenden und Empfangen von E-Mails. Das enthaltene Datenvolumen dar nur mit einem Handy ohne angeschlossenen oder drahtlos verbundenen Computer genutzt werden. Eine Nutzung mit Data Cards, Data USB Sticks, Surfboxen oder EmbeddedNotebooks, Tablet-PC sowie die Nutzung von VoIP und Instant Messaging ist nicht Gegenstand des Vertrags.

Vorausstzung für die Wirksamkeit der Option ist, dass der Kunde zum gültigen Abbuchungszeitpunkt des monatlichen Optionspreises über ein ausreichendes Gutenhaben auf seinem Guthabenkonto verfügt. Die erste Abbuchung erfolgt in der Regel innerhalb von max. 24 Std. nach Buchung der Option, danach monatlich stichtagsbezogen. Weist das Guthabenkonto zum Abrechnungszeitpunkt ein Guthaben auf, das geringer ist als der jeweilige Optionspreis, wird der Optionspreis nicht abgebucht und ein weiterer Abbuchungsversuch wird am Folgetag durchgeführt; falls dieser auch erfolglos ist, gelten die Konditionen der gebuchten Option dann nicht mehr. Die Telekom führt täglich einen Abbuchungsversuch durch. Wenn dieser erfolgreich ist, erhalten Sie eine SMS-Information und die genannten Verbindungen werden wieder zu den Konditionen der gebuchten Option abgerechnet. Andernfalls wird die Option gelöscht. Die Option kann jederzeit mit Wirkung zum darauffolgenden Abrechnungszeitpunkt gekündigt werden (Kündigungsfrist: 1 Tag). Die geschäftliche und gewerbliche Nutzung der Option wird augeschlossen.

Wenn Xtra Handy Flat als Option nicht mehr eingestellt ist, beträgt der Volumen preis je angefangenen 10-KB-Datenblock 0,19 € zuzüglich 0,09 € Tagesnutzungspreis (0.00 bis 24.00 Uhr).

Durch die Nutzung des heimischen WLANs und überlegte Einstellungen der Push-Funktion für E-Mails, Twitter oder andere Applikationen sollte es möglich sein in der 200 MB-Grenze zu bleiben.
Man sollte nur darauf achten, dass wenn man die Flatrate abbestellt, die Option ”Xtra Handy Day Flat” zu buchen, da man dort dann für einen Tag (0.00 bis 24.00 Uhr) für 0,99 € für den Notfall im Internet surfen kann.

Buchung der jeweiligen Option kann unter der Kurzwahl 2202 durchgeführt werden.

Jul 10

E-Mails als SMS auf das Handy

Gestern Abend gab es bei einem netten Gespräch unter Bekannten eine interessante Fragestellung:
Wie kann man jemanden ausserhalb des Büros am einfachsten in einer Besprechung jemand per Text eine sehr dringende Angelegenheit informieren?

Es wurden die viele Vorschläge gemacht:

  • per E-Mail:
    wurde abgeleht, da man dann mehr auf sein Display schaut, als der Besprechung folgt
  • seperater Twitter-Account für “Alarmierung”:
    Bei den meisten Applikationen kann man zwar auf dem Mobilfunkgerät mehrere Accounts eintragen, welche allerdings trotzdem alle Meldungen anzeigt und es entsteht das gleiche Problem wie bei der E-Mail

Dabei viel mir noch ein altes Feature des GSM-Netzes ein: SMS
Dabei kann man sogar 20 Zeichen (160 Zeichen) mehr als bei einer Twitter-Nachricht versenden. Das wäre Ihnen allerdings zu umständlich, da man dann ja so kompliziert mit dem Handy die Nachricht schreiben müsste. Das konnte ich allerdings wiederlegen, da alle großen Netzbetreiber die Funktion “E-Mail als SMS” unterstützen.

Dieses muss allerdings erst aktiviert werden, da diese Funktion nicht standardmäßig freigeschaltet ist:

  • T-Mobile: SMS mit “OPEN” an “8000″
  • Vodafone: SMS mit “OPEN” an “3400″
  • E-Plus: SMS mit “START” an “7676245″
  • O2: SMS mit “+OPEN” an “6245″

Kleiner Nachteil an diesem Service:
Der Empfang einer solchen Nachricht kostet den Empfänger 19 bzw. 20 Cent pro Nachricht. Da es sich in der Aufgabenstellung um eine sehr dringende Angelegenheit handeln sollte, würde sich das ganze bestimmt rentieren.

Mrz 08

Rufumleitung bei Nichterreichen steuern

Aufgrund einer Anfrage habe ich mich einmal mit der “Anrufumleitung bei Nichterreichung” bei den unterschiedlichen Anbietern beschäftigt.

Als erstes möchte ich einen Überblick über die Standard-Verzögerungszeit der Anbietern geben:

  • T-Mobile: 15 Sekunden
  • Vodafone: 20 Sekunden
  • E-Plus: 25 Sekunden
  • o2 Germany: 10 Sekunden

Die Zeiten können mit den folgenden Codes zwischen 5 und 30 Sekunden (in 5 Sekunden-Schritten) angepasst werden:

  • T-Mobile: **61*Rufnummer*11*Zeit#
  • Vodafone: **61*Rufnummer**Zeit#
  • E-Plus: **61*Rufnummer**Zeit#
  • o2 Germany: **61*Rufnummer**Zeit#

Zur Umleitung auf die Mailbox des jeweiligen Anbieters können direkte Rufnummern verwandt werden
Link

Mrz 07

Mobilbox direkt anrufen

Um eine Rufumleitung wieder auf eine Mailbox einzustellen, muss man wissen wie die Mailbox direkt angerufen werden kann. Dieses geschieht mit der Einfügung eines Zusatz in die Mobilfunknummer:

  • T-Mobile: 13
  • Vodafone: 50
  • E-Plus: 99
  • o2 Germany: 33

Nun muss diese Dienste-Nummer eingebunden werden. Hier ein Beispiel mit T-Mobile:
0171-13-12345678