27. Februar 2011 · Kommentieren · Kategorien: Auto

Gestern war ich mit dem Auto in 3 Städten unterwegs. Dabei durfte ich auch mein Fahrzeug auf “bewirtschafteten Parkflächen” abstellen. Komischerweise fand ich an allen 3 Abstellflächen bzw. im weiteren flanieren auch an weiteren Parkautomaten Hinweise auf Handy-Parken.

Was bringt mir dieses als Autofahrer?!

  • Fangen wir mal mit etwas kostenlosen an:
    Ich bekomme im Schnitt 5-10 Minuten vor Ablauf der bezahlten Parkzeit eine Erinnerungsnachricht per SMS.
    Wertung: positiv (bis neutral, da man sich am Handy auch eine Erinnerung setzen kann)
  • Die Parkgebühren (im generellen):
    Es werden die selben Parkgebühren berechnet wie am Automaten selber
    Wertung: positiv
  • Servicegebühr:
    Entsprechend der Stadt bzw. dem Anbieter des Service werden 12 bis 18 Cent pro Buchung fällig.
    Wertung: negativ, da es doch zusätzliche Kosten sind!!
    Bei meiner Recherche bin ich allerdings auch auf Städte gestoßen, die diese Gebühr nicht verlangen
  • “Brötchen-Ticket”:
    In Hamm wird ein sogenanntes “Brötchen-Ticket” zur Verfügung gestellt. Kostenlos kann man 30 Minuten parken. Dieses ist per SMS leider nicht buchbar – noch nicht einmal mit der kostenpflichtigen Servicegebühr.
    Wertung: negativ
  • Quittung / Beleg:
    Die Kosten für das Parken werden mit der Handy-Rechnung beglichen. Nun habe ich dann im Geschäftsumfeld das Problem, dass ich Parkkosten per Reisekostenabrechnung erstattet bekomme bei der Einreichung eines Belegs. Man sollte auf jeden Fall vor der ersten Nutzung mit seinem Chef oder entsprechend Beauftragten klären, ob diese Form der Abrechnung erwünscht ist.
    Wertung: neutral (bei mir eher negativ)

 

Als Fazit muss ich sagen: Vielleicht kann dieses mal ganz nützlich sein, wenn man wirklich kein Kleingeld in der Tasche hat, aber im generellen müssen die Städte die Servicegebühren abschaffen. Zum Parkautomat bewegen muss man sich ja für die meisten Standortnummern, die man für die Buchung benötigt sowieso, wobei es ja von den verschiedenen Anbietern auch “Apps” für das Mobiltelefon gibt. Wirklich überzeugt hat mich das System derzeit allerdings noch nicht.

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