04. Juni 2011 · Kommentieren · Kategorien: Gedanken

Dieses ist keine Überschrift zu einem technischen Artikel. Wer diesen erwartet hat, kann das Lesen des Artikels hier beenden… Schauen Sie bei Gelegenheit mal wieder rein und noch einen angenehmen Tag!

Ahh… Scheinbar interessiert es dich doch, was ich mit dem Blog-Eintrag veröffentliche. Also gut:

Ich habe heute Morgen die Überschrift als “Retweet” per Twitter erhalten (Danke an @dimido66 und @owlcity) und fand den Satz im ersten Moment recht amüsant beim zweiten Lesen musste ich aber feststellen, dass da auch einiges wahres dran ist. Wie häufig vergeht die Zeit wie im Fluge oder man sagt “Ich habe keine Zeit”. Stimmt das beides wirklich?!

Ein Tag hat 24 Stunden und somit 1440 Minuten oder auch 86400 Sekunden
Das ist ein festdefinierter Rahmen genau so wie man nach 364 Tagen (ausser es ist ein Schaltjahr) ein Jahr älter wird.

Es liegt also an einem selber diesen Rahmen zu füllen. Aber kann man das immer selber bestimmen?! Bei Terminvereinbarungen muss man sich mit seinem Terminpartner abstimmen. Im Beruf gibt es Termine an denen gewisse Tätigkeiten erledigt sein müssen.

Auch ich kann mit meinen etwas über 30 Lebensjahren noch an die Zeiten erinnern, wo über einen “Langen Donnerstag” diskutiert wurde; das Geschäfte an diesem Tag bis 20.00 Uhr geöffnet haben sollten. Was ist aus der Zeit geworden? Heute bekommt man Lebensmittel in den größeren Städten bis 22.00 Uhr und das nicht an einem Tag sondern Montags bis Samstags. Durch das Internet hat man sogar die Möglichkeit die kompletten 24 Stunden dem Einkauf zu frönen und mit der ein oder anderen Downloadmöglichkeit gewisse Artikel wie zum Beispiel Bücher, Musik und Filme in kürzester Zeit “zu shoppen”.

Work-Life-Balance – Anglizismen bevölkern und verändern unseren Alltag

Durch entsprechende Veränderungen in der Welt kann man in größeren Zeitabständen mehr erledigen. Im Zeitalter des “Smartphones” kann ich, bei Verfügbarkeit von Internet an dem Gerät, überall schauen, ob zum Beispiel mein Zug mit dem ich fahren möchte Verspätung hat oder die Telefonnummer des nächsten Lieferdienstes, wenn es mal wieder später geworden ist.

Sicherlich sind viele dieser Entwicklungen sehr hilfreich, allerdings muss man sich erst an entsprechende Neuerungen gewöhnen. Nicht jeder kann damit umgehen oder “verzettelt” sich. Dann muss man seinen Alltag auch mit dem Beruf in Einklang bringen und versuchen noch Zeit für sich zu finden. Diese “Arbeit-Freizeit-Gewichtung” muss man erst einmal hinbekommen. Ausserdem wird vieles aus dem Englischen bzw. Amerikanischen übernommen. Anglizismen und Kurzwörter als Emotionen dringen in unser Leben:

  • Coffee-to-Go = Kaffee zum Mitnehmen
  • Handy =Mobilfunktelefon
  • Servicepoint = Informationsschalter
  • Adventure Tour = Abenteuer-Ausflug
  • Ticket = Eintrittskarte

Es ist schon wirklich schwierig manchmal E-Mails oder Nachrichten zu lesen, die Abkürzungen oder “Emotionen” enthalten: LOL, GRMPF, HACH, NOMNOMNOM
Wörter wie “fluffig”, “Sudoku”, “Castingshow” und “Wohlfühlfaktor” haben es in das deutsche Wörterbuch den Duden geschafft.

Wo führt und die Zukunft hin und wieviel Zeit werden wir dann haben?!

Früher hat man sich nach gewisser Zeit aufgeregt, dass man SMS-Nachrichten mit nur 160 Zeichen an eine Person oder eine kleine Gruppe versenden konnte. Heutzutage werden Nachrichten mit 140 Zeichen in die ganze Welt veröffentlicht und es wird als Revolution der Zeitgeschichte gefeiert.

Als Abschluß möchte ich meine Absatzüberschrift für mich persönlich beantworten: ICH weiß nicht wohin es in Zukunft noch geht, aber ich bin mir sehr sicher, dass der Tag weiterhin nur 60 Minuten haben wird und das Jahr ungefähr 365 Tage. Eines meiner Lebensmottos ist aber ein Zitat vom Alt-Bundeskanzler Willy Brandt: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“

So nun aber genug mit meinen Gedanken liebe Leser: Gestaltet eure Minuten selber und lasst euch nicht von der Zeit überholen.

 

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