Nachdem ich nun den Terminalserver im lokalen Netzwerk nutzen konnte, interessierte mich halt auch in wieweit man den Server direkt über das Internet erreichen konnte.

Es war logisch, dass Ports in der Firewall freigeschaufelt werden mussten. Neben dem Port für das HTTPS-Protokoll 443 musste auch der Port 3389 für den Remote Desktop (jeweils TCP) zum Server durchgeleitet werden. Mit diesen Einstellungen Gels mir. Dreist eine Benutzerauthentifizierung am Webinterface.

Leider war es mir über den bereits im Router eingerichteten DynDns-Account nicht möglich direkt auf die Applikationen zugreifen, da mir die Fehlermeldung mitteilte, dass er den Server nicht erreichen könne, wobei ich diesen per Remote Desktop direkt aufrufen konnte.

Mein Fehler lag in der Konfiguration des Remote Desktop Services. Dort hatte ich den lokalen Servernamen des Systems eingetragen. Nach dem ich nun den die Verbindungseinstellungen auf den DynDns-Eintrag angepasst hatte und einen Reboot durchführte war es mir nun möglich aus dem Internet auf den Dienst zuzugreifen.

Des Weiteren muss man sich darüber im klaren sein, dass aufgrund der nun aktivieren Einstellung auch für den internen Zugriff auf das System standardmässig die Verbindung über das Internet gewählt wird, so dass es zu einem entsprechenden Leistungsengpass auf der Netzwerkanbindung kommen kann.

Sollte man ein entsprechendes System länger im Internet betreiben sollen, sollten man sich auf jeden Fall weitere Gedanken über den Punkt Security machen. Zum Beispiel ist es ebenfalls in der Konfigurationsmaske des Host Servers möglich den Port des abhörenden RDP-Kanals auf einen anderen Port anzupassen, so das ein Direktzugriff per DNS-Auflösung und Standard-Port nicht entsprechend einfach möglich ist.

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