
Am Wochenende hatte ich Besuch und scheinbar war entweder seit über 3 Monaten kein „Fremder“ mehr an meinem Kühlschrank oder es wurde einfach ignoriert. Ich wurde aber spontan mit den Zetteln an meinem Eisfach angesprochen.
Ich habe eine zeitlang unvernünftig gegessen. Es war meistens spätabends und dann habe ich gerne nur unvernünftiges Zeug zu mir genommen. Am Anfang habe ich es gar nicht bewusst wahrgenommen. Aber irgendwann fiel es mir dann doch auf. Das musste aufhören und ich wollte es auch. Trotzdem kam es immer wieder zu „Rückfällen“.
Somit habe ich überlegt wie ich mich selber „überlisten“ kann. Ich habe mehrere Ideen umgesetzt, die aber leider nicht das gewünschte Ziel gebracht haben. Dann bin ich auf die Variante der Klebezettel am Kühlschrank gekommen. Für mich funktioniert dieses, wenn ich diese auch zwischendurch mal wechsel. Teilweise reichts es das Muster neu anzuordnen aber auch Begriffe zu wechseln hilft mit mein Gehirn zu überwinden.
Über die Zeit hat sich der Ort von „am Kühlschrank“ auf „in den Kühlschrank“ geändert. Somit hängen diese Erinnerungen nun am Eisfach. Sie helfen mir zu den meisten Zeiten vernünftigt mit dem Inhalt besser umzugehen. Das bedeutet nicht, dass ich nicht auch mal unvernünftig bin, aber dann bewusst.