Spotify-Client unter Ubuntu

Ich nutze viel Spotify um Musik zu h├Âren und das an den unterschiedlichen Orten: Zuhause per Desktop, im Auto per Handy ├╝ber Bluetooth oder auch im B├╝ro per Handy ├╝ber Kopfh├Ârer.

Letztens hatte ich den Fall, dass ich in einem Hotel sa├č und verschiedene Musikst├╝cke suchte. Dieses ist ├╝ber das Handy einfach etwas m├╝hseliger als ├╝ber ein System mit Tastatur. Allerdings hatte ich nur ein System mit Ubuntu in der Tasche. Der Webplayer gef├Ąllt mir pers├Ânlich schon recht gut, nur war die vorhandene Internetanbindung etwas „wackelig“, so dass es h├Ąufiger zu Verbindungsabbr├╝chen kam.

Bei meiner Suche fand ich heraus, dass es auch eine Vorversion eines Clients f├╝r Linux gibt, der sich auch mit wenigen Handgriffen und ohne Probleme installieren l├Ąsst:

  • sudo add-apt-repository ‚deb http://repository.spotify.com/ stable non-free‘
  • sudo apt-key adv –recv-keys –keyserver keyserver.ubuntu.com 94558F5
  • apt-get update
  • apt-get install spotify-client

Nun kann das Programm gestartet werden und nach der Authentifizierung mit den Benutzerdaten des Dienstes steht ein funktionst├╝chtiger Client zur Verf├╝gung, der bis dato in der Benutzung sich genauso verh├Ąlt wie die Windows-Version.

Weitere Informationen: Link

All-Inkl-Netzlaufwerk per VPN unter Ubuntu verbinden

Ich nutze als Hoster „all-inkl.com“ Dort wird bei den gr├Â├čeren Webhosting-Tarifen auch eine Online-Festplatte angeboten. Diese Verbindung kann man ├╝ber eine VPN-Verbindung absichern.

F├╝r Windows und Mac OS konnte ich eine Unterst├╝tzung in Form von Infos und Tools auf der Webseite finden. Leider lag dort derzeit noch nichts f├╝r Unix oder wie in meinem Fall Ubuntu vor. Aus diesem Grund m├Âchte ich hier mein Vorgehen dokumentieren.
 
Als erstes habe ich den Standard-Netzwerkmanager um die Funktion einer OpenVPN-Verbindung per VPN Plugin erweitert.
  • sudo service network-manager restart

Anschlie├čend habe ich mir von der folgenden Webseite eine ZIP-Datei herunter gelanden, um die erforderlichen Zertifikate zu erhalten.

Download-Link

Nun wurde von mir ein Ordner angelegt um die Dateien abzulegen und um zur Konfiguration darauf zugreifen zu k├Ânnen.

  • sudo mkdir /opt/all-inkl-netshare

Anschlie├čend habe ich dann die Dateien aus der heruntergeladenen ZIP-Datei im Ordner Downloads entpackt und die Dateien in den Ordner kopiert

  • sudo -s
  • cd Downloads/config
  • cp ca.crt VPNCLIENT.crt VPNCLIENT.key LOGIN.kasserver.com.ovpn /opt/all-inkl-netshare

Nun sollte man als n├Ąchstes die KAS-Administration seiner Domain ├Âffnen, da man f├╝r die Festplatte einen Benutzer anlegen muss (falls noch nicht geschehen).
F├╝r die weitere Einrichtung wird nur der Benutzername ben├Âtigt. Die weiteren Angaben zum Netzlaufwerk sind f├╝r die Einrichtung des VPN-Zugriffs irrelevant.

Nach dem Start des Netzwerk-Managers kann die grundlegende Konfiguration importiert werden. Dazu wird die folgende Datei genutzt

/opt/all-inkl-netshare/LOGIN.kasserver.com.ovpn

Folgende Anpassungen m├╝ssen bzw. k├Ânnen durchgef├╝hrt werden:

  • Kann: Anpassung des „Verbindungsname“
  • Kann: Abschaltung der automatischen Verbindung der VPN-Verbindung
  • Muss: Gateway-Adresse muss angepasst werdenDas Wort muss gegen den ausgetauscht werden
  • Kann: Zur Verf├╝gungsstellung der VPN-Verbindung f├╝r alle Benutzer

Nun kann ├╝ber das Netzwerk-Icon die Verbindung gestartet und auch wieder getrennt werden.

Citrix Reciver 12 unter Ubuntu 12.04 installieren

Am gestrigen Tag durfte ich in einer Kundenumgebung den Citrix Receiver f├╝r Ubuntu installieren.

Da dieses mit 2 kleinen T├╝cken verbunden ist, hier die erforderlichen Schritte in Kurzform:
  • Terminal ├Âffnen
  • Befehl „sudo -s“ ausf├╝hren
  • Befehl „apt-get install libmotif4“ ausf├╝hren
    Ist die Voraussetzung zur Installation des Citrix Receivers
  • Citrix Receiver von der Citrix-Seite herunterladen 
    Download-Link
  • Per Doppelklick die Datei installieren
  • Lizenzbedingungen best├Ątigen
  • Befehl „sudo cp /usr/share/ca-certificates/mozilla/* /opt/Citrix/ICAClient/keystore/cacerts/“ ausf├╝hren
  • Kopieren der Zertifikate in das korrekte Verzeichnis, da sonst eine Fehlermeldung erscheint.

Nun sollte die Verbindung zum gew├╝nschten Zielsystem funktionieren

Ubuntu: Bluetooth beim Start deaktiviert

Das installierte Ubuntu-System auf einem Notebook Lenovo X60 startet leider immer mit aktiviertem Bluetooth. Dieses geht leider zu Lasten der Akku-Kapazit├Ąt. Aus diesem Grund suchte ich nach einer M├Âglichkeit dieses beim Start zu deaktivieren, allerdings im Bedarfsfall auch aktivieren zu k├Ânnen.

F├╝r die L├Âsung muss die folgende Datei per Aufruf als Administrator bearbeitet werden:

 sudo edit /etc/rc.local

Nun muss vor den Befehl „exit 0“ die folgende Zeile eingef├╝gt werden:

echo disable > /proc/acpi/ibm/bluetooth

Dieses hat den gew├╝nschten Effekt zur Folge, dass das Bluetooth-Modul beim Start deaktiviert ist.

Wenn man kein Lenovo-System hat und trotzdem die Funktion nutzen m├Âchte, kann man auch folgende Zeile nutzen:

rfkill block bluetooth

Dieses hat den selbigen Effekt zur Folge

Gast-Sitzung deaktivieren unter Ubuntu 11.10

Nach der Installation eines Ubuntu 11.10-Systems m├Âchte ich den Gast-Zugang deaktivieren, so dass nur eingerichtete Benutzer das Notebook nutzen k├Ânnen.

Um dieses zu realisieren muss man den Terminal ├Âffnen und den folgenden Befehl eingeben:

sudo nano /etc/lightdm/lightdm.conf

Unter dem Punkt „[SeatDefaults]“ muss die folgende Zeile hinzugef├╝gt werden:

allow-guest=false

Anschlie├čend muss die Datei mit der Tastenkombination STRG+O gespeichert werden. Die Abfrage des Dateinamens kann mit der ENTER-Taste best├Ątigt werden. Nach der Tastenkombination STRG+X wird das Programm Nano wieder geschlossen.

Als n├Ąchstes muss eine weitere Datei bearbeitet werden ├╝ber den folgenden Befehlsaufruf:

sudo nano /etc/lightdm/users.conf

In der Zeile „hidden-users=“ muss der Benutzer „guest“ hinzugef├╝gt werden. Nach dem Abspeichern und Schlie├čen von Nano ├╝ber die bereits oben genannten Tastenkombinationen muss das System neugestartet werden, damit die ├änderungen im System greifen.