SC 2012 CM: Einstellungen der SQL Datenbank

Mit war leider bei der Installation des SQL Server 2012 Express nicht bewusst, dass der Microsoft System Center 2012 Configuration Manager eine spezielle Sortierreihenfolge benötigt und diese nicht Standard bei der Installation ist.

Es wird als Sortierreihenfolge (bzw. SQL Collection) die folgende benötigt:

SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS

Um diese Anzupassen, was nur bei einer leeren Datenbank zu empfehlen ist, kann folgender Befehlssatz angewandt werden:

setup.exe /quiet /action=rebuilddatabase /sqlcollation=SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS /instancename=NamederSQLInstanz /SQLSYSADMINACCOUNTS=Benutzeraccount

Bei der „NamederSQLInstanz“ muss der entsprechend bereits angelegte SQL-Instanzname wie z.B. „MSSQLSERVER“ angegeben werden und auch beim „Benutzeraccount“ muss ein Benutzer oder besser eine Gruppe angegeben werden, der auf dieser Instanz administrative Rechte erhält wie zum Beispiel die lokale Administratorengruppe des Servers durch „BUILTIN\Administrators“. Auf einem deutschen System muss diese natürlich in „BUILTIN\Administratoren“ umbenannt werden.

Weitere Informationen
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SC 2012 CM: Falscher SQL Server Express

Bei der Installation des System Center 2012 Configuration Managers wurde der SQL-Server bemängelt. Da ich beim Download der benötigten Dateien eine „SQLEXPR_x64_ENU“-Datei, also einen SQL-Server Express gesehen hatte, installierte ich diesen. Leider wurde mir dieser bei der Überprüfung der Voraussetzung durch die Installationsroutine des SC 2012 CM mit „Falsche SQL-Version“ bemängelt, da nur ein SQL Server Express 2008 zur Verfügung stand.

Für die Grundinstallation des SC 2012 CM inkl. SP1 wird ein SQL Server Express in der Version 2012 erwartet. Dabei ist auch zu beachten, dass ein Update möglich ist, allerdings nur, wenn die Sprache der auf dem Server installierten sowie der zu installierenden SQL-Version gleich ist.

Zum Microsoft SQL Server 2012 Express-Download
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SC 2012 CM: Fehlende Dateien herunterladen

Während der Installation des Microsoft System Center 2012 Configuration Manager müssen Dateien heruntergeladen werden. Dieses funktioniert entweder direkt auf der Server-Infrastruktur, wenn diese einen Internetzugriff besitzt oder kann auch unter Zuhilfenahme des Mediums an einem anderen System durchgeführt werden.

Dazu ist folgender Befehl notwendig:

X:\SMSSETUP\BIN\X64\SETUPDL.EXE C:\SC12CM-Files

Das „X“ Steht für das Laufwerk mit dem entsprechenden Installationsmedium sowie „C:\SC12CM-Files“ für den Pfad, wo die Dateien abgelegt werden sollen. Es werden fast 400 MB zusätzlicher Daten in den Ordner kopiert.

SC 2012 CM: Benötigte Features installieren

Zur Installation des Microsoft System Center 2012 Configuration Manager werden zur Installation auf dem Windows Server 2012 Voraussetzungen benötigt. Diese können per Powershell dem Server hinzugefügt werden:

install-windowsfeature web-net-ext -source d:\sources\sxs\
install-windowsfeature NET-HTTP-Activation
install-windowsfeature NET-NON-HTTP-Activ
install-windowsfeature web-asp
install-windowsfeature web-server
install-windowsfeature as-web-support
install-windowsfeature application-server
install-windowsfeature web-wmi
install-windowsfeature WDS
install-Windowsfeature RDC
install-Windowsfeature BITS
Install-WindowsFeature -Name UpdateServices, UpdateServices-Ui

Der angegebene Pfad beim Feature „web-net-ext“ wird zur Installation des Net.Framework 3.5 benötigt. Die Installationsdateien können wie in diesem Beispiel von der DVD oder auch aus einem Verzeichnis installiert werden, in dem die Installationsdateien zur Verfügung stehen.

Des Weiteren sollte der WSUS-Server bereits aktiviert werden. Dieses kann mit dem folgenden Befehl ausgeführt werden:

C:\Program Files\Update Services\Tools\WsusUtil.exe‘ postinstall contentdir=C:\WSUS

Es wird auch eine SQL-Instanz für den Server benötigt. Diese kann auf dem Server direkt unter anderem auch mit SQL-Server Express zur Verfügung gestellt werden oder auf einem anderen Server. Dafür ist allerdings eventuell eine Firewallfreischaltung der Verbindungsports erforderlich, welche per Powershell möglich ist.

New-NetFirewallRule -DisplayName "SQL" -LocalPort 1433,4022 -Protocol TCP -Profile any -Enabled True
New-NetFirewallRule -DisplayName "SQL" -LocalPort 4022 -Protocol TCP -Profile any -Direction Outbound -Enabled True