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Gewolltes Zusatzgewicht beim Reisen

Posted on 18. August 202616. August 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Gewolltes Zusatzgewicht beim Reisen

Mehrfach im Jahr reise ich in unterschiedliche Städte für Tagungen, Fortbildungen oder auch nur Abendveranstaltungen. Für mich haben sich einige Dinge als sehr sinnvoll ergeben diese mitzuführen. Vielleicht findet hier noch jemand eine Inspiration:

Metall-Pommesgabel / Outdoor-Besteck

Seit der Einwegkunststoffverbotsverordnung ist Holz und Papier bzw. Pappe ganz hoch im Kurs bei Ausser-Haus-Essen. Sei es das Geschirr aus Holz oder der Strohhalm aus Pappe. Bei Städtetrips kommt man eher mal an Imbissgeschäften vorbei, bei denen man schnell einen „Snack“ kauft oder sich abends etwas ins Hotel zu essen holt. Ich finde die Holz-Accessoires geben einfach einen Geschmack ab, der das Essen verändert. Aus dem Grund habe ich eigentlich immer eine Pommesgabel aus Metall am Schlüsselbund oder bei Reisen mit größerem Gepäck ein Outdoor-Besteck dabei.

Steckdosenadapter 2xEurostecker

Letztens war ich in München, was für eine Reisezeit von geplanten 5,5 Stunden sorgte. Generell sah ich beim Einstieg bereits mehrere Leute, die mit ihren Geräten an der Stromversorgung des Sitzes hingen. Für die Strecke hatte ich mir ein paar Videos auf ein Tablet heruntergeladen. Somit verband ich das Netzteil des Gerätes mit der Steckdose und merkte, dass dieses schon sehr wackelig in der Steckdose hielt. Also griff ich in meinen Rucksack und holte den benannten Adapter heraus. Dieser adaptiert die Schuko-Steckddose auf 2 Eurostecker-Steckpätze (die flachen). Da ich selten nur dort Kabelstecker anschließe bleibt im Regelfall die zweite nicht nutzbar. In diesem Fall erfüllte diese aber genau den Zweck, dass der Schuko-Anschluss sehr gut in der Steckdose hielt und auch mein Stromanschluss des Tablets nun funktionierte. Aufgrund der regelmäßigen Nutzung sind in den Zügen gerne mal die Anschlüsse in den Steckdosen nicht mehr passgenau. Dieses kann durch den Adapter sehr gut ausgeglichen werden.

Karabiner

Entsprechend der Planung habe ich meist 1-2 Karabiner in meinem Reisegepäck. Mal fix die Umhängehasch oder den Rucksack an der Hosenschlaufe oder am Gürtel zu befestigen kann sinn ergeben. In wie weit dieses im Fall der Fälle wirklich einen Diebstahl verhindert, kann ich nicht einschätzen. Ich weiß allerdings das ich mindestens 2 Versuche damit vereitelt habe. Einen Versuch gab es in der Bahn mit der Umhängetasche als ich mit geschlossenen Augen döste vom Sitz hinter mir und einmal sollte mein Rucksack aus der Gepäckablage entwendet werden, welcher allerdings am Koffer befestigt war. Manchmal hilft ein Mini-Karabiner auch einfach die Reiseverschlußösen an einer Umhängetasche geschlossen zu halten.

Faltbarer Beutel / Zip-Beutel

Wie häufig geht man einkaufen und sieht mehr als das man geplant hat. Oder man hat für den Rückweg „ungeplantes Gepäck“. Bei mir sind es meistens Bücher oder Reiseverpflegung wie eine Getränkeflasche und vielleicht in Brötchen. Da kann ein kleiner faltbarer Beutel auch sehr sinnvoll sein. Manchmal habe ich im Reisekoffer oder Rucksack auch einfach 2 Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss, man kann noch einmal etwas umverpacken, weill zum Beispiel eine Creme oder das Duschgel nicht mehr ordnungsgemäss schließt.

Vielleicht kann ich damit dem einen oder anderen eine Anregung geben.

Auto, Bahn, Flugzeug, Fortbewegung, Gedanken, Leben Beruf und Gesundheit

Powershell-Skript signieren

Posted on 1. August 202631. Juli 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Powershell-Skript signieren

Powershell-Skripte sind schnell erstellt. Diese als „sicher“ zu definieren funktioniert zum Beispiel über ein Zertifikat.

Ein Code-Signing-Zertifikat fungiert als digitaler Ausweis. Durch die digitale Signatur wird dem Nutzer garantiert, dass die Software tatsächlich vom angegebenen Hersteller oder Ersteller stammt und seit der Unterzeichnung nicht manipuliert wurde. Ohne ein solches Zertifikat reagieren moderne Betriebssysteme mit Warnmeldungen vor „unbekannten Herausgebern“, was das Vertrauen der Nutzer massiv beeinträchtigen kann. Bei höheren Schutzfunktionalitäten kann ein Skript eines entsprechenden Herstellers nicht ausgeführt werden.

Um eine Signierung für mich schnell umzusetzen, habe ich mir einen Zweizeiler geschrieben:

$cert = Get-ChildItem -Path Cert:\CurrentUser\My -CodeSigningCert |
    Where-Object NotAfter -gt (Get-Date)
Set-AuthenticodeSignature -FilePath "<Datei>" -Certificate $cert

Wenn ich bei der laufenden Session noch nicht meine Authentifizierung für das Zertifikat eingegeben habe, werde ich nach dieser gefragt. Anschließend wird der Zertifikatshash an den Code angehangen.

Über diesen Weg kann auch eine ausführbare Datei, zum Beispiel mit der Endung EXE, signiert werden.

Client, Powershell, Programmierung, Server, Windows 11, Windows Server 2016, Windows Server 2019, Windows Server 2022, Windows Server 2025

QR‑Codes in Microsoft Word erstellen

Posted on 29. Juni 202626. Juni 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu QR‑Codes in Microsoft Word erstellen

QR‑Codes sind längst im Alltag angekommen: Sie führen zu Webseiten, speichern Kontaktdaten, verbinden Geräte mit WLAN‑Netzen oder öffnen direkt eine E‑Mail. Viele Nutzerinnen und Nutzer wissen jedoch nicht, dass sich QR‑Codes auch direkt in Microsoft Word erzeugen lassen.

Was ist ein QR‑Code – und welche Daten kann er speichern?

Ein QR‑Code ist ein zweidimensionaler Code, der beliebige Textinformationen speichern kann. Scanner‑Apps interpretieren diesen Text und erkennen anhand bestimmter Formate, ob es sich um:

  • URLs
  • vCards
  • WLAN‑Zugangsdaten
  • E‑Mails
  • SMS
  • Geokoordinaten
  • Kalendereinträge
  • Zahlungsinformationen

handelt.

Technisch gesehen ist ein QR‑Code also nur ein Textcontainer – die Intelligenz steckt in der App, die ihn ausliest.

Was Microsoft Word tatsächlich unterstützt

Word bietet seit einigen Versionen die Feldfunktion:

DISPLAYBARCODE "<Inhalt>" QR

Damit kann Word einen QR‑Code aus beliebigem Text erzeugen. Die meisten Nutzer verwenden ihn für URLs, weil Word diese Option im Menü anbietet.

Doch wichtig ist:

Word unterstützt offiziell nur einfache Text‑QR‑Codes – keine speziellen Datentypen.

Word prüft auch nicht, ob der eingegebene Text einem bestimmten Format entspricht.

Der Trick: Word kann doch alle Datentypen

Da ein QR‑Code nur Text speichert, kannst du in Word jeden Datentyp erzeugen, indem du den passenden Format‑String selbst einfügst.

  • URL
https://www.dalecom.de
  • WLAN‑Zugangsdaten
WIFI:T:WPA;S:MeinNetz;P:geheimespasswort;;
  • vCards
BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
N:Mustermann;Max;;;
TEL:0123456789
EMAIL:max@example.com
END:VCARD
  • Kalendereintrag
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:Meeting
DTSTART:20260701T100000
DTEND:20260701T110000
END:VEVENT
  • E-Mails
mailto:max.mustermann@example.com?subject=Test&body=Hallo%20Max,%0Aich%20habe%20eine%20Frage.
  • SMS
SMSTO:+491713920039:Hallo, dieses ist eine Testnachricht.
  • Geokordinaten
geo:51.655081,7.852958
  • Sepaüberweisung
BCD
001
1
SCT
DEUTDEFFXXX
Max Mustermann
DE89370400440532013000
EUR12.50
Rechnung 2026-04
  • Paypal
https://www.paypal.me/MaxMustermann/12.50

Diese Textblöcke kann man direkt in Word in die Feldfunktion einfügen.

Notfalldaten im QR‑Code

Notfall‑QR‑Codes sind eine einfache Möglichkeit, lebenswichtige Informationen schnell zugänglich zu machen. Obwohl es keinen offiziellen globalen Standard gibt, haben sich vier Formate etabliert, die von Rettungskräften, Smartphones und medizinischen Apps zuverlässig erkannt werden.

  • vCard mit medizinischen Zusatzinformationen

Die vCard ist eigentlich ein Kontaktformat, eignet sich aber hervorragend für medizinische Hinweise. Sie erlaubt zusätzliche Felder wie Allergien, Blutgruppe oder chronische Erkrankungen. Viele Scanner‑Apps zeigen diese Informationen sofort an.

BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
N:Mustermann;Max;;;
TEL;TYPE=CELL:01701234567
NOTE:Blutgruppe 0+, Penicillin-Allergie, Diabetes Typ 1
END:VCARD
  • CE‑Kontakt (In Case of Emergency)

Der ICE‑Kontakt ist international bekannt und wird von Rettungskräften oft zuerst gesucht. Ein QR‑Code kann diesen Kontakt direkt bereitstellen – inklusive Telefonnummer und Hinweis, zu wem der Kontakt gehört.

BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
N:Mustermann;Anna;;;
TEL;TYPE=CELL:01709998877
NOTE:Notfallkontakt für Max Mustermann
END:VCARD
  • Freitext‑Notfalldaten

Die flexibelste Variante: Ein QR‑Code kann beliebigen Text enthalten. Dadurch lassen sich medizinische Informationen klar und ohne Formatvorgaben darstellen. Viele Rettungskräfte bevorzugen diese Form, weil sie sofort lesbar ist – unabhängig von der App.

Name: Max Mustermann
Blutgruppe: 0+
Allergien: Penicillin
Diagnosen: Diabetes Typ 1
Medikamente: Insulin
Notfallkontakt: 0170 9998877
  • MECARD mit Gesundheitsinformationen

MECARD ist ein kompaktes Kontaktformat, das ursprünglich aus Japan stammt. Es ist kürzer als eine vCard und eignet sich gut für QR‑Codes, die möglichst wenig Platz einnehmen sollen. Auch hier lassen sich medizinische Hinweise im „NOTE“-Feld unterbringen.

MECARD:N:Mustermann,Max;TEL:01701234567;NOTE:Allergie Penicillin, Blutgruppe 0+;;

Wie erzeugt man einen QR‑Code in Word

  1. STRG + F9 drücken → Word erzeugt Feldklammern { }
  2. Folgendes einfügen:CodeDISPLAYBARCODE "<dein Text>" QR
  3. Mit ALT + F9 zwischen Code und QR‑Code umschalten
  4. Fertig – Word generiert den QR‑Code automatisch

Damit kannst du alle Datentypen nutzen, die QR‑Codes unterstützen.

Android, Gesundheit, iOS, Leben Beruf und Gesundheit, Mobilfunk, Office, Programme, Telekommunikation

App „Nearby Glasses“ – Smart Glas-Finder

Posted on 15. Juni 202613. Juni 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu App „Nearby Glasses“ – Smart Glas-Finder

Smart Glasses gehören zu den am schnellsten wachsenden Wearable‑Kategorien unserer Zeit. Sie kombinieren Kamera, Mikrofon, Sensorik und KI‑gestützte Funktionen in einem Gerät, das äußerlich kaum noch von einer normalen Brille zu unterscheiden ist. Genau diese Unsichtbarkeit macht sie faszinierend – und zugleich problematisch. Denn wer kann heute noch sicher sein, ob jemand im Café, im Fitnessstudio oder in der Bahn gerade unauffällig filmt.

Die App Nearby Glasses der myPocket PC GmbH setzt genau an diesem gesellschaftlichen Spannungsfeld an. Sie ist ein bewusst schlankes, aber technisch präzises Werkzeug, das Nutzer darüber informiert, wenn sich Smart‑Brillen in der Nähe befinden. Was zunächst simpel klingt, ist in Wahrheit ein hochrelevanter Beitrag zu digitaler Selbstbestimmung.

Technisches Werkzeug gegen soziale Unsicherheit

Nearby Glasses arbeitet mit Bluetooth Low Energy (BLE) und analysiert die sogenannten Company Identifiers, die Hersteller in ihren Werberahmen (Advertising Frames) hinterlegen. Viele Smart‑Brillen senden diese Signaturen permanent aus, sobald sie mit einem Smartphone gekoppelt sind. Die App nutzt diese Signale, um Modelle wie die Ray‑Ban Meta Smart Glasses, Snap Spectacles oder bestimmte Oakley‑Brillen zu erkennen.

Dabei geht es nicht darum, Kameraaktivitäten zu überwachen – das wäre technisch wie rechtlich unmöglich. Stattdessen schafft die App Transparenz über die Anwesenheit potenziell aufnahmefähiger Geräte. Das ist ein entscheidender Unterschied: Nearby Glasses ist kein Überwachungswerkzeug, sondern ein Informationsinstrument.

Warum diese App zur richtigen Zeit kommt

Die gesellschaftliche Debatte über Smart Glasses steckt noch in den Kinderschuhen. Während Smartphones sichtbar sind, verschwinden Kameras zunehmend in Alltagsgegenständen. Die Ray‑Ban Meta etwa sieht aus wie eine klassische Sonnenbrille – und filmt in 1080p mit Weitwinkelobjektiv.

Viele Menschen empfinden das als Eingriff in ihre Privatsphäre, weil sie nicht einschätzen können, ob sie gerade aufgenommen werden. Nearby Glasses adressiert genau dieses Gefühl der Unsicherheit. Die App ist damit weniger ein technisches Gadget als vielmehr ein digitales Frühwarnsystem für Situationen, in denen Menschen sich beobachtet fühlen könnten.

Datenschutz als Grundprinzip, nicht als Marketingversprechen

Ein herausragendes Merkmal der App ist ihre kompromisslose Datenschutzphilosophie. Nearby Glasses…

  • speichert keinerlei personenbezogene Daten,
  • enthält keine Werbung,
  • verzichtet vollständig auf Tracking,
  • arbeitet ausschließlich lokal auf dem Gerät,
  • ist vollständig Open Source (AGPL‑3.0).

Diese Transparenz ist nicht nur ein technisches Statement, sondern ein politisches. In einer Zeit, in der viele Apps mehr Daten sammeln als nötig, zeigt Nearby Glasses, dass Privatsphäre und Funktionalität kein Widerspruch sein müssen.

Der offene Quellcode ermöglicht unabhängige Sicherheitsprüfungen, Community‑Beiträge und eine langfristige Vertrauensbasis. Gerade bei einer App, die sich mit Überwachungstechnologien beschäftigt, ist das ein entscheidender Vertrauensfaktor.

Fehlalarme: Ein notwendiger Kompromiss

Die App arbeitet mit Herstellerkennungen, die nicht exklusiv für Smart‑Brillen reserviert sind. Manche VR‑Headsets oder andere Wearables nutzen ähnliche Identifikatoren. Dadurch kann es zu Fehlalarmen kommen.

Doch dieser Kompromiss ist technisch unvermeidbar – und er ist ehrlich kommuniziert. Die App behauptet nicht, mehr zu können, als technisch möglich ist. Sie liefert Hinweise, keine Urteile. Genau diese Zurückhaltung macht sie seriös.

Ein Blick hinter die Kulissen: Wer die App entwickelt hat

Nearby Glasses wurde von Yves Jeanrenaud entwickelt und wird von der myPocket PC GmbH bereitgestellt, einem Schweizer Unternehmen mit Sitz in Wolhusen. Die Firma ist seit Jahren im Bereich mobiler Softwarelösungen aktiv und hat sich einen Ruf für technisch saubere, datenschutzfreundliche Anwendungen erarbeitet.

Die App ist im Apple App Store und Google Play Store verfügbar und läuft auf:

  • iOS und iPadOS ab Version 16 – Link zum Apple Store
  • Android – Link zu Google Play

Praktische Einsatzszenarien: Wo Nearby Glasses wirklich hilft

Die App entfaltet ihren Nutzen überall dort, wo Menschen sich unbeobachtet fühlen möchten oder müssen. Dazu gehören:

  • öffentliche Verkehrsmittel, in denen Nähe unvermeidbar ist,
  • Fitnessstudios, wo ungewollte Aufnahmen besonders sensibel sind,
  • Cafés und Restaurants, in denen Gespräche privat bleiben sollen,
  • Schulen und Universitäten, wo Aufnahmen oft verboten sind,
  • Veranstaltungen, bei denen Künstler oder Sprecher Kontrolle über ihre Inhalte behalten möchten.

Nearby Glasses ersetzt keine Hausordnung und keine gesetzlichen Regelungen – aber sie schafft Bewusstsein. Und Bewusstsein ist der erste Schritt zu Selbstbestimmung.

Stärken und Schwächen – realistisch betrachtet

Die App überzeugt durch ihre Klarheit: Sie tut genau das, was sie verspricht, und nicht mehr. Ihre größten Stärken sind der Datenschutz, die Offenheit des Codes, die Plattformvielfalt und die intuitive Bedienung.

Die Schwächen liegen naturgemäß in der Technologie: Sie erkennt nur Geräte, die Bluetooth‑Signale aussenden, und kann nicht feststellen, ob eine Kamera aktiv ist. Doch das ist kein Versäumnis, sondern eine technische Grenze, die kein Gerät dieser Art überschreiten kann.

Fazit: Werkzeug für eine neue Ära der Privatsphäre

In einer Welt, in der Kameras immer kleiner, leistungsfähiger und unsichtbarer werden, ist Nearby Glasses ein wichtiges Gegengewicht. Die App ist kein Alarmismus‑Tool, sondern ein nüchternes, technisch sauberes Instrument, das Menschen wieder ein Stück Kontrolle über ihre Umgebung gibt.

Sie ist ein Beispiel dafür, wie Open‑Source‑Software gesellschaftliche Probleme adressieren kann – pragmatisch, transparent und ohne kommerzielle Hintergedanken.

Android-Apps, Forschung, Gesundheit, Internet, iOS-Apps, Konferenzen, Leben Beruf und Gesundheit, Lehre, Mobilfunk, Programme, Telekommunikation, Veranstaltung

Gedankenzettel gegen emotionales Essen

Posted on 20. April 202619. April 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Gedankenzettel gegen emotionales Essen

Am Wochenende hatte ich Besuch und scheinbar war entweder seit über 3 Monaten kein „Fremder“ mehr an meinem Kühlschrank oder es wurde einfach ignoriert. Ich wurde aber spontan mit den Zetteln an meinem Eisfach angesprochen.

Ich habe eine zeitlang unvernünftig gegessen. Es war meistens spätabends und dann habe ich gerne nur unvernünftiges Zeug zu mir genommen. Am Anfang habe ich es gar nicht bewusst wahrgenommen. Aber irgendwann fiel es mir dann doch auf. Das musste aufhören und ich wollte es auch. Trotzdem kam es immer wieder zu „Rückfällen“.

Somit habe ich überlegt wie ich mich selber „überlisten“ kann. Ich habe mehrere Ideen umgesetzt, die aber leider nicht das gewünschte Ziel gebracht haben. Dann bin ich auf die Variante der Klebezettel am Kühlschrank gekommen. Für mich funktioniert dieses, wenn ich diese auch zwischendurch mal wechsel. Teilweise reichts es das Muster neu anzuordnen aber auch Begriffe zu wechseln hilft mit mein Gehirn zu überwinden.

Über die Zeit hat sich der Ort von „am Kühlschrank“ auf „in den Kühlschrank“ geändert. Somit hängen diese Erinnerungen nun am Eisfach. Sie helfen mir zu den meisten Zeiten vernünftigt mit dem Inhalt besser umzugehen. Das bedeutet nicht, dass ich nicht auch mal unvernünftig bin, aber dann bewusst.

#t2dhero, Gedanken, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen

OpenDyslexic – Wie eine Schriftart Menschen unterstützen kann

Posted on 17. Februar 202616. Februar 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu OpenDyslexic – Wie eine Schriftart Menschen unterstützen kann

Dyslexie – oft auch als Legasthenie bezeichnet – betrifft weltweit Millionen Menschen. Sie ist keine Frage der Intelligenz, sondern eine neurobiologische Besonderheit, die das Lesen und Schreiben erschwert. In einer zunehmend textbasierten Welt kann das zu erheblichen Herausforderungen führen. Genau hier setzt OpenDyslexic an: eine speziell entwickelte Schriftart, die das Lesen für Betroffene erleichtern soll.

Doch wie funktioniert das eigentlich? Und was sagt die Forschung dazu? Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, Vorteile, Grenzen und Einsatzmöglichkeiten von OpenDyslexic.

Was ist OpenDyslexic?

OpenDyslexic ist eine kostenlose, quelloffene Schriftart, die 2011 von Abelardo Gonzalez entwickelt wurde. Ihr Ziel ist es, typische Schwierigkeiten beim Lesen – wie Buchstabenverwechslungen oder das „Verschwimmen“ von Zeilen – zu reduzieren.

Die Schriftart ist heute in vielen digitalen Anwendungen verfügbar, darunter:

  • E‑Book‑Reader
  • Browser‑Erweiterungen
  • Lernplattformen
  • Betriebssysteme und Apps

Ihr offener Lizenzansatz ermöglicht es Entwicklern, sie frei zu integrieren – ein wichtiger Schritt für barrierefreie digitale Inhalte.

Wie unterstützt OpenDyslexic?

Die Gestaltung der Schrift basiert auf typischen Wahrnehmungsproblemen, die bei Dyslexie auftreten. OpenDyslexic versucht, diese durch gezielte Designentscheidungen abzufedern.

1. Verstärkte Unterlängen (schwere Basen)

Die Buchstaben haben unten eine optisch „schwere“ Basis.
Ziel: Buchstaben sollen stabiler wirken und weniger „kippen“ oder „rotieren“.

2. Größere Unterscheidbarkeit der Zeichen

Viele Buchstabenpaare sehen in klassischen Schriften sehr ähnlich aus, z. B.:

  • b / d
  • p / q
  • n / h

OpenDyslexic vergrößert die Unterschiede bewusst, um Verwechslungen zu reduzieren.

3. Großzügige Abstände

Die Schrift nutzt:

  • größere Buchstabenabstände
  • mehr Zeilenhöhe
  • klarere Worttrennung

Ziel: Das Auge soll leichter in der Zeile bleiben und weniger „springen“.

4. Einheitliche, ruhige Linienführung

Die Schrift wirkt insgesamt ruhiger und weniger dekorativ.
Ziel: Ablenkungen minimieren, Fokus erhöhen.

Was sagt die Forschung?

Die wissenschaftliche Lage ist differenziert – und das ist wichtig zu verstehen.

Positive Erkenntnisse

Einige Studien und Erfahrungsberichte zeigen:

  • Nutzer*innen empfinden OpenDyslexic als angenehmer zu lesen.
  • Die erhöhte Unterscheidbarkeit kann subjektiv Sicherheit geben.
  • Die Schrift kann das Leseerlebnis emotional entlasten – ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Einschränkungen

Andere Untersuchungen kommen zu dem Schluss:

  • Die Lesegeschwindigkeit verbessert sich nicht zwingend.
  • Klassische Schriften wie Arial, Verdana oder Helvetica schneiden teilweise ähnlich gut ab.
  • Der Effekt ist stark individuell – was einer Person hilft, hilft einer anderen vielleicht nicht.

Fazit der Forschung:

OpenDyslexic ist kein Wundermittel, aber ein wertvolles Werkzeug, das vielen Menschen hilft – besonders in Kombination mit weiteren Unterstützungsmaßnahmen.

Warum subjektive Wahrnehmung so wichtig ist

Dyslexie ist keine einheitliche Störung, sondern ein Spektrum.
Das bedeutet:

  • Was für eine Person funktioniert, kann für eine andere irrelevant sein.
  • Schriftarten sind nur ein Baustein im Gesamtpaket der Unterstützung.
  • Motivation, Selbstvertrauen und Lesekomfort spielen eine große Rolle.

Viele Betroffene berichten, dass OpenDyslexic ihnen ein Gefühl von Kontrolle gibt – und allein das kann das Lesen erleichtern.

Einsatzmöglichkeiten im Alltag

OpenDyslexic lässt sich in vielen Bereichen nutzen:

1. Digitale Texte

  • Browser‑Plugins (z. B. für Chrome, Firefox)
  • E‑Book‑Reader wie Kobo oder Kindle (über sideloading)
  • Lernplattformen und Schulsoftware

2. Dokumente und Präsentationen

  • Word, LibreOffice, Google Docs
  • PowerPoint oder Keynote
  • Arbeitsblätter für Schule oder Nachhilfe

3. Webseiten

Entwickler können OpenDyslexic einfach über CSS einbinden.
Das verbessert Barrierefreiheit und zeigt Inklusionsbewusstsein.

4. Apps und Benutzeroberflächen

Viele Apps bieten inzwischen eigene „Dyslexie‑Modi“, oft mit OpenDyslexic als Option.

Vorteile von OpenDyslexic

VorteilBeschreibung
Kostenlos & Open SourceKeine Lizenzkosten, frei nutzbar.
BarrierefreiheitUnterstützt inklusives Design.
Subjektiv angenehmes LesenViele Betroffene berichten von Erleichterung.
Einfache IntegrationIn vielen Tools und Plattformen verfügbar.
Hohe UnterscheidbarkeitReduziert typische Buchstabenverwechslungen.

Grenzen und Kritikpunkte

KritikpunktErklärung
Nicht für alle hilfreichDyslexie ist individuell – nicht jeder profitiert
ÄsthetikManche empfinden die Schrift als „ungewohnt“ oder „schwer“.
Keine garantierte LeistungssteigerungStudien zeigen gemischte Ergebnisse.
LesegeschwindigkeitWird nicht immer verbessert.

Wie man OpenDyslexic sinnvoll einsetzt

  1. Nicht erzwingen – immer als Option anbieten.
  2. Mit anderen Maßnahmen kombinieren, z. B.:
    • Text‑to‑Speech
    • Zeilenlineale
    • farbliche Hintergründe
    • klare Strukturierung
  3. Testen lassen – Betroffene sollten selbst entscheiden.
  4. Kontext beachten – für lange Texte kann sie hilfreich sein, für kurze UI‑Elemente vielleicht weniger.

Zusammenfassend

OpenDyslexic ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Design Barrieren abbauen kann. Die Schriftart bietet vielen Menschen mit Dyslexie spürbare Erleichterung, auch wenn die wissenschaftlichen Ergebnisse nicht eindeutig sind. Entscheidend ist die individuelle Erfahrung: Wenn OpenDyslexic das Lesen angenehmer macht, ist sie ein Gewinn.

In einer inklusiven digitalen Welt sollte sie daher als Option selbstverständlich verfügbar sein – nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit, Menschen mit Dyslexie ein Stück mehr Selbstbestimmung zu geben.

#t2dhero, Arbeitszimmer, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff, Office

WMI-Filter-Löschung behindert GPO

Posted on 14. Januar 202613. Januar 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu WMI-Filter-Löschung behindert GPO

Bei einer Bereingung von Gruppenrichtlinien sollten auch WMI-Filter berücksichtigt werden. Dabei kann es allerdings zu einem Fehler konnen, wenn man den falschen Weg zum Abbau der Policy nutzt.

Das richtige Vorgehen ist:

  • Die Konntrolle des WMI-Filter und anhängigen Gruppenrichtlinien durchführen
  • Die verknüpften Gruppenrichtlinien auf einen anderen Filter oder „<KEIN>“ setzen
  • Der WMI-Filter kann gelöscht werden

Wenn der WMI-Filter gelöscht wird, obwohl noch eine oder mehrere Gruppenrichtlinien anhängig sind, kommt es zu Problemen. Mir fiel es nur auf, weil ich eine Änderung an einer Gruppenrichtlinie durchgeführt habe und der neue Wert sich nicht verteilte in den Tests.

Als ich mir über einen „GPRESULT /r“ den aktuellen Stand des Regelwerks habe anzeigen lassen, bekamt ich die Anzeige „Verweigert (WMI-Filter)“. Bei der Kontrolle der GPO über die GUI stand bei der WMI-Filterung „<Kein>“. Das es sich bei der Richtlinie um eine Verteilung von Registry-Einträgen, welche auch per „Zielgruppenadressierung“ (eng.: Item Level Targeting) gesteuert werden. Dadurch wurde erst dieses Regelwerk kontrolliert. Dieses führte, wie man sich durch die vorherige Umsetzungbeschreibung erschließen kann, nicht zur gewünschten Fehlerbehebung.

Die Lösung war einen Filter zu definieren und anschließend wieder auf „<KEIN>“ zu stellen. Scheinbar bleibt der WMI-Filter als Fragment an der Gruppenrichtlinie hängen.

Client, Server, Windows 11, Windows Server 2019, Windows Server 2022, Windows Server 2025

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Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

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