Skip to content

Daniels Tagesmeldungen

Kleine IT-Episoden, der Diabetes & das wahre Leben

  • Startseite
  • About me…
    • Lebenslauf
    • Weiterbildung
  • Diabetes melitus
    • Diabetes melitus – Definition/Typen
    • Diabetes melitus – Podcasts
    • Diabetes Typ-2 – Erläuterung
    • Medikament – Metformin
    • IVOM – Präzise Medikamentengabe ins Auge
      • Medikament – Eylea (Aflibercept)
      • Medikament – Lucentis (Ranibizumab )
      • Medikament – Vabysmo (Faricimab)
    • Medikament – Forxiga (Dapagliflozin)
  • Disclaimer
  • Toggle search form

PSAppDeployToolkit 4.1.6: Stabilitäts-Upgrade

Posted on 20. Oktober 202519. Oktober 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu PSAppDeployToolkit 4.1.6: Stabilitäts-Upgrade

Mit Version 4.1.6 liefert das PSAppDeployToolkit-Team ein solides Wartungsrelease, das zahlreiche Fehlerbehebungen und Verbesserungen bringt – insbesondere für das Dateikopiermodul Copy-ADTFile, das in vielen Deployment-Szenarien eine zentrale Rolle spielt. Wer mit modularen Frameworks, robuster Fehlerbehandlung und GUI-gestützten Installationen arbeitet, sollte sich dieses Update genauer ansehen.

Copy-ADTFile – endlich zuverlässig und fehlertolerant

Copy-ADTFile ist ein essenzieller Bestandteil vieler PSADT-Deployments, sei es für das Kopieren von Payloads, Konfigurationsdateien oder temporären Ressourcen. In früheren Versionen (v4.1.0–v4.1.5) gab es jedoch einige Stolpersteine:

  • Robocopy-Parameter und Wildcards
    Die Handhabung von Wildcards in Quellpfaden und die Kombination mit benutzerdefinierten Robocopy-Parametern war fehleranfällig. Jetzt funktioniert die Übergabe korrekt, auch bei komplexen Kopiermodi.
  • Fehlerbehandlung bei Teilkopien
    Früher konnten einzelne Kopierfehler das gesamte Deployment stoppen – selbst wenn ContinueFileCopyOnError gesetzt war. Dieses Verhalten wurde korrigiert: Fehler werden nun sauber protokolliert, ohne den Prozess unnötig abzubrechen.
  • Verbesserte Logging-Konsistenz
    Die Logausgaben bei Kopieroperationen sind nun klarer strukturiert und enthalten präzisere Statusmeldungen – ein Segen für Troubleshooting und Compliance-Dokumentation.

Weitere wichtige Fixes in Version 4.1.6

Auch abseits von Copy-ADTFile bringt das Update zahlreiche Verbesserungen, die das Toolkit stabiler und vielseitiger machen:

UI & Dialoge

  • Fluent Dialogs nutzen jetzt Software-Rendering – hilfreich bei Remote-Control-Tools wie ScreenConnect.
  • URLs im Dialogtext werden korrekt formatiert und verschachtelte Tags sauber interpretiert.
  • UI-Probleme bei erhöhtem explorer.exe wurden behoben.

Session-Handling & Prozesse

  • Start-ADTProcessAsUser funktioniert nun auch ohne aktive Benutzersession.
  • TerminalServerMode verhält sich korrekt, wenn kein Terminalserver erkannt wird.
  • Argumente in Start-ADTProcess werden zuverlässig aufgelöst.

Registry, Umgebungsvariablen & Shortcuts

  • HKLM-Zugriffe im SID-Kontext sind stabilisiert.
  • Remove-ADTEnvironmentVariable entfernt nun die Variable vollständig.
  • Get-ADTShortcut funktioniert wieder für URL-Shortcuts.

MSI & Paketfunktionen

  • Start-AdtMsiProcess deinstalliert MSIs zuverlässiger.
  • New-ADTZipFile ist wieder funktionsfähig.
  • Get-ADTApplication liefert korrekte Ergebnisse, auch bei fehlerhaften MSI-Eigenschaften.

Zusammenfassend

Für Enterprise-Architekten, die auf robuste, dokumentierte und fehlertolerante Deployment-Frameworks setzen, ist PSADT 4.1.6 ein Pflicht-Update. Besonders die Verbesserungen rund um Copy-ADTFile machen das Toolkit wieder ein Stück zuverlässiger – gerade in heterogenen Umgebungen mit eingeschränkten Rechten oder komplexen Kopierlogiken.

Patchday+Updates, Powershell, Programme, Programmierung, Software, Windows 11, Windows Server 2022, Windows Server 2025

Veyon: freie Klassenraum-Management-Software

Posted on 29. September 202526. September 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Veyon: freie Klassenraum-Management-Software

In einer zunehmend digitalisierten Bildungslandschaft ist die Kontrolle über Schülergeräte im Unterricht essenziell. Die Open-Source-Software Veyon (Virtual Eye On Networks) bietet Lehrkräften eine plattformübergreifende Lösung zur Überwachung, Steuerung und Präsentation in digitalen Lernumgebungen. Sie ist nicht nur kostenlos, sondern auch flexibel, sicher und datenschutzfreundlich – ideal für Schulen, Bildungseinrichtungen und Trainingszentren.

Was ist Veyon?

Veyon ist eine quelloffene Software zur Überwachung und Steuerung von Computern in Netzwerken. Sie wurde als Nachfolger des Projekts iTALC entwickelt und ist seit 2017 unter dem Namen Veyon verfügbar. Die Software ermöglicht es Lehrkräften, Schülerbildschirme zu beobachten, den eigenen Bildschirm zu übertragen, Geräte zu sperren oder sogar zentral ein- und auszuschalten.

Funktionen im Überblick

  • Bildschirmüberwachung: Lehrkräfte sehen alle Schülerbildschirme in einer übersichtlichen Icon-Ansicht und können per Klick einzelne Geräte öffnen oder Screenshots erstellen.
  • Bildschirmübertragung (Demo-Modus): Der eigene Bildschirm oder der eines Schülers kann live an alle anderen Geräte übertragen werden – wahlweise im Vollbild- oder Fenstermodus.
  • Steuerung und Sperrung: Mit einem Klick lassen sich Eingabegeräte sperren, Bildschirme einfrieren oder Geräte blockieren – ideal zur Fokussierung auf den Unterricht.
  • Fernsteuerung: Lehrkräfte können Schülergeräte fernsteuern, Programme starten oder schließen und sogar Geräte per Wake-on-LAN einschalten.
  • LDAP/AD-Integration: Veyon lässt sich nahtlos in bestehende Verzeichnisdienste wie LDAP oder Active Directory integrieren. So bleiben Standort- und Geräteinformationen stets aktuell.
  • Sicherheit durch RSA-Schlüssel: Die Authentifizierung erfolgt über ein RSA-Schlüsselpaar, das sicherstellt, dass nur autorisierte Lehrkräfte Zugriff auf Schülergeräte erhalten.

Installation und Einrichtung

Die Installation erfolgt getrennt für Lehrer- und Schülergeräte:

  • Lehrgerät: Installation mit „Veyon Master“, Konfiguration über den Veyon Configurator.
  • Schülergeräte: Installation ohne Master-Komponente, nur mit dem Veyon-Dienst.

Die Einrichtung umfasst:

  • Erzeugung eines RSA-Schlüsselpaares
  • Definition von Standorten und Geräten
  • Auswahl eines VNC-Servers (z. B. UltraVNC)
  • Konfiguration des Netzwerkobjektverzeichnisses

Plattformübergreifend und mehrsprachig

Veyon läuft unter Windows und Linux und unterstützt heterogene Umgebungen – ein Linux-Lehrgerät kann problemlos Windows-Schülergeräte steuern und umgekehrt. Die Software ist in zahlreichen Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und viele weitere.

Lizenz und Community

Veyon steht unter der GNU General Public License (GPL) und wird aktiv von der Community weiterentwickelt. Die offizielle Website veyon.io bietet umfangreiche Dokumentation, Handbücher und Support.

Einsatzszenarien

  • Schulen: Kontrolle über Schülergeräte im Unterricht, Bildschirmübertragung für Präsentationen.
  • Trainingszentren: Fernsteuerung und Demonstration von Softwareabläufen.
  • IT-Administration: Remote-Wartung und Monitoring in Netzwerken.

Zusammenfassend

Veyon ist ein Paradebeispiel für gelungene Open-Source-Software im Bildungsbereich. Sie bietet Lehrkräften die nötige Kontrolle, ohne Kompromisse bei Datenschutz oder Flexibilität einzugehen. Wer eine kostenlose, leistungsfähige und transparente Lösung für den digitalen Unterricht sucht, sollte Veyon unbedingt ausprobieren.

Client, Forschung, Lehre, Lehren & Lernen, Programme, Software, Windows 11

PowerShell: Skript mit sequenzieller RDP-Verbindung

Posted on 9. September 20258. September 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu PowerShell: Skript mit sequenzieller RDP-Verbindung

Es gibt Routine-Aufgaben, bei denen man sich auf mehrere Systeme per RDP-Verbindung verbinden muss. Dazu verbinde ich mich gerne nacheinander mit den Servern. Dazu nutze ich ein Skript, welches die Aufrufe sequentiell abarbeitet. Der Code ist hier folgend anhängig:

# Liste der Server
$serverList = @(
    "server001",
    "server003",
    "server004",
    "server007",
    "server008",
    "server009",
    "server010",
    "server011",
    "server012",
    "server014",
    "server015"
)

foreach ($server in $serverList) {
    Write-Host "Starte Verbindung zu $server..."

    # Starte mstsc und speichere den Prozess
    $process = Start-Process "mstsc.exe" -ArgumentList "/v:$server" -PassThru

    # Warte, bis die mstsc-Sitzung geschlossen wird
    $process.WaitForExit()

    Write-Host "Verbindung zu $server beendet."
}

Client, Exchange Server, Powershell, Programmierung, Server, Windows 10, Windows 11, Windows Server 2022, Windows Server 2025

Kleines Tool mit großer Wirkung für das psychische Wohlbefinden

Posted on 1. September 202531. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Kleines Tool mit großer Wirkung für das psychische Wohlbefinden

In einer Welt, die immer schneller, komplexer und fordernder wird, ist es wichtiger denn je, auf das eigene psychische Wohlbefinden zu achten.

Was ist der WHO-5 Fragebogen?

Der WHO-5 Well-Being Index ist ein kurzer, standardisierter Fragebogen, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde. Ziel ist es, das subjektive psychische Wohlbefinden einer Person zu erfassen – und das in weniger als einer Minute.

Er besteht aus nur fünf Fragen, die sich auf die letzten zwei Wochen beziehen und positive Aspekte des Erlebens abfragen. Die Fragen lauten:

  1. Ich habe mich fröhlich und gut gelaunt gefühlt.
  2. Ich habe mich ruhig und entspannt gefühlt.
  3. Ich hatte genug Energie für den Alltag.
  4. Ich hatte ein gutes Selbstwertgefühl.
  5. Mein Alltag war voller Dinge, die mich interessieren.

Wie funktioniert die Auswertung?

Die Antworten werden auf einer sechsstufigen Skala bewertet:

Die Gesamtpunktzahl liegt zwischen 0 und 25. Je höher der Wert, desto besser das subjektive Wohlbefinden. Die Punktzahl liefert eine erste Einschätzung des psychischen Zustands:

  • 19–25 Punkte: Sehr gutes Wohlbefinden
  • 13–18 Punkte: Zufriedenstellendes Wohlbefinden
  • 10–12 Punkte: Hinweis auf reduziertes Wohlbefinden
  • Unter 10 Punkte: Deutlich eingeschränktes Wohlbefinden
  • Unter 7 Punkte: Verdacht auf klinische Depression

Wichtig: Der WHO-5 ist kein Diagnoseinstrument, sondern ein Screening-Tool. Bei auffälligen Werten sollte eine weiterführende Diagnostik durch Fachpersonal erfolgen.

Einsatzgebiete und Vorteile

Der WHO-5 wird weltweit in über 30 Sprachen eingesetzt und ist besonders beliebt in der Psychiatrie, Psychotherapie, Allgemeinmedizin und Forschung. Seine Vorteile:

  • Schnell und einfach: Bearbeitungszeit unter einer Minute
  • Wissenschaftlich validiert: Hohe Aussagekraft in Studien
  • Kostenlos verfügbar: Für Fachleute und Privatpersonen
  • Breit einsetzbar: Für Erwachsene, Jugendliche und sogar Kinder

Medien

Den Fragebogen gibt es zum Beispiel bei der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie, DDG als Online-Abstimmung mit Auswertung oder auch bei der WHO als PDF-Datei zum Ausdrucken in verschiedenen Sorachen

Kleine Fragen, große Erkenntnisse

Der WHO-5 Fragebogen zeigt, wie effektiv einfache Mittel sein können, um das psychische Wohlbefinden zu erfassen. In Zeiten, in denen mentale Gesundheit immer mehr in den Fokus rückt, bietet er eine wertvolle Möglichkeit zur Selbstreflexion – und kann ein erster Schritt sein, um Hilfe zu suchen, wenn sie gebraucht wird.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

Powershell: CSV-Datei in MediaWiki-Tabelle fomatieren

Posted on 26. August 202526. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Powershell: CSV-Datei in MediaWiki-Tabelle fomatieren

Ich hatte die Anforderung den Inhalt einer CSV-Datei in einer Tabelle in einem MediaWiki zu importieren. Bei wenigen Zeilen ist dieses manuell noch möglich. Es gab auch längere Dateien. Dazu habe ich mir ein Powershell-Skript erstellt:

Param(
    [Parameter(Mandatory)]
    [string]$InputCSV,

    [Parameter(Mandatory)]
    [string]$OutputFile,

    [string]$TableClass = 'wikitable sortable'
)

# 1. Datei komplett als Text einlesen
$raw = Get-Content -Path $InputCSV -Raw -ErrorAction Stop

# 2. Ersten Zeile extrahieren und Delimiter bestimmen
$firstLine = ($raw -split "`r?`n")[0]
$commaCount     = ($firstLine | Select-String -Pattern ',' -AllMatches).Matches.Count
$semicolonCount = ($firstLine | Select-String -Pattern ';' -AllMatches).Matches.Count
$delimiter = if ($semicolonCount -gt $commaCount) { ';' } else { ',' }
Write-Host "Erkannter Delimiter: '$delimiter'"

# 3. CSV-Daten parsen
$data = $raw |
    ConvertFrom-Csv -Delimiter $delimiter

if (-not $data) {
    Write-Error "Keine Daten gefunden oder Parsing-Fehler."
    exit 1
}

# 4. MediaWiki-Markup aufbauen
$headers = $data[0].PSObject.Properties.Name
$out = @()
$out += "{| class=""$TableClass"""
$out += '! ' + ($headers -join ' !! ')

foreach ($row in $data) {
    $out += "|-"
    $cells = foreach ($h in $headers) { 
        # Sonderzeichen oder Pipes maskieren 
        ($row.$h -replace '\|','|') -replace "`r?`n"," "
    }
    $out += '| ' + ($cells -join ' || ')
}

$out += "|}"

# 5. In Datei schreiben (UTF8 ohne BOM)
$out | Set-Content -Path $OutputFile -Encoding UTF8

Write-Host "Datei erstellt."

Die Datei kann wie folgt gestartet werden:

.\MediaWikiCreateTable.ps1 -InputCSV C:\CSV_Daten.csv -OutputFile C:\MW_Tabelle.txt
MediaWiki, Powershell, Programmierung, Web-Installationen

Effizient und sicher arbeiten im Zug

Posted on 21. August 202516. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Effizient und sicher arbeiten im Zug

Die Bahn ist längst mehr als nur ein Transportmittel – sie ist für viele Pendler, Geschäftsreisende und digitale Nomaden ein rollendes Büro geworden. Wer mit dem Laptop im Zug arbeitet, kann die Reisezeit sinnvoll nutzen, muss aber auch mit einigen Herausforderungen rechnen: instabile Internetverbindungen, begrenzte Stromversorgung und Datenschutzrisiken.

Akku voll laden – und auf die Wattzahl achten

Nicht jeder Zug bietet funktionierende Steckdosen – und selbst wenn, sind sie manchmal überlastet oder defekt. Ein vollständig geladener Akku ist daher essenziell, um stressfrei arbeiten zu können.

Die Steckdosen im ICE liefern theoretisch bis zu 3680 W (230 V, 16 A), aber in der Praxis kann die Leistung durch Sicherungen oder parallele Nutzung begrenzt sein. Leistungsstarke Notebooks mit Netzteilen über 90 W sollten nicht genutzt werden. Prüfe vorab die Wattzahl deines Netzteils und lade dein Gerät möglichst vollständig vor der Fahrt.

Mobiles Internet – unabhängig vom Zug-WLAN

Das WLAN-Angebot in Zügen – insbesondere im ICE – ist oft unzuverlässig oder langsam. Wer auf eine stabile Verbindung angewiesen ist, sollte einen mobilen Hotspot oder ausreichend Datenvolumen auf dem Smartphone bereithalten. So bleibst du unabhängig vom Bordnetz und kannst auch bei Funklöchern weiterarbeiten.

Offline arbeiten – für den Fall der Funkstille

Lade wichtige Dokumente, Präsentationen oder E-Mails vor der Abfahrt lokal auf dein Gerät. So bist du nicht auf eine Internetverbindung angewiesen und kannst auch bei Netzproblemen produktiv bleiben.

Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox oder Google Drive bieten die Möglichkeit, Dateien für den Offline-Zugriff zu synchronisieren. So hast du alles griffbereit – auch ohne Netz.

Geräuschunterdrückende Kopfhörer – Konzentration trotz Trubel

Züge sind selten leise – sei es durch Gespräche, Durchsagen oder das Rattern der Schienen. Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung helfen dir, dich besser zu konzentrieren und störende Umgebungsgeräusche auszublenden.

Gleichzeitig kannst du damit auch ungestört an Videokonferenzen teilnehmen oder Podcasts hören, ohne von der Umgebung abgelenkt zu werden.

Blickschutzfilter – Schutz vor neugierigen Blicken

In einem voll besetzten Zug ist es schnell passiert: Der Sitznachbar wirft einen neugierigen Blick auf deinen Bildschirm. Ein Blickschutzfilter verhindert, dass andere deine Inhalte sehen können – besonders wichtig bei vertraulichen Informationen oder sensiblen Projekten.

Die Filter sind einfach anzubringen und in verschiedenen Größen für alle gängigen Laptopmodelle, aber auch Tablets, erhältlich.

VPN nutzen – sichere Verbindung im öffentlichen Netz

Wenn du dich mit dem öffentlichen WLAN im Zug verbindest, solltest du unbedingt ein VPN (Virtual Private Network) verwenden. Es verschlüsselt deine Datenverbindung und schützt dich vor potenziellen Angriffen oder Datenlecks.

Viele Unternehmen stellen ihren Mitarbeitenden VPN-Zugänge zur Verfügung – nutze sie konsequent. Auch für Selbstständige gibt es zuverlässige VPN-Dienste wie NordVPN, CyberVPN, ProtonVPN oder Surfshark. Es gibt auch Internet-Router die eine VPN-Möglichkeit anbieten, so dass man eine Verbindung in das persönliche Netzwerk aufbauen kann.

Keine sensiblen Gespräche – Diskretion im Großraum

Vermeide es, vertrauliche Telefonate im Zug zu führen oder sensible Inhalte laut zu besprechen. Die offene Umgebung bietet keine Privatsphäre, und du weißt nie, wer mithört.

Wenn möglich, verschiebe solche Gespräche auf einen späteren Zeitpunkt oder nutze sichere Messaging-Dienste mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wie Signal oder Threema.

Platz verlassen – Gerät mitnehmen

Idealerweise nimmst du dein Gerät beim Gang zum WC oder ins Boardbistro mit. Wenn du dich wohlfühlst, kannst du einen vertrauenswürdigen Sitznachbarn bitten, kurz ein Auge auf deine Sachen zu werfen. Ein freundliches „Könnten Sie bitte kurz auf meinen Platz achten?“ wirkt oft Wunder.

Richtigen Bereich wählen – Ruhebereich versus Handybereich

Im ICE werden mit einem Handy-Symbol gekennzeichneten Bereiche mit speziellen Signalverstärkern ausgestattet, die das Mobilfunksignal am Sitzplatz zur Verfügung stellen.

Für mehr Entspannung wurde der Ruhebereich entwickelt. Sie befinden sich entweder in Abteilen, den ICE Lounges (Abteile hinter dem Fahrzeugführer) oder in kompletten Wagen. In diesem Bereich sind Handytelefonate, Klingeltöne, lautes Musikhören (auch via Kopfhörer) oder sonstige lärmende Tätigkeiten nicht erwünscht.

Zusammenfassend

Arbeiten im Zug kann äußerst produktiv sein – vorausgesetzt, du bist technisch vorbereitet und achtest auf deine Datensicherheit. Ein voller Akku, stabile Offline-Dokumente und ein VPN-Zugang sind genauso wichtig wie ein guter Kopfhörer und ein Blickschutzfilter.

Arbeitszimmer, Bahn, Fortbewegung, Leben Beruf und Gesundheit

Domains, die nie genutzt oder gelöscht wurden

Posted on 19. August 202516. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Domains, die nie genutzt oder gelöscht wurden

Das Domain Name System (DNS) ist das Rückgrat des modernen Internets. Es übersetzt menschenlesbare Adressen wie example.com in IP-Adressen, die Computer verstehen. Doch hinter den bekannten Top-Level-Domains (TLDs) wie .com, .org oder `.de verbirgt sich eine faszinierende Geschichte voller Experimente, politischer Umbrüche und technischer Entwicklungen.

Nie genutzte oder nie delegierte TLDs

.root – Die theoretische Infrastruktur-TLD

Diese TLD tauchte in technischen Diskussionen rund um die Architektur des DNS auf, insbesondere im Zusammenhang mit Root-Servern. Sie wurde nie offiziell eingeführt und diente lediglich als Konzept für interne Kennzeichnungen.

.bitnet – Das akademische Netzwerk der 1980er

BITNET (Because It’s Time Network) verband Universitäten lange vor dem World Wide Web. E-Mail-Adressen wie user@university.bitnet waren üblich, doch .bitnet war nie Teil des offiziellen DNS.

.uucp – Die Unix-Mail-TLD

UUCP (Unix-to-Unix Copy Protocol) ermöglichte den Nachrichtenaustausch zwischen Unix-Rechnern. Auch hier war .uucp nur eine symbolische Kennzeichnung und nie eine echte TLD im DNS.

.dd – Die digitale Spur der DDR

Für die Deutsche Demokratische Republik war .dd vorgesehen, wurde aber nie aktiviert. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde .de zur einzigen offiziellen ccTLD.

.gb – Großbritannien ohne eigene TLD

Obwohl .gb als ISO-Ländercode existiert, wurde sie nie aktiv genutzt. Stattdessen entschied sich das Vereinigte Königreich für .uk, das heute weltweit bekannt ist.

Gelöschte oder zurückgezogene ccTLDs

.cs – Die TLD der Tschechoslowakei

Nach der Auflösung des Landes wurde .cs durch .cz (Tschechien) und .sk (Slowakei) ersetzt. Sie wurde 2015 offiziell aus dem DNS entfernt.

.zr – Zaire wird zu Kongo

Die TLD .zr stand für Zaire, das heute als Demokratische Republik Kongo bekannt ist. Sie wurde durch .cd ersetzt und 2001 gelöscht.

.tp – Osttimors Übergangs-TLD

.tp war die ursprüngliche TLD für Osttimor, wurde aber durch .tl ersetzt, das dem aktuellen Landesnamen „Timor-Leste“ entspricht.

.yu – Das Ende Jugoslawiens

Die TLD .yu überlebte den Zerfall Jugoslawiens noch einige Jahre, wurde aber schließlich durch .rs (Serbien) und .me (Montenegro) ersetzt und 2010 gelöscht.

Veraltete, aber noch existierende TLDs

.su – Die Sowjetunion lebt digital weiter

Obwohl die Sowjetunion 1991 zerfiel, existiert .su bis heute. Sie wird nur noch selten genutzt, hauptsächlich von nostalgischen oder politischen Gruppen.

.arpa – Die technische TLD

.arpa steht für „Address and Routing Parameter Area“ und wird ausschließlich für technische Zwecke verwendet, etwa für Reverse DNS oder IPv6-Strukturen. Sie ist nicht für normale Websites gedacht.

Warum verschwinden TLDs?

Die Gründe für das Verschwinden oder Nichtnutzen von TLDs sind vielfältig:

  • Geopolitische Veränderungen: Staaten zerfallen, fusionieren oder ändern ihren Namen – und damit auch ihre TLD.
  • Technologische Entwicklungen: Alte Netzwerke wie BITNET oder UUCP wurden durch moderne Protokolle ersetzt.
  • Strategische Entscheidungen: Manche Länder oder Organisationen bevorzugten alternative TLDs aus praktischen oder politischen Gründen.
  • Fehlende Delegierung: Einige TLDs wurden nie offiziell ins DNS aufgenommen, obwohl sie technisch möglich gewesen wären.

Digitale Archäologie im DNS

Die Welt der TLDs ist mehr als nur eine Liste von Endungen – sie ist ein Spiegel der Geschichte, Technik und Politik. Die vergessenen und nie genutzten TLDs erzählen von akademischen Netzwerken, Unix-Pionieren, geopolitischen Umbrüchen und technischen Visionen. Auch wenn sie heute nicht mehr aktiv sind, erinnern sie uns daran, wie dynamisch und wandelbar das Internet ist.

Arbeitszimmer, Internet, Leben Beruf und Gesundheit

Seitennummerierung der Beiträge

Vorherige 1 2 3 … 157 Nächste

Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

Translate:

Follow us

Kategorien

  • Allgemein (1)
  • Client (245)
    • Android (8)
    • Fedora (Linux) (5)
    • iOS (6)
    • Mac OS X (6)
    • Peripherie (5)
    • Ubuntu (Linux) (9)
    • Windows 10 (63)
    • Windows 11 (31)
    • Windows 7 (100)
    • Windows 8 (36)
    • Windows 8.1 (28)
    • Windows Mobile (2)
    • Windows Vista (65)
    • Windows XP (21)
  • Cloud (15)
    • Amazon AWS (1)
    • Microsoft Azure (7)
    • Office 365 (9)
  • Fortbewegung (59)
    • Auto (19)
    • Bahn (19)
    • Beinarbeit (6)
    • Flugzeug (4)
    • Zweirad (15)
  • IT-Nachrichten (37)
  • Leben Beruf und Gesundheit (218)
    • #t2dhero (59)
    • Arbeitszimmer (38)
    • Audio (22)
    • Film / Kino (7)
    • Gedanken (81)
    • Gesundheit (38)
    • Internet (7)
    • Lebensmittel & Essen (23)
    • Lesestoff (20)
    • Sport (11)
    • Veranstaltung (3)
  • Lehren & Lernen (50)
    • Forschung (2)
    • Konferenzen (3)
    • Lehre (1)
    • Präsentation (4)
    • Zertifizierung (42)
  • Programme (333)
    • Android-Apps (28)
    • Eigene Tools (13)
    • iOS-Apps (7)
    • Office (88)
    • Patchday+Updates (77)
    • Software (155)
    • Spiele (3)
    • Windows Phone-Apps (2)
  • Programmierung (97)
    • AutoIT (2)
    • KiXtart (2)
    • PHP (3)
    • Power Automate (1)
    • Powershell (66)
    • VB.NET (11)
    • VBA (10)
    • VBS (10)
  • Server (165)
    • Citrix XenServer (2)
    • Exchange Server (27)
    • Lync Server (1)
    • System Center (4)
    • Ubuntu Server (2)
    • Windows Home Server (2)
    • Windows Server (92)
    • Windows Server 2012 (45)
    • Windows Server 2016 (15)
    • Windows Server 2019 (22)
    • Windows Server 2022 (21)
    • Windows Server 2025 (14)
  • Telekommunikation (38)
    • Festnetz (3)
    • Internet (13)
    • Mobilfunk (23)
  • Verkauf & Verlosung (1)
  • Web-Installationen (37)
    • Joomla (4)
    • Mastodon (1)
    • MediaWiki (10)
    • phpMyAdmin (2)
    • Piwik (4)
    • Wordpress (20)
Mastodon

Copyright © 2026 Daniels Tagesmeldungen.

Powered by PressBook WordPress theme