Microsoft To Do wird ohne Cloud-Mailbox abgeschaltet

Seit dem 22. Januar 2021 ist der Zugriff auf Microsoft To Do f├╝r Anwender, die kein Exchange Online Postfach besitzen, nur noch ├╝ber den Webzugriff ├╝ber Office.com m├Âglich gewesen.

Ab dem 11. M├Ąrz 2021 wird diese M├Âglichkeit ebenfalls deaktiviert. Somit haben Personen ohne Cloud-Postfach im O365-Kontext keine M├Âglichkeit mehr Microsoft To Do zu nutzen.

Die bereits eingegebenen Daten stehen nicht mehr zur Verf├╝gung. Sollten zum Beispiel Firmen entsprechend Postf├Ącher in die Cloud migrieren ist der Zugriff auf Microsoft To Do wieder hergestellt. Die Daten m├╝ssen allerdings wieder neu erfasst werden.

Weitere Informationen hat Microsoft in einem Artikel zusammengestellt.

Microsoft Office Specialist O365 & Office 2019

├ťber Certiport ist es m├Âglich eine Zertifizierung f├╝r Microsoft Office-Produkte zu erlangen. Dieses ist auch wieder f├╝r Office 365 bzw. Microsoft Office 2016 erreichbar. Anbei die aktuellsten Informationen zu den Zertifizierungen:

  • Word Associate – MO-100
    Verf├╝gbar in deutscher Sprache: September 2019
  • Word Expert – MO-101
    Verf├╝gbar in deutscher Sprache: Oktober 2019
  • Excel Associate – MO-200
    Verf├╝gbar in deutscher Sprache: September 2019
  • Excel Expert – MO-201
    Verf├╝gbar in deutscher Sprache: Oktober 2019
  • PowerPoint Associate – MO-300
    Verf├╝gbar in deutscher Sprache: September 2019
  • Outlook Associate – MO-400
    Verf├╝gbar in deutscher Sprache: Dezember 2019
  • Access Expert – MO-500
    Verf├╝gbar in deutscher Sprache: Dezember 2019

Die aktuellen ├ťbersichten zu den Pr├╝fungen sind in englischer Sprache verfasst. Weitere Informationen gibt es beim Pr├╝fungsanbieter.

Exchange – Besprechungsanfragen zentral entfernen

Es passiert immer mal wieder, dass Mitarbeiter Firmen verlassen oder eine l├Ąngere Zeit nicht verf├╝gbar sind. Entsprechend sind aber noch Kollegen und Besprechungsr├Ąume durch Termin-Serien blockiert. So kann es sinnvoll sein, diese zu entfernen.

├ťber den folgenden Befehl werden alle Termine ab einschlie├člich dem heutigen Datum entfernt:

Remove-CalendarEvents -Identity Leaver@testdomain.onmicrosoft.com -CancelOrganizedMeetings

Dieses funktioniert allerdings nur, wenn die Identit├Ąt noch nicht gel├Âscht wurde.

Es gibt auch die M├Âglichkeit ein Start-Datum und eine Zeitspanne zu definieren. Damit k├Ânnen zum Beispiel alle Termin vom 01.04.2019 innerhalb der kommenden 90 Tage gel├Âscht werden:

Remove-CalendarEvents -Identity Sabatical@testdomain.onmicrosoft.com -CancelOrganizedMeetings -QueryStartDate 4-1-2019 -QueryWindowInDays 90

So kann der Befehl zum Beispiel f├╝r „Sabatical“ oder Mutterschutz-Zeitr├Ąume genutzt werden

├ťber das Argument „-PreviewOnly“ ist auch eine Vorschau m├Âglich. Diese kann zum Beispiel dem Manager des Mitarbeiters zur Verf├╝gung gestellt werden. Damit ist eine ├ťbergabe von Terminen leichter zu koordinieren.

Dieser Befehlssatz kann unter Nutzung von Exchange 2019 und Office 365 angewandt werden.
Genauere Informationen sind bei Microsoft zu finden.

Exchange / O365 – Postmaster-Adresse ├Ąndern

Ob in einem lokalen Exchange-System oder ├╝ber Office 365 hat jede Verbundinstallation einen sogenannten „Postmaster“. Dieser versendet die Systemnachrichten. Als f├╝hrende Bespiele sind dort die Meldungen zu nennen, dass es eine E-Mail-Adresse im System nicht gibt oder man gegen ein Regelwerk der Instanz verst├Â├čt.

Bei der Einrichtung wird der Postmaster auf die erste zu definierende Domain gebunden. Dieses kann bei lokalen Installationen als Referenz „postmaster@domain.local“ sein oder┬áin der┬áO365-Umgebung „postmaster@tennant.onmicrosoft.com“. Es handelt sich dabei um die „Standard akzeptierte Dom├Ąne“ (Default accepted domain). Dieses ist weder repr├Ąsentativ noch m├Âchte man vielleicht diese Informationen versenden.

├ťber den folgenden Befehl ist dieses zu ver├Ąndern:

Set-TransportConfig -ExternalPostmasterAddress <postmaster address>

├ťber die jeweilige PowerShell ist die Adresse nach den eigenen Anspr├╝chen anzuassen.

Fehler in ADMX-Template f├╝r Outlook 365 & 2019 & 2016

Nach einer Aktualisierung der Gruppenrichtlinien f├╝r Office 365 bekam ich eine Fehlermeldung, dass in der Datei „outlk16.admx“ in Zeile 6286 bei Zeichen 312 ein Problem besteht.

Bei der Analyse fiel mir auf, dass es einen Fehler in der ADMX-Datei unter der Nutzung der XML-Spezifikation gibt. Der Konfigurationsblock f├╝r „L_DisableOnlineModeAuthDiagnostics“ stand leider hinter dem Eintrag┬á„</policies>“ Somit konnte dieser nicht verarbeitet werden.

Ich verschob den Textblock vor den Eintrag und die Gruppenrichtlinien waren wieder lesbar.

Das Problem tritt beim aktuell bereit stehenden Download durch den Hersteller Microsoft auf:

Administrative Template files (ADMX/ADML) and Office Customization Tool for Office 365 ProPlus, Office 2019, and Office 2016
Version: 4768.1000
Erscheinungsdatum: 18.01.2019

Au├čerdem muss dieses bei beiden Vorlage-Versionen (f├╝r 32 sowie 64-Bit) ber├╝cksichtigt werden.

Office 64-Bit: Standard-Einstellung f├╝r O365

Im Admin-Center f├╝r Office 365 gibt es seit Weihnachten 2018 die folgende Information:

Office ProPlus and Office 2019 will now be installed with 64-bit as the default setting. Previously, the default setting was 32-bit at installation. This change will begin rolling out in mid-January, 2019.

After this change takes place, the 64-bit version of Office will automatically be installed unless you explicitly select the 32-bit versionÔÇ»beforeÔÇ»beginning the installation process.

If you install the 64-bit version, but wanted the 32-bit version instead, you must firstÔÇ»uninstallÔÇ»the 64-bit versionÔÇ»beforeÔÇ»installing the 32-bit version. The same is true if you installed the 32-bit version but want to install the 64-bit.

Entsprechend kann es in Zukunft neue┬áHerausforderungen┬ágeben. Man sollte vor der Installation pr├╝fen, welche Edition man ben├Âtigt. Daf├╝r bietet Microsoft eine wirklich gute ├ťbersicht. Mit dieser kann das aktuelle Einsatzgebiet der Office-Suite ├╝bersehen werden. Daraus muss dann jeder einzelne seine Entscheidung auf die Bit-Version treffen.

In der┬á├ťbersicht der Bit-Versionen stehen auch noch die Office-Version 2016, 2013 sowie 2010 zur Verf├╝gung.

PowerShell: Anmeldung an MS Online Services

Microsoft bietet verschiedene Services unter Office 365 an. Diese k├Ânnen neben der Webapplikation auch per PowerShell angesprochen werden. Die verschiedenen Dienste ├╝ber eine PowerShell-Session, wenn man die folgendes Skript nutzt:

$domainHost="domain"
$credential = Get-Credential
 
 
#Verbindungsaufbau ├╝ber Azure Active Directory PowerShell for Graph module
#Connect-AzureAD -Credential $credential
 
#Verbindungsaufbau ├╝ber Azure Active Directory Module for Windows PowerShell module
#Connect-MsolService -Credential $credential
 
 
Import-Module Microsoft.Online.SharePoint.PowerShell -DisableNameChecking
Connect-SPOService -Url https://$domainHost-admin.sharepoint.com -credential $credential
Import-Module SkypeOnlineConnector
$sfboSession = New-CsOnlineSession -Credential $credential
Import-PSSession $sfboSession
$exchangeSession = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri "https://outlook.office365.com/powershell-liveid/" -Credential $credential -Authentication "Basic" -AllowRedirection
Import-PSSession $exchangeSession
$SccSession = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri "https://ps.compliance.protection.outlook.com/powershell-liveid/" -Credential $credential -Authentication "Basic" -AllowRedirection
Import-PSSession $SccSession -Prefix cc

Zur Nutzung der Befehlsauflistung muss die Variable „$domainHost gegen die pers├Ânlich definierte Microsoft-Domain ausgetauscht werden.
F├╝r die Verbindung zu Domain muss der jeweilig gew├╝nschte AD-Connector durch die Entfernung des # freigeben.

Weitere Informationen sind bei Microsoft zu finden