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Kategorie: Arbeitszimmer

Der „unsichtbare Teil“ meines Diabetes

Posted on 1. November 202631. Oktober 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Der „unsichtbare Teil“ meines Diabetes

Im Bereich des Ehrenamtes sowie Social Media gibt es viele Menschen, die sichtbar mit Ihrem Diabetes auftreten. Mir fällt dieses einfach schwer. Nicht weil ich nicht möchte. Mir fällt es oft schwer Themen zu finden.

Behandlung

Ich habe Diabetes Typ-2, welcher mit einer Tablette mit dem Wirkstoff Metformin behandelt wird. Davon nehme ich 2 mal am Tag zu den jeweiligen Früh- und Spät-Mahlzeiten eine. Das ist auch in der Außerwelt sichtbar. Könnte aber auch einfach eine Kopfschmerz-Medikament, ein Antibiotkum oder etwas anderes sein, was mit Flüssigkeit eingenommen wird.

Blutzucker-Messung

Was sichtbarer ist, ist die regelmäßige des Blutzuckers. Laut deutscher nationaler Leitlinie ist das bei meinen Werten sowie der Behandlungsform ein optionales sowie selbst bezahltes „Gimik“. So habe ich eigentlich, immer in Reichweite mein Blutzzucker-Messgerät bei mir oder sogar ein Gerät in Reserve für den Fall eines Ausfalls. In dem Etui transportiere ich neben den Messstreifen auf Lanzetten, ein Streifen der Tabletten und ein Päckchen Batterien. Ist das sichtbar? Für den Moment ja. Bin ich schon mal darauf angesprochen worden?

Sichtbarkeit

In den letzten 3 Jahren 3-mal in der Öffentlichkeit ausserhalb des Kreises der Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Leuten, die sowieso eingeweit sind. Beim ersten Mal war es am Flughafen bei der Sicherheitskontrolle, da ich vergessen hatte dieses, durch die Gewohnheit, aus der Umhängetasche zu entnehmen. Es war aber überhaupt kein Problem.

Das zweite Mal war es in einem Restaurant, wo mich jemand vom Nebentisch ansprach und wusste, wass ich nach dem Öffnen der Tasche des Blutzucker-Messgerätes und das Piepen durch das Einsetzen des Messstreifens vorhatte. Er bat mich für ihn nicht sichtbar das Blut zu entnehmen, da er Probleme mit Sichtbarkeit von Blut hätte. Auch die Bitte war für mich kein Problem.

Das aktuell letzte Mal war es in der Bahn, als ich mit einer Dame mir gegenüber an einem Tisch saß und sie mich sehr genau beobachtete. Ich fragte sie, ob ich ihr etwas erklären dürfte. Sie teilte mir mit, dass Sie in der Personalabteilung eines Mittelständischen Unternehmens arbeite und Sie sich gerade dabei wären ein Programm für „Mentale Gesundheit“ & „Persönlichkeitsentwicklung“ zu entwickeln. Ich habe mich sehr nett fast 2 Stunden zu dem Thema ausgetauscht und habe auch noch mehrere E-Mail-Anfragen im Anschluss erhalten, weil man das Thema noch einmal etwas vertiefen wollte.

Aufgaben

Was aber die wenigsten Sehen ist das globale Management für und mit dem Diabetes. Ich messe pro Tag im Regelfall 3-4 mal meinen Blutzucker. Es gibt aber auch Tage da werden es bis zu 6 Messungen. Man überlegt, besonders auswärts, welches Essen einem für den Blutzucker gut bekommt. Man möchte extreme Blutzucker-Spitzen vermeiden.

In der Anfangszeit hat man auch einige Lebensmittel ausprobiert. Obwohl bei den meisten Lebensmitteln Angaben für Kohlehydrate auf den Verpackungen angegeben sind, verhält sich trotzdem jeder Körper etwas anders. Schön sind auch immer die Momente, wo der Hinweise zu „verbesserter Rezeptur“ oder „besserer Geschmack“ einem entgegen „strahlt“. Wieder einmal der Blick auf die Nährwerte oder ein Test-Kauf, um zu sehen, ob der Körper sich noch genauso verhält.

Termine

Für die vergangenen 12 Monate habe ich einfach mal durchgerechnet, wie viele Termine ich aufgrund des Diabetes hatte. Mein Hausarzt hat mich 6 mal gesehen, wovon 4 mal nur für Ausstellen von Überweisungen war. Nebenbei gibt es dann noch die FSME-, Grippeschutz- sowie Corona-Impfung.

Die diabetologische Praxis sieht mich 8 mal im Jahr für die Rezepte der Medikamente sowie zur Bestimmung des Langzeit-Blutzuckerwertes (HbA1C). Von dort aus erhalte ich auch Überweisungen für den Augenarzt.

Ich bin „reich beschenkt“, so dass ich mir sogar 2 Augenärzte leiste. Der eine ist für die Feststellung meiner Augengesundheit zuständig. Aufgrund meiner Rethinopatie habe ich regelmäßig OCT-Aufnahmen. Dieses wurde in 13 Termine durchgeführt. Jetzt denkt man sich vielleicht, recht wenig bei 2 betroffenen Augen? Durch die Behandlung eines Auges muss dieses nur nach einer durchgeführten 3er-Serie einer IVOM-Behandlung eine entsprehcende Kontrolle durchhgeführt werden.

Der zweite Augenarzt führt ambulant die IVOM-Behandlung durch. Das waren im benannten Zeitraum 11 Eingriffe. Für mich bedeutet es allerdings an dem jeweiligen Tag der Behandlung, dass ich einen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bekomme. Als IT-ler ist mri das Licht des Monitors schnell zu hell und das Sichfeld durch das Gefühl einer Milchglas-Optik zu doll eingeschränkt. Das Fokussieren fällt mir an dem Tag aber auch am folgenden nicht leicht. Zusätzlich bedeutet es die Einschränkung, dass ich an 2 Tagen mich nicht mit dem Auto fortbewegen kann und es auch teilweise zu Fuß anstrengend ist.

Durch Corona und verstärkt durch den Diabetes bin ich mit dem Laufen angefangen. Dabei hatte ich ab einer bestimmten Streckenlänge immer mal wieder Probleme im „Bewegungsaparat“. Entsprechend überwies mich mein Hausarzt zu einem Orthopäden, der mir neben Einlagen auch regelmäßig Physiotherapie verschreibt. Das waren dann auch 3 Termine für die entsprechenden Absprachen und Kontrollen.

Wo wir schon bei der Physio sind: Neben kleineren Übungen zu Hause habe ich auch im Schnitt alle 2 Wochen einen entsprechenden Termin, um zu schauen, ob der Bewegungsapparat noch weiterhin alles mit macht. Nach Laufevents kann dieses auch mal zu Veränderungen in den Übungen zu beseren Definition von Muskeln und Knochen kommen.

Habe ich jetzt noch wen vergessen? Hautkrebsscreening sowie ein Urologisches Screening als Krebsvorsorge, was allerdings keinen Diabetes-Bezug hat.

Sport

Diabetes Typ-2 wird aufgrund durch eine Insulinresistenz der Körperzellen ausgelöst. Das von der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin wird nicht mehr so gut aufgenommen. Entsprechend kann der Zucker im Blut nicht mehr verstoffwechselt werden und es muss medikamentös behandelt werden.

Neben den Medikamenten und der Anpassung seiner Ernährung kann man die Sperre der Zellen auch durch sportliche Aktivitäten verbessern. Wie bereits geschrieben habe ich mich irgendwie dem Laufen verschrieben. 10 Kilometer mit einer Pace von 06:30 min pro Kilometer sind irgendwie genau meine Marke. Oft werde ich gefragt, wann es auf den Halbmarathon geht. Da habe ich allerdings aktuell eine klare Ansicht: Nicht in 2027. Mit meinem aktuellen Trainingsplan überlebe ich die 10 Kilometer-Wettkämpfe recht stabil. Natürlich sind anschließend Treppenstufen ein klarer Entgeger, aber am Folgetag gehe ich nicht mehr wie „der Glöckner von Notre Dam“ oder „Ben Cartwright“ (Ältere erinnern sich).

Die Ausdauer habe ich mir allerdings auch hart erarbeitet und auch nach dem Winter merke ich in den ersten Wochen, dass es mir sehr schwer fällt. Im Trainingsmodus habe ich 4 Termine pro Woche für Läufe eingetragen. Die Ausdauerläufe hatten dieses Jahr einen Umfang von 35 Minuten. Aber ist man in den 35 Minuten fertig. Vor dem Staffel-Lauf in Münster habe ich das Training hart durchgezogen. Man will bei der Staffel, wo man mit 3 weiteren Läufern unterwegs ist, keinen Abbruch wegen falschen Training haben.

Die 35 Minuten Lauf sind dann aber im Allgemeinen zu einem 90 Minuten Block in meinem Kalender geworden. Wie das kommt? Man muss sich vorher und nachher umziehen. Dann kommt meist noch eine „Anfahrt“ zur Laufstrecke hinzu. Im Regelfall muss ich mich im Anschluss auch duschen und etwas Erholung wäre auch noch von Vorteil.

Ehrenamt

Ich bin als „Lautsprecher“ bei „diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe e.V.“ für die Kampagne #SagEsLaut #SagEsSolidarisch tätig. Mit der Kampagne wollen wir Menschen aller Diabetestypen zusammenbringen und die Interessen aller Menschen mit Diabetes sichtbar und hörbar machen.

Es gibt in diesem Rahmen auch viele tolle Events, sodass ich 7 Veranstaltungen besucht habe. Oft finden die in Berlin statt, was auch mit Hin- und Rückfahrt schnell mal 2 Tage Reiseumfang haben. Es macht aber auch sehr viel Spaß und ist immer wieder ein Freude bekannte Gesichter zu sehen, Planungen durchzuführen und auch Freunde gefunden zu haben.

Ergebnis

Wo man meinen Diabetes am besten sieht: In meinem Kalender.

#t2dhero, Arbeitszimmer, Gedanken, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen, Veranstaltung

OpenDyslexic – Wie eine Schriftart Menschen unterstützen kann

Posted on 17. Februar 202616. Februar 2026 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu OpenDyslexic – Wie eine Schriftart Menschen unterstützen kann

Dyslexie – oft auch als Legasthenie bezeichnet – betrifft weltweit Millionen Menschen. Sie ist keine Frage der Intelligenz, sondern eine neurobiologische Besonderheit, die das Lesen und Schreiben erschwert. In einer zunehmend textbasierten Welt kann das zu erheblichen Herausforderungen führen. Genau hier setzt OpenDyslexic an: eine speziell entwickelte Schriftart, die das Lesen für Betroffene erleichtern soll.

Doch wie funktioniert das eigentlich? Und was sagt die Forschung dazu? Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, Vorteile, Grenzen und Einsatzmöglichkeiten von OpenDyslexic.

Was ist OpenDyslexic?

OpenDyslexic ist eine kostenlose, quelloffene Schriftart, die 2011 von Abelardo Gonzalez entwickelt wurde. Ihr Ziel ist es, typische Schwierigkeiten beim Lesen – wie Buchstabenverwechslungen oder das „Verschwimmen“ von Zeilen – zu reduzieren.

Die Schriftart ist heute in vielen digitalen Anwendungen verfügbar, darunter:

  • E‑Book‑Reader
  • Browser‑Erweiterungen
  • Lernplattformen
  • Betriebssysteme und Apps

Ihr offener Lizenzansatz ermöglicht es Entwicklern, sie frei zu integrieren – ein wichtiger Schritt für barrierefreie digitale Inhalte.

Wie unterstützt OpenDyslexic?

Die Gestaltung der Schrift basiert auf typischen Wahrnehmungsproblemen, die bei Dyslexie auftreten. OpenDyslexic versucht, diese durch gezielte Designentscheidungen abzufedern.

1. Verstärkte Unterlängen (schwere Basen)

Die Buchstaben haben unten eine optisch „schwere“ Basis.
Ziel: Buchstaben sollen stabiler wirken und weniger „kippen“ oder „rotieren“.

2. Größere Unterscheidbarkeit der Zeichen

Viele Buchstabenpaare sehen in klassischen Schriften sehr ähnlich aus, z. B.:

  • b / d
  • p / q
  • n / h

OpenDyslexic vergrößert die Unterschiede bewusst, um Verwechslungen zu reduzieren.

3. Großzügige Abstände

Die Schrift nutzt:

  • größere Buchstabenabstände
  • mehr Zeilenhöhe
  • klarere Worttrennung

Ziel: Das Auge soll leichter in der Zeile bleiben und weniger „springen“.

4. Einheitliche, ruhige Linienführung

Die Schrift wirkt insgesamt ruhiger und weniger dekorativ.
Ziel: Ablenkungen minimieren, Fokus erhöhen.

Was sagt die Forschung?

Die wissenschaftliche Lage ist differenziert – und das ist wichtig zu verstehen.

Positive Erkenntnisse

Einige Studien und Erfahrungsberichte zeigen:

  • Nutzer*innen empfinden OpenDyslexic als angenehmer zu lesen.
  • Die erhöhte Unterscheidbarkeit kann subjektiv Sicherheit geben.
  • Die Schrift kann das Leseerlebnis emotional entlasten – ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Einschränkungen

Andere Untersuchungen kommen zu dem Schluss:

  • Die Lesegeschwindigkeit verbessert sich nicht zwingend.
  • Klassische Schriften wie Arial, Verdana oder Helvetica schneiden teilweise ähnlich gut ab.
  • Der Effekt ist stark individuell – was einer Person hilft, hilft einer anderen vielleicht nicht.

Fazit der Forschung:

OpenDyslexic ist kein Wundermittel, aber ein wertvolles Werkzeug, das vielen Menschen hilft – besonders in Kombination mit weiteren Unterstützungsmaßnahmen.

Warum subjektive Wahrnehmung so wichtig ist

Dyslexie ist keine einheitliche Störung, sondern ein Spektrum.
Das bedeutet:

  • Was für eine Person funktioniert, kann für eine andere irrelevant sein.
  • Schriftarten sind nur ein Baustein im Gesamtpaket der Unterstützung.
  • Motivation, Selbstvertrauen und Lesekomfort spielen eine große Rolle.

Viele Betroffene berichten, dass OpenDyslexic ihnen ein Gefühl von Kontrolle gibt – und allein das kann das Lesen erleichtern.

Einsatzmöglichkeiten im Alltag

OpenDyslexic lässt sich in vielen Bereichen nutzen:

1. Digitale Texte

  • Browser‑Plugins (z. B. für Chrome, Firefox)
  • E‑Book‑Reader wie Kobo oder Kindle (über sideloading)
  • Lernplattformen und Schulsoftware

2. Dokumente und Präsentationen

  • Word, LibreOffice, Google Docs
  • PowerPoint oder Keynote
  • Arbeitsblätter für Schule oder Nachhilfe

3. Webseiten

Entwickler können OpenDyslexic einfach über CSS einbinden.
Das verbessert Barrierefreiheit und zeigt Inklusionsbewusstsein.

4. Apps und Benutzeroberflächen

Viele Apps bieten inzwischen eigene „Dyslexie‑Modi“, oft mit OpenDyslexic als Option.

Vorteile von OpenDyslexic

VorteilBeschreibung
Kostenlos & Open SourceKeine Lizenzkosten, frei nutzbar.
BarrierefreiheitUnterstützt inklusives Design.
Subjektiv angenehmes LesenViele Betroffene berichten von Erleichterung.
Einfache IntegrationIn vielen Tools und Plattformen verfügbar.
Hohe UnterscheidbarkeitReduziert typische Buchstabenverwechslungen.

Grenzen und Kritikpunkte

KritikpunktErklärung
Nicht für alle hilfreichDyslexie ist individuell – nicht jeder profitiert
ÄsthetikManche empfinden die Schrift als „ungewohnt“ oder „schwer“.
Keine garantierte LeistungssteigerungStudien zeigen gemischte Ergebnisse.
LesegeschwindigkeitWird nicht immer verbessert.

Wie man OpenDyslexic sinnvoll einsetzt

  1. Nicht erzwingen – immer als Option anbieten.
  2. Mit anderen Maßnahmen kombinieren, z. B.:
    • Text‑to‑Speech
    • Zeilenlineale
    • farbliche Hintergründe
    • klare Strukturierung
  3. Testen lassen – Betroffene sollten selbst entscheiden.
  4. Kontext beachten – für lange Texte kann sie hilfreich sein, für kurze UI‑Elemente vielleicht weniger.

Zusammenfassend

OpenDyslexic ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Design Barrieren abbauen kann. Die Schriftart bietet vielen Menschen mit Dyslexie spürbare Erleichterung, auch wenn die wissenschaftlichen Ergebnisse nicht eindeutig sind. Entscheidend ist die individuelle Erfahrung: Wenn OpenDyslexic das Lesen angenehmer macht, ist sie ein Gewinn.

In einer inklusiven digitalen Welt sollte sie daher als Option selbstverständlich verfügbar sein – nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit, Menschen mit Dyslexie ein Stück mehr Selbstbestimmung zu geben.

#t2dhero, Arbeitszimmer, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff, Office

Effizient und sicher arbeiten im Zug

Posted on 21. August 202516. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Effizient und sicher arbeiten im Zug

Die Bahn ist längst mehr als nur ein Transportmittel – sie ist für viele Pendler, Geschäftsreisende und digitale Nomaden ein rollendes Büro geworden. Wer mit dem Laptop im Zug arbeitet, kann die Reisezeit sinnvoll nutzen, muss aber auch mit einigen Herausforderungen rechnen: instabile Internetverbindungen, begrenzte Stromversorgung und Datenschutzrisiken.

Akku voll laden – und auf die Wattzahl achten

Nicht jeder Zug bietet funktionierende Steckdosen – und selbst wenn, sind sie manchmal überlastet oder defekt. Ein vollständig geladener Akku ist daher essenziell, um stressfrei arbeiten zu können.

Die Steckdosen im ICE liefern theoretisch bis zu 3680 W (230 V, 16 A), aber in der Praxis kann die Leistung durch Sicherungen oder parallele Nutzung begrenzt sein. Leistungsstarke Notebooks mit Netzteilen über 90 W sollten nicht genutzt werden. Prüfe vorab die Wattzahl deines Netzteils und lade dein Gerät möglichst vollständig vor der Fahrt.

Mobiles Internet – unabhängig vom Zug-WLAN

Das WLAN-Angebot in Zügen – insbesondere im ICE – ist oft unzuverlässig oder langsam. Wer auf eine stabile Verbindung angewiesen ist, sollte einen mobilen Hotspot oder ausreichend Datenvolumen auf dem Smartphone bereithalten. So bleibst du unabhängig vom Bordnetz und kannst auch bei Funklöchern weiterarbeiten.

Offline arbeiten – für den Fall der Funkstille

Lade wichtige Dokumente, Präsentationen oder E-Mails vor der Abfahrt lokal auf dein Gerät. So bist du nicht auf eine Internetverbindung angewiesen und kannst auch bei Netzproblemen produktiv bleiben.

Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox oder Google Drive bieten die Möglichkeit, Dateien für den Offline-Zugriff zu synchronisieren. So hast du alles griffbereit – auch ohne Netz.

Geräuschunterdrückende Kopfhörer – Konzentration trotz Trubel

Züge sind selten leise – sei es durch Gespräche, Durchsagen oder das Rattern der Schienen. Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung helfen dir, dich besser zu konzentrieren und störende Umgebungsgeräusche auszublenden.

Gleichzeitig kannst du damit auch ungestört an Videokonferenzen teilnehmen oder Podcasts hören, ohne von der Umgebung abgelenkt zu werden.

Blickschutzfilter – Schutz vor neugierigen Blicken

In einem voll besetzten Zug ist es schnell passiert: Der Sitznachbar wirft einen neugierigen Blick auf deinen Bildschirm. Ein Blickschutzfilter verhindert, dass andere deine Inhalte sehen können – besonders wichtig bei vertraulichen Informationen oder sensiblen Projekten.

Die Filter sind einfach anzubringen und in verschiedenen Größen für alle gängigen Laptopmodelle, aber auch Tablets, erhältlich.

VPN nutzen – sichere Verbindung im öffentlichen Netz

Wenn du dich mit dem öffentlichen WLAN im Zug verbindest, solltest du unbedingt ein VPN (Virtual Private Network) verwenden. Es verschlüsselt deine Datenverbindung und schützt dich vor potenziellen Angriffen oder Datenlecks.

Viele Unternehmen stellen ihren Mitarbeitenden VPN-Zugänge zur Verfügung – nutze sie konsequent. Auch für Selbstständige gibt es zuverlässige VPN-Dienste wie NordVPN, CyberVPN, ProtonVPN oder Surfshark. Es gibt auch Internet-Router die eine VPN-Möglichkeit anbieten, so dass man eine Verbindung in das persönliche Netzwerk aufbauen kann.

Keine sensiblen Gespräche – Diskretion im Großraum

Vermeide es, vertrauliche Telefonate im Zug zu führen oder sensible Inhalte laut zu besprechen. Die offene Umgebung bietet keine Privatsphäre, und du weißt nie, wer mithört.

Wenn möglich, verschiebe solche Gespräche auf einen späteren Zeitpunkt oder nutze sichere Messaging-Dienste mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wie Signal oder Threema.

Platz verlassen – Gerät mitnehmen

Idealerweise nimmst du dein Gerät beim Gang zum WC oder ins Boardbistro mit. Wenn du dich wohlfühlst, kannst du einen vertrauenswürdigen Sitznachbarn bitten, kurz ein Auge auf deine Sachen zu werfen. Ein freundliches „Könnten Sie bitte kurz auf meinen Platz achten?“ wirkt oft Wunder.

Richtigen Bereich wählen – Ruhebereich versus Handybereich

Im ICE werden mit einem Handy-Symbol gekennzeichneten Bereiche mit speziellen Signalverstärkern ausgestattet, die das Mobilfunksignal am Sitzplatz zur Verfügung stellen.

Für mehr Entspannung wurde der Ruhebereich entwickelt. Sie befinden sich entweder in Abteilen, den ICE Lounges (Abteile hinter dem Fahrzeugführer) oder in kompletten Wagen. In diesem Bereich sind Handytelefonate, Klingeltöne, lautes Musikhören (auch via Kopfhörer) oder sonstige lärmende Tätigkeiten nicht erwünscht.

Zusammenfassend

Arbeiten im Zug kann äußerst produktiv sein – vorausgesetzt, du bist technisch vorbereitet und achtest auf deine Datensicherheit. Ein voller Akku, stabile Offline-Dokumente und ein VPN-Zugang sind genauso wichtig wie ein guter Kopfhörer und ein Blickschutzfilter.

Arbeitszimmer, Bahn, Fortbewegung, Leben Beruf und Gesundheit

Domains, die nie genutzt oder gelöscht wurden

Posted on 19. August 202516. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Domains, die nie genutzt oder gelöscht wurden

Das Domain Name System (DNS) ist das Rückgrat des modernen Internets. Es übersetzt menschenlesbare Adressen wie example.com in IP-Adressen, die Computer verstehen. Doch hinter den bekannten Top-Level-Domains (TLDs) wie .com, .org oder `.de verbirgt sich eine faszinierende Geschichte voller Experimente, politischer Umbrüche und technischer Entwicklungen.

Nie genutzte oder nie delegierte TLDs

.root – Die theoretische Infrastruktur-TLD

Diese TLD tauchte in technischen Diskussionen rund um die Architektur des DNS auf, insbesondere im Zusammenhang mit Root-Servern. Sie wurde nie offiziell eingeführt und diente lediglich als Konzept für interne Kennzeichnungen.

.bitnet – Das akademische Netzwerk der 1980er

BITNET (Because It’s Time Network) verband Universitäten lange vor dem World Wide Web. E-Mail-Adressen wie user@university.bitnet waren üblich, doch .bitnet war nie Teil des offiziellen DNS.

.uucp – Die Unix-Mail-TLD

UUCP (Unix-to-Unix Copy Protocol) ermöglichte den Nachrichtenaustausch zwischen Unix-Rechnern. Auch hier war .uucp nur eine symbolische Kennzeichnung und nie eine echte TLD im DNS.

.dd – Die digitale Spur der DDR

Für die Deutsche Demokratische Republik war .dd vorgesehen, wurde aber nie aktiviert. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde .de zur einzigen offiziellen ccTLD.

.gb – Großbritannien ohne eigene TLD

Obwohl .gb als ISO-Ländercode existiert, wurde sie nie aktiv genutzt. Stattdessen entschied sich das Vereinigte Königreich für .uk, das heute weltweit bekannt ist.

Gelöschte oder zurückgezogene ccTLDs

.cs – Die TLD der Tschechoslowakei

Nach der Auflösung des Landes wurde .cs durch .cz (Tschechien) und .sk (Slowakei) ersetzt. Sie wurde 2015 offiziell aus dem DNS entfernt.

.zr – Zaire wird zu Kongo

Die TLD .zr stand für Zaire, das heute als Demokratische Republik Kongo bekannt ist. Sie wurde durch .cd ersetzt und 2001 gelöscht.

.tp – Osttimors Übergangs-TLD

.tp war die ursprüngliche TLD für Osttimor, wurde aber durch .tl ersetzt, das dem aktuellen Landesnamen „Timor-Leste“ entspricht.

.yu – Das Ende Jugoslawiens

Die TLD .yu überlebte den Zerfall Jugoslawiens noch einige Jahre, wurde aber schließlich durch .rs (Serbien) und .me (Montenegro) ersetzt und 2010 gelöscht.

Veraltete, aber noch existierende TLDs

.su – Die Sowjetunion lebt digital weiter

Obwohl die Sowjetunion 1991 zerfiel, existiert .su bis heute. Sie wird nur noch selten genutzt, hauptsächlich von nostalgischen oder politischen Gruppen.

.arpa – Die technische TLD

.arpa steht für „Address and Routing Parameter Area“ und wird ausschließlich für technische Zwecke verwendet, etwa für Reverse DNS oder IPv6-Strukturen. Sie ist nicht für normale Websites gedacht.

Warum verschwinden TLDs?

Die Gründe für das Verschwinden oder Nichtnutzen von TLDs sind vielfältig:

  • Geopolitische Veränderungen: Staaten zerfallen, fusionieren oder ändern ihren Namen – und damit auch ihre TLD.
  • Technologische Entwicklungen: Alte Netzwerke wie BITNET oder UUCP wurden durch moderne Protokolle ersetzt.
  • Strategische Entscheidungen: Manche Länder oder Organisationen bevorzugten alternative TLDs aus praktischen oder politischen Gründen.
  • Fehlende Delegierung: Einige TLDs wurden nie offiziell ins DNS aufgenommen, obwohl sie technisch möglich gewesen wären.

Digitale Archäologie im DNS

Die Welt der TLDs ist mehr als nur eine Liste von Endungen – sie ist ein Spiegel der Geschichte, Technik und Politik. Die vergessenen und nie genutzten TLDs erzählen von akademischen Netzwerken, Unix-Pionieren, geopolitischen Umbrüchen und technischen Visionen. Auch wenn sie heute nicht mehr aktiv sind, erinnern sie uns daran, wie dynamisch und wandelbar das Internet ist.

Arbeitszimmer, Internet, Leben Beruf und Gesundheit

Cryptomator: Sichere Cloud-Verschlüsselung

Posted on 12. August 202512. August 2025 By Daniel Lensing 1 Kommentar zu Cryptomator: Sichere Cloud-Verschlüsselung

In einer Welt, in der Cloud-Speicher allgegenwärtig sind, stellt sich eine entscheidende Frage: Wie sicher sind unsere Daten wirklich? Dienste wie Dropbox, Google Drive oder OneDrive bieten Komfort – aber oft auf Kosten der Privatsphäre. Wer sensible Dokumente, persönliche Fotos oder berufliche Daten in der Cloud speichern möchte, braucht eine Lösung, die Vertraulichkeit und Kontrolle garantiert. Genau hier kommt Cryptomator ins Spiel.

Was ist Cryptomator?

Cryptomator ist eine Open-Source-Verschlüsselungssoftware, die speziell dafür entwickelt wurde, Dateien lokal zu verschlüsseln, bevor sie in die Cloud hochgeladen werden. Das bedeutet: Selbst wenn jemand Zugriff auf deinen Cloud-Speicher erhält, sind die Inhalte unlesbar ohne dein Passwort.

Die Software funktioniert nach dem Zero-Knowledge-Prinzip – der Cloud-Anbieter weiß nichts über deine Daten. Cryptomator nutzt AES-256-Verschlüsselung, schützt auch die Dateinamen und bietet ein virtuelles Laufwerk, über das du wie gewohnt mit deinen Dateien arbeiten kannst.

Warum Cryptomator?

  • Einfach zu bedienen – keine komplizierte Einrichtung, keine technischen Vorkenntnisse nötig.
  • Plattformübergreifend – verfügbar für Windows, macOS, Linux, Android und iOS.
  • Open Source & transparent – der Quellcode ist öffentlich einsehbar.
  • Keine Registrierung – du behältst die volle Kontrolle über deine Daten.
  • Kompatibel mit allen gängigen Cloud-Diensten – Dropbox, Google Drive, OneDrive, Nextcloud u. v. m.

Plattform-Versionen im Detail

Cryptomator ist für alle wichtigen Betriebssysteme verfügbar – mit jeweils angepassten Funktionen:

Desktop-Versionen (Windows, macOS, Linux)

  • Kostenlos & voll funktionsfähig
  • Installation über offizielle Website oder Paketmanager (Linux)
  • Virtuelles Laufwerk: Dateien erscheinen entschlüsselt wie in einem normalen Ordner
  • GUI & CLI: Benutzerfreundliche Oberfläche + Kommandozeilenoptionen für Profis
  • Automatische Updates und regelmäßige Sicherheitsverbesserungen

Mobile Versionen (Android & iOS)

Android:

  • Kostenpflichtig im Play Store, aber auch kostenlos über F-Droid erhältlich
  • Zugriff auf bestehende Tresore, Entschlüsselung und Bearbeitung möglich
  • Integration mit Dateimanagern und Cloud-Apps
  • Biometrische Entsperrung (Fingerprint, Face Unlock)

iOS:

  • Kostenloser Lesezugriff, In-App-Kauf für Schreibzugriff
  • Integration mit der Dateien-App von iOS
  • Face ID / Touch ID zur schnellen Entsperrung
  • Tresore können aus iCloud Drive, Dropbox, etc. geöffnet werden

Besonderheiten:

Ein großer Vorteil von Cryptomator ist die vollständige Kompatibilität zwischen den verschiedenen Plattformen. Egal ob du mit Windows, macOS oder Linux arbeitest oder unterwegs ein Android- oder iOS-Gerät nutzt – du kannst denselben verschlüsselten Tresor auf allen Geräten öffnen und teilweise bearbeiten. Die mobile Apps sind besonders praktisch für den Zugriff auf sensible Daten unterwegs, etwa Reisedokumente oder berufliche Dateien. Dank Funktionen wie biometrischer Entsperrung (Face ID, Fingerabdruck) und Integration in die nativen Dateisysteme der Betriebssysteme ist die Nutzung nicht nur sicher, sondern auch komfortabel. Die Desktop-Versionen bieten zusätzlich ein virtuelles Laufwerk, das dir den Zugriff auf entschlüsselte Dateien so einfach macht, als würdest du mit einem normalen Ordner arbeiten.

Einrichtung in wenigen Schritten

Die Einrichtung von Cryptomator ist bewusst benutzerfreundlich gestaltet. Nach dem Herunterladen und Installieren der Software auf deinem Gerät startest du die Anwendung und erstellst deinen ersten Tresor – das ist ein verschlüsselter Container, in dem deine Dateien sicher abgelegt werden. Du vergibst ein starkes Passwort, das als Schlüssel für die Entschlüsselung dient. Anschließend wählst du einen Speicherort für den Tresor, idealerweise einen Ordner, der von deinem bevorzugten Cloud-Dienst synchronisiert wird. Sobald der Tresor geöffnet ist, erscheint ein virtuelles Laufwerk auf deinem System. In dieses Laufwerk kannst du Dateien ganz normal kopieren oder verschieben – sie werden dabei automatisch verschlüsselt. Wenn du Cryptomator auf einem weiteren Gerät installierst, kannst du denselben Tresor öffnen, indem du ihn über den synchronisierten Cloud-Ordner auswählst und dein Passwort eingibst. So hast du überall sicheren Zugriff auf deine Daten, ohne dass sie jemals unverschlüsselt in der Cloud liegen.

Anwendungsfälle: So nutzt du Cryptomator sinnvoll

Privat

  • Steuerunterlagen, Ausweise, Verträge
    Sensible Dokumente sicher in der Cloud speichern – ohne Risiko.
  • Private Fotos & Videos
    Erinnerungen bleiben privat, auch wenn sie online gesichert sind.
  • Tagebücher oder persönliche Notizen
    Gedanken und Texte, die niemand sonst lesen soll, bleiben geschützt.

Beruflich

  • Kundendaten, Projektunterlagen, Angebote
    Ideal für Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen.
  • Datenschutz in sensiblen Berufen
    Anwälte, Ärzte, Berater – alle, die mit vertraulichen Informationen arbeiten.
  • Remote-Arbeit & Homeoffice
    Sicherer Zugriff auf Arbeitsdokumente von überall.

Unterwegs

  • Zugriff auf verschlüsselte Daten via Smartphone
    Mit der mobilen App kannst du deine Tresore auch unterwegs öffnen.
  • Sicherer Dateiaustausch zwischen Geräten
    Dateien bleiben verschlüsselt, auch wenn du sie über die Cloud teilst.

Reisen

  • Reisedokumente sicher speichern
    Reisepass-Scans, Visa, Tickets – alles geschützt und jederzeit verfügbar.

Synchronisation über mehrere Geräte

Cryptomator selbst synchronisiert keine Daten – das übernimmt dein Cloud-Dienst. Du speicherst den Tresor in einem synchronisierten Ordner, installierst Cryptomator auf jedem Gerät und öffnest den Tresor dort mit deinem Passwort. Änderungen werden automatisch übernommen, sobald die Cloud synchronisiert hat.

Zusammenfassend

Cryptomator ist mehr als nur ein Tool – es ist ein Statement für digitale Selbstbestimmung. In einer Zeit, in der Datenschutz oft vernachlässigt wird, bietet es eine einfache, transparente und sichere Möglichkeit, deine Daten zu schützen. Ob privat, beruflich oder unterwegs: Mit Cryptomator hast du die Kontrolle – und das ganz ohne Kompromisse beim Komfort.

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Minuten in Dezimal: Präzision in der Zeitabrechnung

Posted on 4. August 20253. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Minuten in Dezimal: Präzision in der Zeitabrechnung

Ob bei Projektabrechnungen, in Zeiterfassungssystemen oder bei der Datenanalyse – die Umrechnung von Minuten in Dezimalstunden ist ein oft unterschätzter, aber enorm hilfreicher Vorgang. Viele denken bei „Zeit“ an Stunden und Minuten im klassischen Sinn. Doch wenn es um exakte Berechnungen und transparente Auswertungen geht, zeigt sich: Dezimale Zeitrechnung spart nicht nur Zeit, sondern macht komplexe Zahlen sofort greifbar.

Warum Minuten in Dezimal umwandeln?

Minuten eignen sich hervorragend fürs tägliche Leben, aber bei Berechnungen – etwa für Gehälter, Projektkosten oder statistische Auswertungen – sind sie unhandlich. Dezimalwerte bieten hier klare Vorteile:

  • Einfachere Rechnungen: Addition, Multiplikation oder Vergleich von Zeiten wird deutlich übersichtlicher.
  • Softwarefreundlich: Viele Tools wie Excel, Datenbanken oder Programmiersprachen nutzen dezimale Zeitangaben nativ.
  • Transparente Abrechnung: Gerade bei Stundenlohn oder Zeiterfassung führen Dezimalwerte zu nachvollziehbaren Ergebnissen.

Die Formel: Minuten zu Dezimalstunden

Die Umrechnung funktioniert denkbar einfach: Du teilst die Anzahl der Minuten durch 60 (den Minutenanteil einer Stunde).

Dezimalstunden = Minuten ÷ 60

Beispiele:

MinutenRechnungDezimalstunden
1515 ÷ 600,25
3030 ÷ 600,50
4545 ÷ 600,75
1010 ÷ 600,1667
11 ÷ 600,0167
9090 ÷ 601,5

Tipp: Wenn du Sekunden umrechnen willst, nutze Sekunden ÷ 3600.

PowerShell-Skript zur Umrechnung

Wenn du häufig Zeitwerte umrechnen musst, lohnt sich ein kleines Skript. Hier ist eine praktische PowerShell-Funktion, die du direkt verwenden kannst:

function Convert-MinutesToDecimal {
param ( 
[int]$Minutes 
) 
$DecimalHours = $Minutes / 60 
return [math]::Round($DecimalHours, 4) 
} 

# Beispiel $result = Convert-MinutesToDecimal -Minutes 25 
Write-Output "25 Minuten entsprechen $result Dezimalstunden."

⚙️ Du kannst das Skript beliebig erweitern – etwa um eine Eingabemaske, CSV-Verarbeitung oder eine grafische Oberfläche mit PowerShell GUI-Modulen. So hast du deine Zeitdaten immer griffbereit!

Anwendung in der Praxis

Gerade für Freelancer, Unternehmen und Entwickler ergeben sich zahlreiche Einsatzbereiche:

  • Stundenzettel automatisieren: Statt „1 Stunde 45 Minuten“ einfach „1,75 Stunden“ eintragen.
  • Projektkosten berechnen: Dezimalwerte lassen sich direkt mit dem Stundensatz multiplizieren.
  • Datenauswertung & Reporting: Zeitvergleiche und Trends werden verständlicher.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Du arbeitest 2 Stunden und 18 Minuten an einem Kundenprojekt. Umgerechnet entspricht das:

2 + (18 ÷ 60) = 2,3 Stunden

Bei einem Stundensatz von 70 € ergibt das: 2,3 × 70 € = 161 € brutto

Minuten zu Dezimalstunden umgewandelt

MinutenDezimalMinutenDezimalMinutenDezimal
10,02210,35410,68
20,03220,37420,70
30,05230,38430,72
40,07240,40440,73
50,08250,42450,75
60,10260,43460,77
70,12270,45470,78
80,13280,47480,80
90,15290,48490,82
100,17300,50500,83
110,18310,52510,85
120,20320,53520,87
130,22330,55530,88
140,23340,57540,90
150,25350,58550,92
160,27360,60560,93
170,28370,62570,95
180,30380,63580,97
190,32390,65590,98
200,33400,67601,00

Zusammenfassend

Minuten in Dezimalstunden umzuwandeln ist keine Geheimwissenschaft – aber eine clevere Vereinfachung mit echtem Mehrwert. Mit der richtigen Formel, einem einfachen Tool oder einem kurzen Skript bringt man Struktur in die Zeitabrechnung. Ob Excel genutzt oder mit PowerShell gearbeitet wird – die dezimale Zeitrechnung hilft dabei, effizienter und nachvollziehbarer zu rechnen

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SysAdminDay: Ein Hoch auf unsere Helden der IT

Posted on 25. Juli 202525. Juli 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu SysAdminDay: Ein Hoch auf unsere Helden der IT

Jedes Jahr am letzten Freitag im Juli feiern Unternehmen und IT-Profis weltweit den System Administrator Appreciation Day, kurz SysAdminDay. Der Erste wurde 2000 von Ted Kekatos ins Leben gerufen. Es ist der Tag, an dem wir all jene würdigen, die unermüdlich dafür sorgen, dass Server laufen, Netzwerke sicher sind und technische Probleme im Handumdrehen gelöst werden – oft ohne, dass es jemand bemerkt.

Warum ist der SysAdminDay wichtig?

Systemadministratoren sind die unsichtbaren Helden der digitalen Welt. Sie sorgen dafür, dass Unternehmen effizient arbeiten, Daten sicher bleiben und technische Katastrophen vermieden werden. Doch leider werden ihre Leistungen oft als selbstverständlich angesehen. Der SysAdmin Day ist eine großartige Gelegenheit, ihre harte Arbeit und ihr Engagement wertzuschätzen.

Die Aufgaben eines System-Administrators

Ein SysAdmin trägt eine enorme Verantwortung. Hier sind einige der wichtigsten Aufgaben:

  • Netzwerkverwaltung: Sicherstellen, dass alle Systeme und Geräte miteinander kommunizieren.
  • Sicherheit: Schutz vor Cyberangriffen, regelmäßige Updates und Patches.
  • Fehlerbehebung: Schnelle Lösungen für auftretende technische Probleme.
  • Backup und Wiederherstellung: Sicherstellen, dass Daten gesichert sind und im Notfall wiederhergestellt werden können.
  • Benutzerunterstützung: Beantwortung von Fragen und Hilfestellung für Mitarbeiter.

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Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

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