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Daniels Tagesmeldungen

Kleine IT-Episoden, der Diabetes & das wahre Leben

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Kategorie: Leben Beruf und Gesundheit

Bildungsurlaub – Ist nicht wirklich Urlaub, aber sinnvoll

Posted on 15. November 202315. November 2023 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Bildungsurlaub – Ist nicht wirklich Urlaub, aber sinnvoll
4-köpfige Lerngruppe um einen Tisch
Photo by cottonbro studio – https://www.instagram.com/cottonbro

Direkt zum Anfang des Artikels möchte ich auf einen Sachverhalt hinweisen: Es ist wichtig zu beachten, dass die Regelungen für Bildungsurlaub in Deutschland Ländersache sind und sich daher von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können. Ich betrachte hier die Regelung von Nordrhein-Westfalen. Bayern und Sachsen haben kein entsprechendes Gesetz in ihrer Landesverfassung verabschiedet.

In NRW wird der Bildungsurlaub über das „Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der beruflichen und politischen Weiterbildung – Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG)“ geregelt. Die letzte Version stammt vom 10.11.2023.

Die Idee hinter dem Bildungsurlaub ist es, Arbeitnehmern jedes Jahr die Möglichkeit zu geben, sich für eine begrenzte Zeit von ihrer Arbeit freistellen zu lassen, um an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen.

Es gibt einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub bei Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten. In kleineren Betrieben ab 10 Mitarbeitern gilt eine 10%-Regel. Es müssen 10% der Beschäftigten ein Freistellung für den Bildungsurlaub gewährt werden. Weitere Anträge der Arbeitnehmer dürfen abgelehnt werden. In Betrieben unter 10 Mitarbeitern besteht der Rechtsanspruch nicht.

Entsprechend der zu arbeitenden Tage innerhalb einer Woche gestaltet sich die Anzahl der Tage für den Bildungsurlaub. Eine Teilzeitkraft kann ebenfalls Bildungsurlaub beantragen mit gekürzter Tagesanzahl. In der Regel haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jedoch nach sechsmonatiger Betriebszugehörigkeit das Recht auf Bildungsurlaub.

Der Anspruch der Weiterbildungstage kann aus 2 Jahren zusammengezogen werden. Entsprechend ist es in diesem Jahr 2023 möglich einen Antrag beim Arbeitgeber zu stellen, um die noch nicht genutzten Tage in das Jahr 2024 zu übertragen.

Der Antrag auf Bildungsurlaub muss mit einer Frist von mindestens 6 Wochen Vorlauf gestellt werden. Dabei muss. Es liegt in der eigenen Verantwortung aktiv Bildungsurlaub zu beantragen und sich über die geeigneten Maßnahmen zu informieren. Kein Arbeitgeber wird einen in eine entsprechende Maßnahme „zwingen“.

Der Bildungsurlaub in NRW steht nur für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Diese Maßnahmen müssen bestimmten Kriterien entsprechen und vom zuständigen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW anerkannt sein. Am besten übersendet man den Antrag bereits direkt mit den Informationen des Bildungsanbieters.

Während des Bildungsurlaubs wird das Gehalt weitergezahlt. Die Kosten des „Urlaubs“ muss von einem selber getragen werden. Zusätzlich muss nach dem Ende des Urlaubs der Teilnahmenachweis ebenfalls an den Arbeitgeber gesendet werden. Darauf wird im Regelfall noch einmal die Anerkennung der Maßnahme durch das zuständige Ministerium bestätigt.

Vielleicht gibt dieser Artikel dem einen oder anderen einen kleinen Denkanstoß. Es gibt auch eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen zum Download. (Achtung: Auch hier ist wieder der Bezug auf NRW gegeben)

Arbeitszimmer, Gedanken, Leben Beruf und Gesundheit, Lehren & Lernen

Weltdiabetestag 2023

Posted on 14. November 202312. November 2023 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Weltdiabetestag 2023
Blutzuckermessgerät in Händen gehalten vor rosa Hintergrund mit einem hellblauen Band
Photo by Nataliya Vaitkevich – https://www.instagram.com/natali_voitkevich

Der Weltdiabetestag ist ein von der International Diabetes Federation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufener jährlicher Aktionstag. Er wird weltweit am 14. November begangen, um das Bewusstsein für Diabetes zu schärfen, die Prävention zu fördern, die Behandlung zu verbessern und auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, denen Menschen mit Diabetes gegenüberstehen.

Der Tag zielt darauf ab, das Bewusstsein für Diabetes und seine Auswirkungen auf die Gesundheit zu erhöhen, sowohl bei der breiten Öffentlichkeit als auch bei Gesundheitsfachleuten. Ein Schwerpunkt liegt darauf, das Verständnis für die Prävention von Diabetes und die Bedeutung der Früherkennung zu fördern. Der Weltdiabetestag soll auch die Bedeutung einer angemessenen Versorgung und Behandlung von Menschen mit Diabetes betonen. Der Tag dient dazu, Solidarität mit Menschen mit Diabetes zu zeigen und Unterstützung für eine bessere Lebensqualität und Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen zu fördern.

Das Datum für den Tag ist bewusst gewählt worden. Es ist der Geburtstag von Frederik Banting, der 1921 das für Menschen mit Diabetes lebenswichtige Hormon Insulin entdeckte. Jedes Jahr steht der Tag unter einen spezifischen Thema. In diesem Jahr ist die Überschrift „Stigma“ gewählt worden. Um das Stigma im Zusammenhang mit Diabetes abzubauen, ist Aufklärung entscheidend. Sensibilisierungskampagnen, Schulungsprogramme und eine breitere Diskussion über die Herausforderungen, mit denen Menschen mit Diabetes konfrontiert sind, können dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und das Verständnis zu fördern. Es ist wichtig, eine unterstützende Umgebung zu schaffen, die Menschen mit Diabetes ermutigt, offen über ihre Erkrankung zu sprechen, ohne Furcht vor Diskriminierung.

#t2dhero, Leben Beruf und Gesundheit

Buchtipp: Systemfehler von Wolf Harlander

Posted on 13. November 202312. November 2023 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Buchtipp: Systemfehler von Wolf Harlander

Einleitung

Offline – und die Welt stürzt ins Nichts.

«Was passiert, wenn eine Terrorgruppe das gesamte Internet lahmlegt? Ein packendes, brutales und leider überhaupt nicht unwahrscheinliches Szenario, ausgemalt von einem unserer besten Thrillerautoren.» Focus

Mitten in der Urlaubszeit bricht europaweit das Internet zusammen. Flugzeuge können nicht mehr landen, Ärzte nicht mehr operieren, der Verkehr versinkt im Chaos. Bald sind alle Kommunikationswege gekappt. Ganz Europa befindet sich im Ausnahmezustand, die Menschen geraten in Panik, die Versorgung bricht zusammen. BND-Ermittler Nelson Carius vermutet ein hochkomplexes Computervirus hinter den Internetausfällen. Eine Spur führt ihn ausgerechnet zu IT-Experte Daniel Faber aus München, einem unbescholtenen Familienvater. Während das ganze Land gegen das Chaos kämpft, muss Daniel nicht nur seine Familie retten, sondern auch seine Unschuld beweisen …

Wenn Fiktion auf Realität trifft: Harlander entwirft ein Szenario, das Experten für sehr wahrscheinlich halten: einen totalen Internetausfall, der unsere Zivilisation in die Knie zwingen würde. Für seinen ersten Thriller «42 Grad» wurde Harlander ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Krimipreis und der MIMI 2021, dem Publikumspreis des Deutschen Buchhandels.

https://www.rowohlt.de/buch/wolf-harlander-systemfehler-9783499006623

Kritik

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Es hat mich auf einer Wochenendfahrt nach Berlin begleitet. Im Zug auf dem Hinweg fand ich einfach zu unruhig. So fing ich auch erst am Abend die fast 500 Seiten zu beginnen.

Der Thriller ist spannend und hat auch ein hohes Tempo. Es kommt zu keiner Zeit zu langatmigen Stellen oder Langeweile. Es handelt sich um ein aktuelles Thema, da im Augenblick größere Cyberangriffe auf unterschiedliche Branchen. Das Unterhaltungslevel ist hoch und wäre auch ein guter Stoff für einen Kinofilm. In der freien Zeit im Hotel konnte ich von dem Buch nicht die Finger lassen. Zusammenfassend habe es somit in 3 Abenden und einer Zugfahrt „verschlungen“.

Es gibt zu der gedruckten Version auch ein Hörbuch. Dieses wird von Uve Teschner gelesen. Er ist unter anderem ein regelmäßiger Erzähler beim „Ohrenbär – Radiogeschichten für kleine Leute“. Darüber hinaus synchronisiert er für Film, Funk und Fernsehen.

Information

Preis: 12,00 Euro als Taschenbuch
ISBN: 978-3-499-00662-3

Ich habe bewusst die ISBN-Nummern nicht mit einem Online-Buchhändler verbunden. Ich unterstütze gerne bei meinen Buchkäufen den lokalen Einzelhandel. Auch diese haben häufig eigene Verkaufsmöglichkeiten im Internet. Allerdings geht noch nichts über ein Stöbern in gutsortierten Läden.

Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff

Lichtautomatik – Die Hölle bei Regenwetter

Posted on 18. Oktober 202317. Oktober 2023 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Lichtautomatik – Die Hölle bei Regenwetter
Bokeh Lichter aus dem Innenraum eines Autos fotografiert
Photo by Burak – https://www.instagram.com/buraktheweekender/

An einem regnerischen Tag fährt man über die Autobahn. Das eigene Auto verlangsamt sich durch den eingesetzten Abstandstempomat. Man weiß nur nicht genau warum dieses geschieht.

Dann erkennt man vor einem ein Auto. Dieses fährt ohne aktiviertes Rücklicht bei schlechter Sicht. Das kann doch der Fahrer nicht Ernst meinen? Nach einer Zeit kann man ihn überholen. Dabei sieht man einen leichten Lichtschein seiner Scheinwerfer. Mein Gedanke „Wieder so ein Depp.“

Was meine ich damit? Die Lichtautomatik am Auto ist toll. Ich habe Sie auch im Normalfall in Benutzung. Es gibt allerdings einige Wetterlagen bei der die Steuerung leider versagt: Regen, Nebel oder Schneefall am hellen Tag.

Neuere Fahrzeuge haben bereits ein Regensensor eingebaut. Dieser aktiviert auf Wunsch den Scheibenwischer sowie das Abblendlicht. Bei älteren Fahrzeugen wird vom Tagfahrlicht leider nicht automatisch umgeschaltet.

Bei nebeliger Sicht ist es noch schlimmer. Es ist hell, aber die Sicht im Herbst und Frühjahr kann eingeschränkt sein. Zum Beispiel zieht Neben von Feldern und Wiesen über die Landstraßen oder Autobahnen. Dabei ist die Helligkeit für den Lichtsensor noch vollkommen ausreichend.

Was hat mir mein Fahrlehrer vor etlichen Jahren beigebracht:

Licht ist nicht nur zum Sehen, sondern auch zum gesehen werden, einzuschalten.

Ich würde mir wünschen, dass der eine oder andere Leser dieses Artikels sich im aufkommenden Herbst mehr mit dieser Technik beschäftigt. Ein kurzer Blick auf die Lichtsteuerung bei ungemütlichen Wetter hilft uns allen.

Auto, Fortbewegung, Gedanken, Leben Beruf und Gesundheit

Routine – wichtig, aber auch gefährlich

Posted on 25. September 202325. September 2023 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Routine – wichtig, aber auch gefährlich
Checkliste auf Ringblock mit Stift mit grüner Kappe
Photo by Free stock photos – https://www.instagram.com/freestocks/

Im letzten dreiviertel Jahr habe ich, wie man in den letzten Artikeln lesen konnte, einiges in meinem Leben anpassen dürfen.

Statt dem „dürfen“ stand dort ein „müssen“. Ein Muss ist es ja nur bedingt. Allerdings sollte man auf seine Gesundheit achten.

Nach der Diagnose habe ich zum Beispiel mehrere neue Routinen in meinen Alltag integrieren dürfen. Zur Einnahme von Tabletten kam auch das Blutzucker messen hinzu. Des Weiteren muss ich inzwischen auch schauen, dass ich morgens etwas essen aufgrund der Tablette und vielleicht nicht so spät, dass es mit einem Mittagessen kollidiert.

Auch die Routine des Einkaufens hat sich verändert. Man geht an einigen Regalreihen einfach vorbei oder kauft Produkte bewusst ein. Auch hat man eher mal das Handy in der Hand, scannt einen Barcode und schaut, welche Werte einem die „eingebauten“ Kohlehydrate liefert.

In der letzten Woche ist mir allerdings aufgefallen, dass ich ein paar der eigentlich bereits etablierten Punkte auch wieder habe schleifen lassen. Die Werte sind nicht besorgniserregend verändert und natürlich weiß ich woher diese kommen. Trotzdem ist mit den Werten auch irgendwie das Wohlbefinden etwas gesunken.

Mir ist ein Buch eingefallen, welches ich vor Jahren gelesen habe. Dieses handelte vom Fehlerprinzip und dem Lernen aus Fehlern. Dabei wurden mehrere Szenarien erläutert wie zum Beispiel in einem Flugzeug oder auch einem Krankenhaus. In diesen Situationen wurden Fehler gemacht und diese aufgearbeitet.

Also habe ich wieder angefangen meine Checkliste wie am Anfang zu starten. Natürlich habe ich diese der verstrichenen Zeit etwas angepasst. Die Liste bietet mir Kontrolle und auch Sicherheit. Es kann so gut wie nichts vergessen werden. Es kann etwas bewusst verändert werden. Die Konsequenzen werden direkt sichtbar oder können in der Historie nachgeschlagen werden.

Nun gibt es wieder Struktur in den Alltag. Ich bin gespannt, wie sich das auswirkt und was ich in ein paar Wochen zu berichten habe.

#t2dhero, Gedanken, Leben Beruf und Gesundheit

Das „stille“ Handy

Posted on 16. September 202315. September 2023 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Das „stille“ Handy
Homescreen mit Programicon „Mail“ – Photo by Brett Jordan
https://www.instagram.com/instabrettjordan/

Es gab Tage, da nervte mich mein Handy sehr. Unterschiedliche Maileingänge sowie Kalender, ToDo-Listen, Social Media-Kanäle fordern Aufmerksamkeit von einem. Da es sich bei mir um 2 Geräte handelt, habe ich mit die Zeit genommen, die erforderlichen Einstellungen anzupassen.

Android:
Einstellungen - Benachrichtigungen - App-Benachrichtigungen
iPhone:
Einstellungen - Mitteilungen

Somit ist nur noch eine kleine Auswahl an Applikationen an den jeweiligen Geräten berechtigt eine Benachrichtigung abzusenden:

  • Banking
  • Cell Broadcast
  • Multi-Factor-Authenticator
  • Nina
  • Telefon
  • WarnWetter
  • Wecker

Viele wird es wundern, dass Mail und Kalender nicht mehr Teil der „Meldungen“ ist. Diese Applikationen nutze ich hauptsächlich an den Handys, wenn ich neue Termine eintragen muss. Selten benötige ich diese zur Erinnerung an einen Termin oder Information an einen Maileingang.

Im dienstlichen Kontext habe ich die entsprechenden Programme mit derselben Funktionalität geöffnet. Im privaten Umfeld schaue ich eigentlich gezielt auf mein Handy, wenn ich die Zeit dazu habe. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einzelne Programme temporär wieder zu aktivieren. Dazu gehört zum Beispiel der DB Navigator bei Reisen wegen Umsteigezeiten.

Dieses Profil nutze ich nun seit über 3 Wochen. Bis dato hatte ich keinen Moment, bei dem ich mich nicht informiert fühlte oder eine Information zu spät erhalten habe.

Android-Apps, Arbeitszimmer, iOS-Apps, Mobilfunk

Wenn das Leben anders wird

Posted on 14. August 202312. Dezember 2023 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Wenn das Leben anders wird
Auswahl an süßen Kuchen und Donuts

Vom Diabetologen bekam ich nun auch eine Hausaufgabe auf. Neben dem 4-5 maligen Messen der Blutzuckerwerte sollte ich auch alle 3 Tage Gewicht und jede Tabletten- sowie Nahrungsaufnahme notieren.

Als IT-Mitarbeiter schreibt man sich eine Liste. Natürlich gibt es für mein Messgerät auch eine App, aber es war mir einfach zu umständlich dort alles einzutragen. Entsprechend konnte ich über verschiedene Geräte auf diese Liste zugreifen und in jeder Situation Notizen machen.

Als nächstes wurde der Vorrat kontrolliert und „entsorgt“. Natürlich waren auch ein paar Süßigkeiten wie Schokolade, Kakao oder Schokoladen-Riegel dabei. Diese konnte ich in der Nachbarschaft an Eltern von Kindern abgeben, die sich freuten. Andere Lebensmittel wurden ebenfalls auf ihre Nährwerte kontrolliert und mit einem Klebezettel auf Portionsmenge umgerechnet.

Durch das Aufschreiben sollte man feststellen, welche Lebensmittel für einen gut funktionieren und welche nicht gut für einen selber geeignet sind. Generell kannte ich diese schon vom familiären Abendbrot-Tisch. Trotzdem gibt es auch bei mir ein paar Lebensmittel, welche mir deutlich weniger Impakt haben als im Kreis anderer Betroffener.

Es begann eine Zeit in der man viel über Essen nachdachte. Entweder über „Wann esse ich das nächste?“, „Kann ich vorher noch einen Snack?“ „Wieviel kann ich hier von essen?“ oder „Was sagt wohl der Zuckerwert dazu?“ Als kleiner Spoiler: Das legt sich auch wieder im Alltag. Somit hatte der Alltag einen neuen Rhythmus bekommen. Es musste an den Diabetes angepasst werden.

Nach den erwähnten 6 Wochen fand ich mich wieder in der Praxis ein. Die notierten Werte wurden kontrolliert und als solide befunden. Es kam auch zur Sprache, wie ich das Medikament vertragen würde. Dort konnte ich keine Probleme vermelden. Daraufhin wurde die Dosis erhöht. Ich sollte aber eventuelle Nebenwirkungen beobachten. Zusätzlich gab man mir die Aussicht an einer Diabetes-Schulung sowie am Disease-Management-Programm (DMP) teilzunehmen. Beide Angebote nahm ich an.

Die Schulung wurde an 5 Vormittagen a 3,5 Stunden durchgeführt. In unserer Gruppe waren nur Teilnehmer mit Diabetes Typ-2. Laut der Leiterin des Trainings war dieses sehr ungewöhnlich. Für uns hatte es zur Folge, dass der Bereich Insulin und entsprechende Themen nur kurz angesprochen wurden. Es war eine sehr praxisnahe Unterweisung. Was mich allerdings etwas verwunderte, war die Einstellung der anderen Teilnehmer zu ihrer Erkrankung. Teilweise interessierte es sie kaum, dass damit ein Lebenswandel stattfinden sollte. Auch die Folgeerkrankungen wurden teilweise belustigt zur Kenntnis genommen.

Im Nachgespräch wurde mir der Satz gesagt: „Diabetes ist als eigenständige Krankheit nicht sichtbar und verursacht keine Schmerzen. Dieses übernehmen nur die Folgeerkrankungen.“

#t2dhero, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen

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Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

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