Ein Nicht-Jahresrückblick auf 2020

01Das Jahr 2020 ist dann nun endlich vorbei. Ich glaube aber nicht, dass das neue Jahr sich wirklich groß verändert. Mit den Einschnitten, die uns die Pandemie gebracht hat, wird es auch weitergehen. Aber das soll nicht das Thema des Beitrags sein.

Warum habe ich es „Nicht-Jahresrückblick“ genannt? Ich habe mir mal überlegt, was wäre denn wenn gewesen:

  • Büro
    Seit Ende Februar habe ich mein Büro an 3 halben Tagen gesehen. Es fehlen die „Schnacks“ an der Kaffeemaschine. Auch die eine oder andere Raucherpause, um mal den Fokus auf etwas anderes zu legen. Aber vor allem das gemeinschaftliche Brainstorming steht für mich auf der Verlustliste. Dieses lässt sich einfach über Video- oder Audio-Telefonie nicht ganz kompensieren.
  • Kulturelle Besuche:
    Seit 3 Jahren besuche ich ein Konzert Anfang November in Dresden. Für mich startet damit auch der Winter. Ich nutze dieses Wochenende gerne um einfach mal abzuschalten. Einfach mal 3 Tage die Zeit vorbeiziehen und die Seele baumeln lassen. Außerdem wären noch 2 Veranstaltungen zur Betätigung des Zwergfells dabei gewesen.
    Die Veranstaltungen sollen ja nachgeholt werden. Ob man zu den Terminen teilnehmen kann, wird sich noch zeigen.
  • Tech-Veranstaltungen:
    In 2019 habe ich an einigen technischen Veranstaltungen teilgenommen. Man hat oft über den Tellerrand hinausgeschaut. Auch Ideen haben sich daraus entstanden. Der Austausch mit der Community war immer sehr gut. Diese Abendveranstaltungen werden zwar über die unterschiedlichsten Lösungen über das Internet realisiert. Nach einem Tag mit Headset im Homeoffice ist es manchmal schwer sich weiter auf die Monitore zu konzentrieren. Das eine oder andere private Gespräche einfach mal abseits des Alltags funktioniert halt auch nur bei Präsenz.
  • Urlaub:
    Es waren einige Wochenend-Aktionen geplant. Viele Städte-Touren war bereits geplant und zum Teil auch bereits gebucht. Aufgrund von hohen Pandemie-Werten in der Heimatstadt konnte auch ein möglicher Urlaub leider nicht angetreten werden. Somit war nur ein Urlaub nur lokal möglich.
  • Leben:
    Wo man früher spontan zum Einkaufen gegangen ist, wird dieses jetzt auf einen Einkauf pro Woche reduziert. Ich versuche weiterhin den lokalen Handel zu unterstützen. Dieses ist allerdings durch die um Weihnachten erlassenen Einkaufsbeschränkungen auch nicht ganz so einfach. Viele meiner Planungen aus dem Jahr 2020 konnte ich aus unterschiedlichsten Gründen nicht realisieren. Ein großer Teil steht aber für 2021 wieder auf der Liste.

Und sonst: War nicht alles schlecht. Es war vieles anders. An einiges musste man sich gewöhnen. Man muss ich noch ändern.

Machen wir das Beste aus 2021!

 

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