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Daniels Tagesmeldungen

Kleine IT-Episoden, der Diabetes & das wahre Leben

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Minuten in Dezimal: Präzision in der Zeitabrechnung

Posted on 4. August 20253. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Minuten in Dezimal: Präzision in der Zeitabrechnung

Ob bei Projektabrechnungen, in Zeiterfassungssystemen oder bei der Datenanalyse – die Umrechnung von Minuten in Dezimalstunden ist ein oft unterschätzter, aber enorm hilfreicher Vorgang. Viele denken bei „Zeit“ an Stunden und Minuten im klassischen Sinn. Doch wenn es um exakte Berechnungen und transparente Auswertungen geht, zeigt sich: Dezimale Zeitrechnung spart nicht nur Zeit, sondern macht komplexe Zahlen sofort greifbar.

Warum Minuten in Dezimal umwandeln?

Minuten eignen sich hervorragend fürs tägliche Leben, aber bei Berechnungen – etwa für Gehälter, Projektkosten oder statistische Auswertungen – sind sie unhandlich. Dezimalwerte bieten hier klare Vorteile:

  • Einfachere Rechnungen: Addition, Multiplikation oder Vergleich von Zeiten wird deutlich ĂĽbersichtlicher.
  • Softwarefreundlich: Viele Tools wie Excel, Datenbanken oder Programmiersprachen nutzen dezimale Zeitangaben nativ.
  • Transparente Abrechnung: Gerade bei Stundenlohn oder Zeiterfassung fĂĽhren Dezimalwerte zu nachvollziehbaren Ergebnissen.

Die Formel: Minuten zu Dezimalstunden

Die Umrechnung funktioniert denkbar einfach: Du teilst die Anzahl der Minuten durch 60 (den Minutenanteil einer Stunde).

Dezimalstunden = Minuten Ă· 60

Beispiele:

MinutenRechnungDezimalstunden
1515 Ă· 600,25
3030 Ă· 600,50
4545 Ă· 600,75
1010 Ă· 600,1667
11 Ă· 600,0167
9090 Ă· 601,5

Tipp: Wenn du Sekunden umrechnen willst, nutze Sekunden Ă· 3600.

PowerShell-Skript zur Umrechnung

Wenn du häufig Zeitwerte umrechnen musst, lohnt sich ein kleines Skript. Hier ist eine praktische PowerShell-Funktion, die du direkt verwenden kannst:

function Convert-MinutesToDecimal {
param ( 
[int]$Minutes 
) 
$DecimalHours = $Minutes / 60 
return [math]::Round($DecimalHours, 4) 
} 

# Beispiel $result = Convert-MinutesToDecimal -Minutes 25 
Write-Output "25 Minuten entsprechen $result Dezimalstunden."

⚙️ Du kannst das Skript beliebig erweitern – etwa um eine Eingabemaske, CSV-Verarbeitung oder eine grafische Oberfläche mit PowerShell GUI-Modulen. So hast du deine Zeitdaten immer griffbereit!

Anwendung in der Praxis

Gerade fĂĽr Freelancer, Unternehmen und Entwickler ergeben sich zahlreiche Einsatzbereiche:

  • Stundenzettel automatisieren: Statt „1 Stunde 45 Minuten“ einfach „1,75 Stunden“ eintragen.
  • Projektkosten berechnen: Dezimalwerte lassen sich direkt mit dem Stundensatz multiplizieren.
  • Datenauswertung & Reporting: Zeitvergleiche und Trends werden verständlicher.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Du arbeitest 2 Stunden und 18 Minuten an einem Kundenprojekt. Umgerechnet entspricht das:

2 + (18 Ă· 60) = 2,3 Stunden

Bei einem Stundensatz von 70 € ergibt das: 2,3 × 70 € = 161 € brutto

Minuten zu Dezimalstunden umgewandelt

MinutenDezimalMinutenDezimalMinutenDezimal
10,02210,35410,68
20,03220,37420,70
30,05230,38430,72
40,07240,40440,73
50,08250,42450,75
60,10260,43460,77
70,12270,45470,78
80,13280,47480,80
90,15290,48490,82
100,17300,50500,83
110,18310,52510,85
120,20320,53520,87
130,22330,55530,88
140,23340,57540,90
150,25350,58550,92
160,27360,60560,93
170,28370,62570,95
180,30380,63580,97
190,32390,65590,98
200,33400,67601,00

Zusammenfassend

Minuten in Dezimalstunden umzuwandeln ist keine Geheimwissenschaft – aber eine clevere Vereinfachung mit echtem Mehrwert. Mit der richtigen Formel, einem einfachen Tool oder einem kurzen Skript bringt man Struktur in die Zeitabrechnung. Ob Excel genutzt oder mit PowerShell gearbeitet wird – die dezimale Zeitrechnung hilft dabei, effizienter und nachvollziehbarer zu rechnen

Arbeitszimmer, Gedanken, Leben Beruf und Gesundheit, Office, Powershell

SysAdminDay: Ein Hoch auf unsere Helden der IT

Posted on 25. Juli 202525. Juli 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu SysAdminDay: Ein Hoch auf unsere Helden der IT

Jedes Jahr am letzten Freitag im Juli feiern Unternehmen und IT-Profis weltweit den System Administrator Appreciation Day, kurz SysAdminDay. Der Erste wurde 2000 von Ted Kekatos ins Leben gerufen. Es ist der Tag, an dem wir all jene würdigen, die unermüdlich dafür sorgen, dass Server laufen, Netzwerke sicher sind und technische Probleme im Handumdrehen gelöst werden – oft ohne, dass es jemand bemerkt.

Warum ist der SysAdminDay wichtig?

Systemadministratoren sind die unsichtbaren Helden der digitalen Welt. Sie sorgen dafür, dass Unternehmen effizient arbeiten, Daten sicher bleiben und technische Katastrophen vermieden werden. Doch leider werden ihre Leistungen oft als selbstverständlich angesehen. Der SysAdmin Day ist eine großartige Gelegenheit, ihre harte Arbeit und ihr Engagement wertzuschätzen.

Die Aufgaben eines System-Administrators

Ein SysAdmin trägt eine enorme Verantwortung. Hier sind einige der wichtigsten Aufgaben:

  • Netzwerkverwaltung: Sicherstellen, dass alle Systeme und Geräte miteinander kommunizieren.
  • Sicherheit: Schutz vor Cyberangriffen, regelmäßige Updates und Patches.
  • Fehlerbehebung: Schnelle Lösungen fĂĽr auftretende technische Probleme.
  • Backup und Wiederherstellung: Sicherstellen, dass Daten gesichert sind und im Notfall wiederhergestellt werden können.
  • BenutzerunterstĂĽtzung: Beantwortung von Fragen und Hilfestellung fĂĽr Mitarbeiter.

Arbeitszimmer, Leben Beruf und Gesundheit

Der stille Mitspieler beim Diabetesmanagement

Posted on 24. Juli 202520. Juli 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Der stille Mitspieler beim Diabetesmanagement

Diabetes mellitus verlangt ständige Aufmerksamkeit – Ernährung, Bewegung, Medikamente. Doch einer der unterschätztesten Einflussfaktoren ist Stress. Denn selbst bei stabiler Blutzuckereinstellung können seelische Belastungen alles ins Wanken bringen.

Stress – biochemische Achterbahnfahrt

Stress ist keine bloße Emotion, sondern eine tiefgreifende körperliche Reaktion, die ein komplexes Netzwerk in unserem Organismus aktiviert.

Energie auf Knopfdruck

Zunächst springt bei akuten Belastungen der Hypothalamus an, ein Teil unseres Gehirns, der unter anderem für die Steuerung vegetativer Vorgänge zuständig ist. Dieser aktiviert die Nebennieren, welche prompt die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin freisetzen. Die beiden Botenstoffe bringen unseren Körper augenblicklich auf „Alarmbereitschaft“: Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Atemwege erweitern sich, die Muskulatur wird angespannt und die Leber setzt rasch gespeicherte Glukose ins Blut frei – ein Überlebensmechanismus, der uns theoretisch auf Flucht oder Kampf vorbereitet.

Für Menschen mit Diabetes bedeutet diese Reaktion, dass der Blutzucker binnen kürzester Zeit steigen kann – auch wenn weder die Ernährung verändert wurde noch körperliche Aktivität stattgefunden hat.

Wenn Cortisol das Ruder ĂĽbernimmt

Wenn der Stress jedoch nicht abklingt, sondern sich über Tage oder Wochen hinweg fortsetzt, tritt die sogenannte HPA-Achse in Aktion: Der Hypothalamus aktiviert die Hypophyse, die wiederum die Nebennierenrinde zur Ausschüttung von Cortisol anregt. Dieses Hormon hat weitreichende Auswirkungen. Es steigert die Glukoneogenese, also die Zuckerbildung in der Leber. Es hemmt gleichzeitig die Wirkung von Insulin und kann dadurch eine Insulinresistenz fördern. Zusätzlich verändert Cortisol den Fettstoffwechsel und begünstigt die Einlagerung von Bauchfett. Dieses gehtwiederum mit einer höheren Stoffwechselbelastung einher.

In der Praxis bedeutet dies: Diabetiker*innen sind nicht nur mit stark schwankenden Blutzuckerwerten konfrontiert, sondern auch mit einer erschwerten Wirksamkeit medikamentöser Therapien und einem erhöhten Risiko für Folgeerkrankungen, wenn Stress langfristig nicht bewältigt wird.

SchlĂĽssel zur Blutzuckerkontrolle

Ein durchdachtes Stressmanagement sollte integrativer Bestandteil jeder Diabetes-Therapie sein. Dazu zählt vor allem regelmäßige Bewegung – ob Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen –, da sie nicht nur physisch stabilisierend wirkt, sondern auch emotional ausgleichend. Ebenso hilfreich sind Entspannungstechniken wie Meditation oder progressive Muskelentspannung, die das Nervensystem beruhigen und hormonelle Ausgleichsprozesse fördern. Struktur im Tagesablauf hilft dabei, Überforderung vorzubeugen und die mentale Belastung zu minimieren. Und nicht zuletzt ist ein gesunder Schlafrhythmus entscheidend, um dem Körper die nötige Regenerationszeit zu schenken und die Stresshormonproduktion im Gleichgewicht zu halten.

Als pragmatische Methode hat sich auch das Führen eines persönlichen Stress-Tagebuchs bewährt. Es hilft, individuelle Belastungsmuster zu erkennen und gezielt Gegenstrategien zu entwickeln.

Stress kontrollieren, Diabetes im Griff behalten

Stress ist ein mächtiger Faktor in der Blutzuckerkontrolle – oft unterschätzt, aber stets präsent. Wer lernt, die Signale seines Körpers frühzeitig zu erkennen und aktiv gegenzusteuern, kann nicht nur kurzfristige Schwankungen vermeiden, sondern auch langfristige Folgeschäden reduzieren. Die Fähigkeit, Stress zu bewältigen, ist daher nicht nur eine psychologische Stärke, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Diabetesbehandlung.

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Die Magie der Wortspiegel

Posted on 23. Juli 202520. Juli 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Die Magie der Wortspiegel

Ein Palindrom ist ein Wort, ein Satz oder eine Zahlenfolge, die vorwärts und rückwärts gelesen identisch bleibt. Die Reihenfolge der Buchstaben oder Ziffern ist also spiegelbildlich aufgebaut. Bekannte Beispiele sind Wörter wie Otto, Anna oder Rentner, aber auch ganze Sätze wie Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie. Sogar Zahlen wie 1221 oder 2002 gehören zu dieser Gruppe. Diese besonderen Konstruktionen sind Ausdruck sprachlicher Kreativität und eine Quelle der Faszination für Schriftsteller, Sprachbegeisterte und Rätsel-Fans gleichermaßen.

Herkunft und Geschichte

Der Begriff „Palindrom“ stammt aus dem Altgriechischen: palin dromein bedeutet so viel wie „zurücklaufen“. Bereits im antiken Rom nutzte man Palindrome als rhetorisches oder magisches Stilmittel. Besonders bekannt ist das sogenannte Sator-Quadrat aus dem 1. Jahrhundert, ein lateinisches Palindrom in Quadratform:

SATOR AREPO TENET OPERA ROTAS

Das Besondere daran ist, dass dieser Satz nicht nur vorwärts und rückwärts gelesen werden kann, sondern auch als ein symmetrisches Quadrat funktioniert – horizontal und vertikal gleichermaßen. Ein sprachliches Kunstwerk, das über Jahrhunderte hinweg gedeutet und verehrt wurde.

Arten von Palindromen

Palindrome lassen sich in unterschiedliche Kategorien unterteilen, je nachdem, wie sie aufgebaut sind und welchen Zweck sie erfĂĽllen.

Lexikalische Palindrome sind einzelne Wörter, deren Buchstabenfolge sich spiegeln lässt. Beispiele hierfür sind Lagerregal oder Reliefpfeiler. Sie entstehen meist durch geschicktes Kombinieren von Vor- und Nachsilben oder durch Rückwärtsschreibung existierender Wörter.

Phrasale Palindrome sind ganze Sätze, die auch rückwärts gelesen einen grammatikalisch korrekten oder zumindest sinnvollen Ausdruck ergeben – wie etwa Ein Esel lese nie. Solche Sätze erfordern eine besondere sprachliche Konstruktion und sind oft Ergebnis intensiver Kreativarbeit.

Dann gibt es numerische Palindrome, also Zahlenfolgen wie 2024 oder 3113, die spiegelbar sind. Sie tauchen häufig in der Welt der Mathematik oder beim Datieren besonderer Ereignisse auf – zum Beispiel der 02.02.2020, ein besonders „symmetrisches“ Datum.

Schließlich existieren visuelle Palindrome, sogenannte Palindromquadrate oder -kreuze, die nicht nur sprachlich, sondern auch visuell spiegelbar sind. Das Sator-Quadrat gehört zu dieser Form – eine ästhetische Verbindung von Sprache und Bildstruktur.

Palindrome in der Popkultur

Auch außerhalb der Sprachwissenschaft sind Palindrome präsent: in der Musik, Literatur, Film und sogar in der Namensgebung. Figuren wie Ada, Hannah oder Otto tragen Namen, die sowohl sprachlich elegant als auch palindromisch sind.

Im Film Tenet von Christopher Nolan dreht sich die gesamte Handlung um ein palindromisches Prinzip: Zeit läuft sowohl vorwärts als auch rückwärts, wobei der Titel selbst ein Palindrom ist. Ebenso tauchen Palindrome in der Musik auf, etwa im Lied „Bob“ von Weird Al Yankovic, das mit dieser Struktur spielt.

Wie entstehen grammatikalisch korrekte Palindrome?

Ein grammatikalisch korrektes Palindrom ist eine wahre sprachliche Meisterleistung. Es reicht nicht aus, Wörter einfach rückwärts aneinanderzureihen – die Satzstruktur muss stimmen, die Grammatik korrekt bleiben, und idealerweise ergibt der Satz auch noch einen Sinn.

Die Grundvoraussetzung ist die Auswahl passender Wörter. Wörter, die selbst Palindrome sind, bilden eine solide Grundlage – etwa Otto, Anna, oder Esel. Auch Verben wie kakeln oder legen können in speziellen Kontexten hilfreich sein.

Wichtig ist die Konstruktion der Satzstruktur. Der Satz Ein Esel lese nie ist ein Paradebeispiel: Das Subjekt (Esel), das Prädikat (lese) und das Objekt (Ein / nie) sind so angeordnet, dass sie rückwärts gelesen ebenfalls einen grammatikalisch stimmigen Satz ergeben – auch wenn die Semantik teilweise rätselhaft bleibt.

Beim Erstellen solcher Palindromsätze hilft es, poetische oder kreative Sprache zuzulassen. Nicht jeder Satz muss im Alltag eine offensichtliche Bedeutung haben – solange er grammatikalisch funktioniert, darf er auch mystisch oder metaphorisch klingen.

Ein weiteres Beispiel wäre: Er nie rennt, net Renie re. Zwar ist das semantisch ungewöhnlich, doch grammatikalisch korrekt und zeigt, wie viel Raum für Kreativität Palindrome bieten.

Wortspiele und kreative Anwendungen

Palindrome können auch als kreative Herausforderung genutzt werden. Dichter und Schriftsteller versuchen gelegentlich, ganze Gedichte oder Geschichten als Palindrom aufzubauen. Solche Werke erfordern immense Planung und Sprachgefühl – sind aber umso beeindruckender, wenn sie gelingen.

Ein kurzes Beispiel fĂĽr ein palindromisches Gedicht:

Eine Horde bedrohe nie.

Mit nur wenigen Wörtern entsteht hier ein poetischer Ausdruck, der sowohl vorwärts als auch rückwärts lesbar ist – und dabei sogar eine gewisse Dramatik transportiert.

Warum faszinieren uns Palindrome?

Palindrome spiegeln unsere Sehnsucht nach Ordnung und Symmetrie wider. Sie geben uns das Gefühl, dass Sprache nicht nur Mittel zum Zweck ist, sondern auch ästhetisch funktionieren kann. Für manche haben sie sogar eine tiefere, fast spirituelle Bedeutung – als Symbol für Spiegelungen im Leben, für Anfang und Ende, die einander gleichen.

Arbeitszimmer, Gedanken, Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff

Gruppenrichtlinien & Loopback

Posted on 22. Juli 202520. Juli 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Gruppenrichtlinien & Loopback

Die Gruppenrichtlinienverarbeitung ist ein zentraler Bestandteil der Windows-basierten Netzwerkverwaltung – und wenn du mit Terminalservern oder spezialisierten Konfigurationsszenarien arbeitest, begegnet dir früher oder später das mysteriöse „Loopback“-Verarbeitungsmodell.

Was ist die Loopbackverarbeitung?

Die Loopbackverarbeitung ist ein spezieller Modus in der Gruppenrichtlinienverwaltung von Windows, bei dem die Benutzerrichtlinien nicht wie ĂĽblich aus dem Benutzerobjekt im Active Directory, sondern aus dem Computerkontext bezogen werden.

Das bedeutet: Wenn sich ein Benutzer an einem bestimmten Computer anmeldet, gelten fĂĽr ihn Benutzereinstellungen, die eigentlich dem Computer zugeordnet sind. Als Ziel der Verarbeitung isteine einheitliche Benutzerkonfigurationen auf bestimmten Geräten – unabhängig davon, wer sich anmeldet – definiert.

Wann wird dieses eingesetzt?

Typische Szenarien sind:

  • Terminalserver / Remote Desktop Sessions
    Jeder Benutzer soll auf dem Terminalserver dieselbe Umgebung vorfinden, z. B. gleiches Startmenü, deaktivierter Zugriff auf Einstellungen etc.
  • Ă–ffentliche Rechner oder Schulungs-PCs
    Benutzer sollen nur eingeschränkte Funktionen sehen, unabhängig von ihren AD-Rechten.
  • Kiosksysteme oder POS-Geräte
    Das Gerät soll immer gleich konfiguriert sein, z. B. ein Single-App-Modus oder beschränkter Zugriff auf Systemfunktionen.
  • Strukturen bei denen die Userobjekte nicht bei den Computerobjekten abgelegt sind
    Es kann Infrastrukturvorgaben geben, bei denen die Benutzer nicht in der selben Struktur der Computer-Objekte verankert sind.

Technische Umsetzung in der Gruppenrichtlinie

Um die Loopbackverarbeitung zu aktivieren:

  1. Ă–ffne den Gruppenrichtlinieneditor fĂĽr das gewĂĽnschte Computerkonto (GPO verknĂĽpft mit dem Computer-OU).
  2. Navigiere zu:
    Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System > Gruppenrichtlinie
  3. Aktiviere die Einstellung „Gruppenrichtlinien-Verarbeitung für Benutzer konfigurieren“ (Loopback).

Du hast zwei Optionen:

ModusBeschreibung
ZusammenfĂĽhren (Merge)Benutzer-Richtlinien aus dem AD plus Computer-basierte Benutzerrichtlinien werden kombiniert. Bei Konflikten gewinnt die Computerrichtlinie.
Ersetzen (Replace)Benutzer-Richtlinien aus dem Benutzerobjekt werden ignoriert. Es gelten nur die benutzerspezifischen Einstellungen aus dem Computerkontext.

Was passiert bei der Verarbeitung?

In normalen Szenarien verarbeitet Windows GPOs in folgender Reihenfolge:

  1. Lokale Richtlinien
  2. Site-Richtlinien
  3. Domänenrichtlinien
  4. OU-Richtlinien (von oben nach unten)

Mit aktivierter Loopbackverarbeitung wird diese Reihenfolge für Benutzerrichtlinien überschrieben – es gelten die Benutzer-GPOs aus dem Computerkontext, unabhängig von der Benutzer-OU.

Wichtige Hinweise

  • Loopbackverarbeitung beeinflusst nur die Benutzerrichtlinien, nicht die Computereinstellungen.
  • Testen ist Pflicht! Gerade beim Replace-Modus kann es zu ĂĽberraschenden Einschränkungen kommen.
  • Reihenfolge beachten: GPOs mĂĽssen korrekt verknĂĽpft und priorisiert sein, sonst greifen die Richtlinien nicht wie gewĂĽnscht.

Zusammenfassend

Die Loopbackverarbeitung ist ein mächtiges Werkzeug für Administratoren, die auf bestimmte Rechnerumgebungen standardisierte Benutzererfahrungen durchsetzen möchten. Ob Terminalserver, Schulungsraum, Infoterminal oder struktureller Anforderung – mit gezieltem Einsatz der Loopbackrichtlinie lassen sich komplexe Anforderungen elegant umsetzen.

Client, Server, Windows 10, Windows 11, Windows Server 2019, Windows Server 2022, Windows Server 2025

Warum hören wir uns selbst anders?

Posted on 21. Juli 202520. Juli 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Warum hören wir uns selbst anders?

Fast jeder kennt diesen merkwürdigen Moment: Man hört eine Aufnahme der eigenen Stimme und fragt sich irritiert: „Klinge ich wirklich so?“ Für viele ist diese Erkenntnis befremdlich – ja sogar unangenehm. Doch die Erklärung liegt nicht etwa in mangelnder Tonqualität oder einem defekten Mikrofon, sondern in den komplexen physikalischen Mechanismen des Hörens. Die beiden wichtigsten Komponenten sind dabei die Luftleitung und die Knochenleitung – ergänzt durch ein tieferes Verständnis der Schallübertragung selbst.

Luftleitung – der klassische Hörweg

Die Luftleitung beschreibt den traditionellen Weg, über den unser Gehör die meisten Geräusche wahrnimmt. Wenn ein Ton erzeugt wird – etwa durch Sprache, Musik oder Naturgeräusche – breiten sich die entstehenden Schallwellen durch die Luft aus. Diese Wellen treffen zunächst auf unsere Ohrmuschel, die sie bündelt und in den Gehörgang leitet. Am Ende dieses Kanals liegt das Trommelfell, das durch die eintreffenden Wellen in Schwingung versetzt wird. Diese Vibrationen werden über die drei Gehörknöchelchen – Hammer, Amboss und Steigbügel – mechanisch verstärkt und schließlich ins Innenohr weitergeleitet. Dort wandelt die sogenannte Cochlea, eine spiralförmige Struktur im Innenohr, die mechanischen Schwingungen in elektrische Impulse um. Diese Impulse gelangen über den Hörnerv ins Gehirn, wo sie als Klang, Sprache oder Musik interpretiert werden.

Knochenleitung – der versteckte Selbsthörweg

Die Knochenleitung ist eine weniger offensichtliche, aber ebenso bedeutsame Methode, über die wir unsere eigene Stimme wahrnehmen – und zwar exklusiv beim Sprechen. Während wir reden, bringen die Stimmbänder den gesamten Schädel in feine Vibrationen. Diese Schwingungen breiten sich direkt durch die Knochen zum Innenohr aus und umgehen dabei völlig das Trommelfell und die Gehörknöchelchen. Das Resultat ist ein deutlich veränderter Höreindruck der eigenen Stimme. Wir nehmen sie als voller, tiefer und klangreicher wahr, als sie tatsächlich klingt. Für andere Menschen, die unsere Stimme ausschließlich über Luftleitung hören, fehlt dieser innere Resonanzanteil – was erklärt, warum unsere Stimme auf Audioaufnahmen ungewohnt, manchmal sogar unangenehm wirkt.

Warum klingt meine Stimme fremd auf einer Aufnahme?

Die Irritation beim Hören der eigenen Stimme liegt vor allem darin, dass bei einer Tonaufnahme die Knochenleitung nicht beteiligt ist. Wir hören unsere Stimme über die Lautsprecher ausschließlich über Luftleitung – also so, wie andere Menschen uns normalerweise hören. Dieser Weg enthält weniger tiefe Frequenzen, klingt „nasaler“ und entbehrt jener Wärme, die wir beim direkten Sprechen gewohnt sind. Diese akustische Diskrepanz führt zu dem Gefühl der Entfremdung. Interessanterweise gewöhnen sich die meisten Menschen mit der Zeit an ihren „fremden“ Klang – manche lernen ihn sogar zu schätzen, etwa im Rahmen von Gesangs-, Sprech- oder Medientraining.

Die Schallübertragung – ein physikalisches Wunder

Um Luftleitung und Knochenleitung richtig zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Grundlagen der Schallausbreitung. Schall ist eine mechanische Welle, die durch ein Medium – meist Luft – übertragen wird. Alles beginnt mit einer Vibration, etwa durch Stimmbänder, ein Musikinstrument oder ein fallendes Objekt. Diese Bewegung setzt benachbarte Luftmoleküle in Gang: Sie werden zusammengedrückt (Kompression) und danach wieder auseinandergezogen (Rarefaktion). Diese Druckunterschiede wandern als sogenannte Longitudinalwellen durch die Luft – ähnlich einem Dominoeffekt. Die Moleküle selbst bewegen sich nicht von A nach B, sondern schwingen lediglich um ihre Position und übertragen die Energie an ihre Nachbarn.

Trifft die Schallwelle schließlich auf das Ohr, beginnt die Verarbeitung: Die Ohrmuschel leitet den Schall in den Gehörgang. Das Trommelfell reagiert mit feinsten Vibrationen, die durch die Gehörknöchelchen weitergegeben und verstärkt werden. Die Cochlea wandelt schließlich die mechanischen Impulse in elektrische Signale um, die unser Gehirn analysiert und entschlüsselt. Besonders spannend: Dieser Prozess funktioniert in verschiedenen Medien sehr unterschiedlich. In Luft beträgt die Schallgeschwindigkeit etwa 343 m/s, in Wasser etwa 1500 m/s, und in festen Stoffen wie Stahl sogar über 5000 m/s – je dichter das Medium, desto schneller die Ausbreitung.

Bei der Knochenleitung überspringen die Schwingungen diese komplexe Reise komplett. Die Vibrationen erreichen die Cochlea direkt durch den Schädelknochen – was auch erklärt, warum dieser Hörweg beispielsweise in Sprachtherapie oder bei speziellen Kopfhörern und Hörgeräten gezielt genutzt wird.

Technische Anwendungen der Knochenleitung

Was einst als reine biologische Kuriosität galt, hat mittlerweile viele technische Einsatzgebiete gefunden. Knochenleitungskopfhörer beispielsweise leiten Musik direkt über den Schädel – das Ohr bleibt dabei frei, was besonders bei Sportarten im Straßenverkehr oder bei Hörbeeinträchtigungen von Vorteil ist. Auch Hörgeräte für Personen mit Mittelohrschäden nutzen diesen Übertragungsweg, da das Trommelfell und die Gehörknöchelchen in solchen Fällen nicht mehr zuverlässig funktionieren. In der Stimm- und Sprechtherapie wiederum hilft die gezielte Schulung des Selbsthörens per Knochenleitung dabei, den Klang bewusster zu kontrollieren und zu optimieren.

Hören ist mehr als ein Sinn

Die komplexe Interaktion zwischen Luftleitung, Knochenleitung und Schallübertragung zeigt, wie vielschichtig und faszinierend unser Gehör tatsächlich ist. Dass die eigene Stimme fremd klingt, liegt nicht an uns – sondern am raffinierten Zusammenspiel von Resonanzräumen, physikalischen Wellen und neuronaler Verarbeitung.

#t2dhero, Audio, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

Metformin und die Dosis-Wirkungs-Beziehung

Posted on 14. Juli 202513. Juli 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Metformin und die Dosis-Wirkungs-Beziehung

Metformin gehört zu den bewährtesten Medikamenten zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Seine Effektivität und Sicherheit sind gut dokumentiert, doch viele fragen sich: Wie verändert sich die Wirkung mit steigender Dosis? Und wo liegt der Punkt, an dem „mehr“ nicht gleich „besser“ bedeutet?

Dosis-Wirkungs-Kurven: Was zeigt die klinische Forschung?

Je höher die Dosis, desto stärker die Wirkung – aber nur bis zu einem gewissen Punkt:

Tagesdosis (mg)Reduktion NĂĽchternblutzucker (mmol/L)Reduktion Umrechnung
mg/dl
Senkung HbA1c (%)Therapienotizen
5001,0–1,218-220,5–0,8Geringe Nebenwirkungen
10001,8–2,232-400,8–1,2Gute Verträglichkeit
15002,5–3,045-541,0–1,5Annäherung an Maximalwirkung
20003,5–4,063-721,5–2,0Plateau
beginnt
>2000bis 4,0bis 73bis 2,1Nur noch geringe Zusatzeffekte

Ab etwa 1500–2000 mg täglich beginnt ein „therapeutisches Plateau“, bei dem die Wirkung sich kaum noch verbessert – die Nebenwirkungen können jedoch zunehmen.

Dosistitration in der Praxis

  • Start: 500 mg zu einer Mahlzeit
  • Wöchentliche Erhöhung um 500 mg, z. B. morgens & abends
  • Ziel: 1500–2000 mg/Tag, abhängig von Wirkung und Verträglichkeit
  • Retardformen möglich bei Magen-Darm-Beschwerden

Meine Geschichte

Ich bin bei der Diagnose direkt, wie immer erst einmal üblich, mit Metformin behandelt worden. Bei mir war aber zum Glück die Steigerung nicht wöchentlich um 500 mg, sondern in einem 4 Wochen Rhythmus. Dieses lag daran, dass ich bereits bei der zweiten HbA1c-Messung 6 Wochen nach der Diagnose bereits eine Senkung von 3% erreicht hatte.

Bei mir kam es bei der Einnahme des Medikamentes kaum zu Magen-Darm-Beschwerden. Da kennt man aus entsprechenden Erfahrungsberichten ganz anderes. Ich hatte dieses allerdings, als meine Krankenkasse den Hersteller wechselte, welche man als Kassenleistung erhält. Es war jetzt nicht, so dass es Pendelverkehr ins Bad gab, aber der Magen meldete sich einfach häufiger.

Zum Glück hatte ich 3 Wochen nach dem Wechsel einen Kontrolltermin bei meinem Arzt. Dieser empfahl mir einen anderen Hersteller, welcher allerdings mit 10 Euro pro Paket zuzahlungspflichtig ist. Ich testete diese Medikament mit der selben Dosis, aber anderen Trägerstoffen. Seit dem bin ich auf diesem geblieben.

Jeeder Körper ist anders und reagiert auch unterschiedlich auf Medikamente, Therapieformen und Situationen im Alltag. Manches muss man einfach austesten.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

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Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

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