In manchen Momenten ist es sinnvoll Gruppenrichtlinien direkt zu verteilen. Dieses ist seit Windows Server 2012 und Windows 8 möglich.
Über die Gruppenrichtlinien-Verwaltung können die Richtlinien unterhalb einer OU direkt an die zugeordneten Clients auf den Clients vor dem Standard-Intervall aktualisiert werden. Nach Aufruf der Funktionalität wird die Anzahl der betroffenen Computer in einem Abfrage-Fenster angezeigt. Man erhält in diesem auch eine Warnmeldung über die eventuelle Auslastung von Netzwerkressourcen, wenn viele Clients aktiviert werden sollen.
Für diese Funktionalität sind die folgenden Firewall-Regeln am Client erforderlich:
- Remote Scheduled Tasks Management (RPC)
- Remote Scheduled Tasks Management (RPC-ERMAP)
- Windows Management Instrumentation (WMI-IN)
Auf den zentralen Firewalls sind die folgenden Ports freizuschalten:
- Remote Event Log Management
- TCP-135 (RPC-ERMAP)
- TCP-dynamic ports (RPC)
- Windows Management Instrumentation
- TCP-all ports (WMI-IN)
Noch etwas Hintergrund-Material gibt es bei Microsoft
Für eine Fehleranalyse kann es sinnvoll sein Datenbank-Verbindungen zu prüfen. Dafür ist keine direkte Applikation erforderlich.
Seit Windows XP konnten über CPL-Dateien die Einstellungen innerhalb der Systemsteuerung aufgerufen werden. Unter Windows 10 hat sich das Design der Einstellungen verändert. Trotzdem lassen sich die Einstellungen direkt aufrufen über die folgenden Befehle. Diese können für Verknüpfungen auf dem Desktop sowie unter „Ausführen“ zum direkten Aufruf des Ziels.