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Kategorie: Leben Beruf und Gesundheit

Quark-Haferflocken über Nacht (OverNight-Oat)

Posted on 20. Dezember 202519. Dezember 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Quark-Haferflocken über Nacht (OverNight-Oat)

Haferflocken sind im eingeweichten Zustand magenfreundlicher und haben aufgrund des höheren Volumens ein höheres Sättigungsgefühls. Zusätzlich werden Teile der Phytinsäuren abgebaut, so dass Nährstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium besser aufgenommen werden können.

Aus diesem Grund mein Rezept:

  • 25 Gramm zarte Haferflocken
  • 25 Gramm kernige Haferflocken
  • 150 Milliliter Milch oder Pflanzendrink
  • 100 Gramm Magerquark oder Naturjoghurt
  • 1 Esslöffel Leinsamen oder Chiasamen

Als Topping:

  • 50 Gramm frische Beeren (bei mir Blaubeeren)
  • 1 Esslöffel gehackte Nüsse
  • Gewürze (Zimt oder Kakaopulver)

Alle trockene Zutaten in ein verschließbares Gefäß geben und verrühren für gleichmäßige Verteilung. Anschließend die feuchten Lebensmittel einfügen. Der Inhalt kräftig verrühren, so dass eine Homogene Masse entsteht. Anschließend das Gefäß verschließen und für 8-12 Stunden im Kühlschrank lagern. Vor dem Essen dann die Toppings auf die Masse geben.

Was ich festgestellt habe: Bei der Nutzung von TK-Früchten ergibt es Sinn die bereits mit den feuchten Zutaten in die Masse zu verrühren. Durch den gefrorenen Zustand und der Kälte bei der Aufbewahrung haben diese keine weiche Konsistenz, aber sind ebenfalls so aufgetaut, dass sie sehr gut zu essen sind.

Auf dem Bild sieht man eine Edelstahl-Dose, welche ich mit ins Büro genommen habe. Die schwankt bei dem Weg im Rücksack und sieht dadurch entsprechend aus.

#t2dhero, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen

BuchTipp: Das Dämmern der Welt von Werner Herzog

Posted on 17. Dezember 202516. Dezember 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu BuchTipp: Das Dämmern der Welt von Werner Herzog

Werner Herzog ist vor allem als Filmemacher bekannt, doch mit Das Dämmern der Welt, im Hanser Verlag im Jahr 2021 verlegt, zeigt er seine literarische Seite. Das Buch erzählt die Geschichte des japanischen Soldaten Hiroo Onoda, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fast drei Jahrzehnte auf der philippinischen Insel Lubang im Dschungel ausharrte – überzeugt davon, dass sein Auftrag weiter gilt. Herzog begegnete Onoda persönlich und verwandelt dessen Lebensgeschichte in eine poetische Erzählung, die zwischen Realität und Fiktion oszilliert.

Inhalt und Thema

  • Historischer Hintergrund: Onoda wurde 1944 zurückgelassen, mit dem Befehl, die Insel zu verteidigen. Selbst nach der Kapitulation Japans hielt er durch – bis 1974, als er von einem ehemaligen Offizier offiziell „entlassen“ wurde.
  • Herzogs Darstellung: Der Autor beschreibt Onodas Leben nicht nüchtern, sondern in einer Sprache voller Metaphern, Traumsequenzen und filmischer Bilder. Der Dschungel wird zur Bühne eines absurden, endlosen Krieges.
  • Zentrale Motive: Pflichtbewusstsein, Einsamkeit, der Kampf gegen Natur und innere Dämonen. Onoda erscheint nicht als fanatischer Soldat, sondern als Mensch, der sich in einer selbstgeschaffenen Realität verliert.

Literarische Qualität

Herzog nutzt eine traumähnliche Sprache, die zwischen Dokumentation und Fiktion pendelt.

  • Filmische Elemente: Die Erzählung ist durchzogen von Bildern, die an Herzogs Filme erinnern – Natur als Gegner, Isolation als Prüfstein.
  • Existenzialistische Dimension: Onodas Kampf wird zur Metapher für menschliche Verlorenheit und absurdes Pflichtbewusstsein

Wirkung des Buches

Das Buch ist verstörend und faszinierend zugleich. Man folgt Onodas Logik, obwohl sie absurd wirkt. Seine Welt ist hermetisch abgeschlossen, und doch spiegelt sie Fragen wieder:

  • Wie weit reicht Pflicht?
  • Wann verliert Realität ihre Konturen?
  • Was bedeutet Localität, wenn die Welt längst weitergezogen ist?

Der Autor zwingt den Leser, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. In dem Buch schafft er den Bogen zwischen der historischen Darstellung in das Jetzt.

Zusammenfassend

Das Dämmern der Welt ist kein klassischer Roman, sondern eine literarische Meditation über Pflicht, Einsamkeit und die Grenzen menschlicher Wahrnehmung. Werner Herzog gelingt es, eine wahre Geschichte in eine poetische Erzählung zu verwandeln, die gleichermaßen dokumentarisch und traumhaft wirkt. Für Leser, die sich für existenzielle Themen, ungewöhnliche Lebensgeschichten und Herzogs unverwechselbare Sprache interessieren, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

Information

  • Preis: 19,00 Euro als Hardcover – ISBN: 978-3-446-27076-3
  • Preis: 12,00 Euro als Taschenbuch – ISBN: 978-3-596-70751-5
  • Es ist zusätzlich als eBook sowie Hörspiel erschienen

Ich habe bewusst die ISBN-Nummern nicht mit einem Online-Buchhändler verbunden. Ich unterstütze gerne bei meinen Buchkäufen den lokalen Einzelhandel. Auch diese haben häufig eigene Verkaufsmöglichkeiten im Internet. Trotzdem geht noch nichts über ein Stöbern in gutsortierten Läden.

Statement: Es handelt sich hier um meine Bewertung. Das Buch wurde von mir persönlich bezahlt. Ich erhalte für die Verlinkung keine Entlohnung sowie noch bin ich über kein Partnerprogramm am Verlag angebunden. Dieser Blog ist komplett werbefrei und er kommt ohne Affiliate-Links aus.

Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff

Kleines Tool mit großer Wirkung für das psychische Wohlbefinden

Posted on 1. September 202531. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Kleines Tool mit großer Wirkung für das psychische Wohlbefinden

In einer Welt, die immer schneller, komplexer und fordernder wird, ist es wichtiger denn je, auf das eigene psychische Wohlbefinden zu achten.

Was ist der WHO-5 Fragebogen?

Der WHO-5 Well-Being Index ist ein kurzer, standardisierter Fragebogen, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde. Ziel ist es, das subjektive psychische Wohlbefinden einer Person zu erfassen – und das in weniger als einer Minute.

Er besteht aus nur fünf Fragen, die sich auf die letzten zwei Wochen beziehen und positive Aspekte des Erlebens abfragen. Die Fragen lauten:

  1. Ich habe mich fröhlich und gut gelaunt gefühlt.
  2. Ich habe mich ruhig und entspannt gefühlt.
  3. Ich hatte genug Energie für den Alltag.
  4. Ich hatte ein gutes Selbstwertgefühl.
  5. Mein Alltag war voller Dinge, die mich interessieren.

Wie funktioniert die Auswertung?

Die Antworten werden auf einer sechsstufigen Skala bewertet:

Die Gesamtpunktzahl liegt zwischen 0 und 25. Je höher der Wert, desto besser das subjektive Wohlbefinden. Die Punktzahl liefert eine erste Einschätzung des psychischen Zustands:

  • 19–25 Punkte: Sehr gutes Wohlbefinden
  • 13–18 Punkte: Zufriedenstellendes Wohlbefinden
  • 10–12 Punkte: Hinweis auf reduziertes Wohlbefinden
  • Unter 10 Punkte: Deutlich eingeschränktes Wohlbefinden
  • Unter 7 Punkte: Verdacht auf klinische Depression

Wichtig: Der WHO-5 ist kein Diagnoseinstrument, sondern ein Screening-Tool. Bei auffälligen Werten sollte eine weiterführende Diagnostik durch Fachpersonal erfolgen.

Einsatzgebiete und Vorteile

Der WHO-5 wird weltweit in über 30 Sprachen eingesetzt und ist besonders beliebt in der Psychiatrie, Psychotherapie, Allgemeinmedizin und Forschung. Seine Vorteile:

  • Schnell und einfach: Bearbeitungszeit unter einer Minute
  • Wissenschaftlich validiert: Hohe Aussagekraft in Studien
  • Kostenlos verfügbar: Für Fachleute und Privatpersonen
  • Breit einsetzbar: Für Erwachsene, Jugendliche und sogar Kinder

Medien

Den Fragebogen gibt es zum Beispiel bei der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie, DDG als Online-Abstimmung mit Auswertung oder auch bei der WHO als PDF-Datei zum Ausdrucken in verschiedenen Sorachen

Kleine Fragen, große Erkenntnisse

Der WHO-5 Fragebogen zeigt, wie effektiv einfache Mittel sein können, um das psychische Wohlbefinden zu erfassen. In Zeiten, in denen mentale Gesundheit immer mehr in den Fokus rückt, bietet er eine wertvolle Möglichkeit zur Selbstreflexion – und kann ein erster Schritt sein, um Hilfe zu suchen, wenn sie gebraucht wird.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

Effizient und sicher arbeiten im Zug

Posted on 21. August 202516. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Effizient und sicher arbeiten im Zug

Die Bahn ist längst mehr als nur ein Transportmittel – sie ist für viele Pendler, Geschäftsreisende und digitale Nomaden ein rollendes Büro geworden. Wer mit dem Laptop im Zug arbeitet, kann die Reisezeit sinnvoll nutzen, muss aber auch mit einigen Herausforderungen rechnen: instabile Internetverbindungen, begrenzte Stromversorgung und Datenschutzrisiken.

Akku voll laden – und auf die Wattzahl achten

Nicht jeder Zug bietet funktionierende Steckdosen – und selbst wenn, sind sie manchmal überlastet oder defekt. Ein vollständig geladener Akku ist daher essenziell, um stressfrei arbeiten zu können.

Die Steckdosen im ICE liefern theoretisch bis zu 3680 W (230 V, 16 A), aber in der Praxis kann die Leistung durch Sicherungen oder parallele Nutzung begrenzt sein. Leistungsstarke Notebooks mit Netzteilen über 90 W sollten nicht genutzt werden. Prüfe vorab die Wattzahl deines Netzteils und lade dein Gerät möglichst vollständig vor der Fahrt.

Mobiles Internet – unabhängig vom Zug-WLAN

Das WLAN-Angebot in Zügen – insbesondere im ICE – ist oft unzuverlässig oder langsam. Wer auf eine stabile Verbindung angewiesen ist, sollte einen mobilen Hotspot oder ausreichend Datenvolumen auf dem Smartphone bereithalten. So bleibst du unabhängig vom Bordnetz und kannst auch bei Funklöchern weiterarbeiten.

Offline arbeiten – für den Fall der Funkstille

Lade wichtige Dokumente, Präsentationen oder E-Mails vor der Abfahrt lokal auf dein Gerät. So bist du nicht auf eine Internetverbindung angewiesen und kannst auch bei Netzproblemen produktiv bleiben.

Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox oder Google Drive bieten die Möglichkeit, Dateien für den Offline-Zugriff zu synchronisieren. So hast du alles griffbereit – auch ohne Netz.

Geräuschunterdrückende Kopfhörer – Konzentration trotz Trubel

Züge sind selten leise – sei es durch Gespräche, Durchsagen oder das Rattern der Schienen. Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung helfen dir, dich besser zu konzentrieren und störende Umgebungsgeräusche auszublenden.

Gleichzeitig kannst du damit auch ungestört an Videokonferenzen teilnehmen oder Podcasts hören, ohne von der Umgebung abgelenkt zu werden.

Blickschutzfilter – Schutz vor neugierigen Blicken

In einem voll besetzten Zug ist es schnell passiert: Der Sitznachbar wirft einen neugierigen Blick auf deinen Bildschirm. Ein Blickschutzfilter verhindert, dass andere deine Inhalte sehen können – besonders wichtig bei vertraulichen Informationen oder sensiblen Projekten.

Die Filter sind einfach anzubringen und in verschiedenen Größen für alle gängigen Laptopmodelle, aber auch Tablets, erhältlich.

VPN nutzen – sichere Verbindung im öffentlichen Netz

Wenn du dich mit dem öffentlichen WLAN im Zug verbindest, solltest du unbedingt ein VPN (Virtual Private Network) verwenden. Es verschlüsselt deine Datenverbindung und schützt dich vor potenziellen Angriffen oder Datenlecks.

Viele Unternehmen stellen ihren Mitarbeitenden VPN-Zugänge zur Verfügung – nutze sie konsequent. Auch für Selbstständige gibt es zuverlässige VPN-Dienste wie NordVPN, CyberVPN, ProtonVPN oder Surfshark. Es gibt auch Internet-Router die eine VPN-Möglichkeit anbieten, so dass man eine Verbindung in das persönliche Netzwerk aufbauen kann.

Keine sensiblen Gespräche – Diskretion im Großraum

Vermeide es, vertrauliche Telefonate im Zug zu führen oder sensible Inhalte laut zu besprechen. Die offene Umgebung bietet keine Privatsphäre, und du weißt nie, wer mithört.

Wenn möglich, verschiebe solche Gespräche auf einen späteren Zeitpunkt oder nutze sichere Messaging-Dienste mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wie Signal oder Threema.

Platz verlassen – Gerät mitnehmen

Idealerweise nimmst du dein Gerät beim Gang zum WC oder ins Boardbistro mit. Wenn du dich wohlfühlst, kannst du einen vertrauenswürdigen Sitznachbarn bitten, kurz ein Auge auf deine Sachen zu werfen. Ein freundliches „Könnten Sie bitte kurz auf meinen Platz achten?“ wirkt oft Wunder.

Richtigen Bereich wählen – Ruhebereich versus Handybereich

Im ICE werden mit einem Handy-Symbol gekennzeichneten Bereiche mit speziellen Signalverstärkern ausgestattet, die das Mobilfunksignal am Sitzplatz zur Verfügung stellen.

Für mehr Entspannung wurde der Ruhebereich entwickelt. Sie befinden sich entweder in Abteilen, den ICE Lounges (Abteile hinter dem Fahrzeugführer) oder in kompletten Wagen. In diesem Bereich sind Handytelefonate, Klingeltöne, lautes Musikhören (auch via Kopfhörer) oder sonstige lärmende Tätigkeiten nicht erwünscht.

Zusammenfassend

Arbeiten im Zug kann äußerst produktiv sein – vorausgesetzt, du bist technisch vorbereitet und achtest auf deine Datensicherheit. Ein voller Akku, stabile Offline-Dokumente und ein VPN-Zugang sind genauso wichtig wie ein guter Kopfhörer und ein Blickschutzfilter.

Arbeitszimmer, Bahn, Fortbewegung, Leben Beruf und Gesundheit

Domains, die nie genutzt oder gelöscht wurden

Posted on 19. August 202516. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Domains, die nie genutzt oder gelöscht wurden

Das Domain Name System (DNS) ist das Rückgrat des modernen Internets. Es übersetzt menschenlesbare Adressen wie example.com in IP-Adressen, die Computer verstehen. Doch hinter den bekannten Top-Level-Domains (TLDs) wie .com, .org oder `.de verbirgt sich eine faszinierende Geschichte voller Experimente, politischer Umbrüche und technischer Entwicklungen.

Nie genutzte oder nie delegierte TLDs

.root – Die theoretische Infrastruktur-TLD

Diese TLD tauchte in technischen Diskussionen rund um die Architektur des DNS auf, insbesondere im Zusammenhang mit Root-Servern. Sie wurde nie offiziell eingeführt und diente lediglich als Konzept für interne Kennzeichnungen.

.bitnet – Das akademische Netzwerk der 1980er

BITNET (Because It’s Time Network) verband Universitäten lange vor dem World Wide Web. E-Mail-Adressen wie user@university.bitnet waren üblich, doch .bitnet war nie Teil des offiziellen DNS.

.uucp – Die Unix-Mail-TLD

UUCP (Unix-to-Unix Copy Protocol) ermöglichte den Nachrichtenaustausch zwischen Unix-Rechnern. Auch hier war .uucp nur eine symbolische Kennzeichnung und nie eine echte TLD im DNS.

.dd – Die digitale Spur der DDR

Für die Deutsche Demokratische Republik war .dd vorgesehen, wurde aber nie aktiviert. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde .de zur einzigen offiziellen ccTLD.

.gb – Großbritannien ohne eigene TLD

Obwohl .gb als ISO-Ländercode existiert, wurde sie nie aktiv genutzt. Stattdessen entschied sich das Vereinigte Königreich für .uk, das heute weltweit bekannt ist.

Gelöschte oder zurückgezogene ccTLDs

.cs – Die TLD der Tschechoslowakei

Nach der Auflösung des Landes wurde .cs durch .cz (Tschechien) und .sk (Slowakei) ersetzt. Sie wurde 2015 offiziell aus dem DNS entfernt.

.zr – Zaire wird zu Kongo

Die TLD .zr stand für Zaire, das heute als Demokratische Republik Kongo bekannt ist. Sie wurde durch .cd ersetzt und 2001 gelöscht.

.tp – Osttimors Übergangs-TLD

.tp war die ursprüngliche TLD für Osttimor, wurde aber durch .tl ersetzt, das dem aktuellen Landesnamen „Timor-Leste“ entspricht.

.yu – Das Ende Jugoslawiens

Die TLD .yu überlebte den Zerfall Jugoslawiens noch einige Jahre, wurde aber schließlich durch .rs (Serbien) und .me (Montenegro) ersetzt und 2010 gelöscht.

Veraltete, aber noch existierende TLDs

.su – Die Sowjetunion lebt digital weiter

Obwohl die Sowjetunion 1991 zerfiel, existiert .su bis heute. Sie wird nur noch selten genutzt, hauptsächlich von nostalgischen oder politischen Gruppen.

.arpa – Die technische TLD

.arpa steht für „Address and Routing Parameter Area“ und wird ausschließlich für technische Zwecke verwendet, etwa für Reverse DNS oder IPv6-Strukturen. Sie ist nicht für normale Websites gedacht.

Warum verschwinden TLDs?

Die Gründe für das Verschwinden oder Nichtnutzen von TLDs sind vielfältig:

  • Geopolitische Veränderungen: Staaten zerfallen, fusionieren oder ändern ihren Namen – und damit auch ihre TLD.
  • Technologische Entwicklungen: Alte Netzwerke wie BITNET oder UUCP wurden durch moderne Protokolle ersetzt.
  • Strategische Entscheidungen: Manche Länder oder Organisationen bevorzugten alternative TLDs aus praktischen oder politischen Gründen.
  • Fehlende Delegierung: Einige TLDs wurden nie offiziell ins DNS aufgenommen, obwohl sie technisch möglich gewesen wären.

Digitale Archäologie im DNS

Die Welt der TLDs ist mehr als nur eine Liste von Endungen – sie ist ein Spiegel der Geschichte, Technik und Politik. Die vergessenen und nie genutzten TLDs erzählen von akademischen Netzwerken, Unix-Pionieren, geopolitischen Umbrüchen und technischen Visionen. Auch wenn sie heute nicht mehr aktiv sind, erinnern sie uns daran, wie dynamisch und wandelbar das Internet ist.

Arbeitszimmer, Internet, Leben Beruf und Gesundheit

Antibabypille: Schutz vor Schwangerschaft – nicht vor STIs

Posted on 18. August 202516. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Antibabypille: Schutz vor Schwangerschaft – nicht vor STIs

Die Antibabypille gehört zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Verhütungsmethoden weltweit. Millionen von Frauen vertrauen täglich auf ihre Wirkung, um sich vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen. Doch während die Pille in puncto Empfängnisverhütung sehr zuverlässig ist, wird oft vergessen, dass sie keinerlei Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) bietet.

Was ist die Antibabypille?

Die Antibabypille ist ein hormonelles Verhütungsmittel, das den weiblichen Zyklus beeinflusst, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Sie enthält meist eine Kombination aus Östrogen und Gestagen (Kombinationspille) oder nur Gestagen (Minipille).

Wirkmechanismen:

  • Hemmung des Eisprungs
  • Verdickung des Zervixschleims (Erschwert das Eindringen von Spermien)
  • Veränderung der Gebärmutterschleimhaut (Erschwert die Einnistung einer Eizelle)

Vorteile:

  • Hohe Sicherheit bei korrekter Anwendung
  • Zyklusregulierung
  • Linderung von Menstruationsbeschwerden

Nachteile:

  • Die Pille muss regelmäßig und möglichst zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden.
  • Leicht erhöhtes Risiko für Thrombosen (Blutgerinnsel) und Risiko für bestimmte Krebsarten (z. B. Brustkrebs)
  • Körperliche und Hormonelle Nebenwirkungen

Doch trotz dieser Vorteile bleibt ein entscheidender Punkt außen vor: der Schutz vor Infektionen.

Die unsichtbare Gefahr: STIs

Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) sind Krankheiten, die durch ungeschützten sexuellen Kontakt übertragen werden können. Dazu zählen unter anderem:

STIErregertypMögliche Folgen bei Nichtbehandlung
ChlamydienBakterienUnfruchtbarkeit, Eileiterschwangerschaft
Gonorrhö (Tripper)BakterienEntzündungen, Unfruchtbarkeit
SyphilisBakterienOrganschäden, neurologische Probleme
HIV/AIDSVirusImmunschwäche, lebensbedrohlich
Herpes genitalisVirusWiederkehrende Schmerzen, Bläschen
HPV (Papillomavirus)VirusGenitalwarzen, Gebärmutterhalskrebs

Viele STIs verlaufen zunächst symptomlos – das macht sie besonders tückisch. Wer sich ausschließlich auf die Pille verlässt, geht ein unnötiges Risiko ein.

Die Pille schützt nicht vor STIs – warum?

Die Antibabypille wirkt ausschließlich auf hormoneller Ebene innerhalb des Körpers. Sie beeinflusst weder die Haut noch die Schleimhäute, über die die meisten STIs übertragen werden. Das bedeutet:

  • Kein physischer Schutz vor Viren oder Bakterien
  • Kein Schutz bei oralem, vaginalem oder analem Sex
  • Kein Schutz bei Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten

Doppelt schützt besser: Die Kombination mit Kondomen

Kondome sind das einzige Verhütungsmittel, das sowohl vor Schwangerschaft als auch vor STIs schützt. Sie bilden eine physische Barriere zwischen den Partnern und verhindern den Austausch von Körperflüssigkeiten.

Vorteile der Kombination:

  • Höchste Sicherheit vor Schwangerschaft und Infektionen
  • Schutz bei wechselnden Sexualpartnern
  • Ergänzung bei vergessener Pilleneinnahme
  • Keine hormonellen Nebenwirkungen durch das Kondom

Tipp: Auch bei stabilen Beziehungen lohnt sich ein STI-Test vor dem Verzicht auf Kondome – viele Infektionen bleiben lange unentdeckt.

Bewusste Verhütung: Mehr als Schwangerschaftsvermeidung

Verhütung sollte nicht nur als Mittel gegen ungewollte Schwangerschaft gesehen werden, sondern als ganzheitlicher Schutz der sexuellen Gesundheit. Dazu gehören:

  • Offene Kommunikation mit dem Partner
  • Regelmäßige STI-Tests
  • Wissen über Symptome und Risiken
  • Kombination von Verhütungsmethoden je nach Lebenssituation

Die Pille ist nicht genug

Die Antibabypille ist ein wirksames und praktisches Mittel zur Schwangerschaftsverhütung – aber sie schützt nicht vor STIs. Wer sexuell aktiv ist, sollte sich bewusst für eine zusätzliche Schutzmaßnahme entscheiden. Kondome sind dabei die erste Wahl, insbesondere bei neuen oder wechselnden Partnern. Denn sexuelle Gesundheit bedeutet nicht nur Kontrolle über den eigenen Zyklus, sondern auch Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

Cryptomator: Sichere Cloud-Verschlüsselung

Posted on 12. August 202512. August 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Cryptomator: Sichere Cloud-Verschlüsselung

In einer Welt, in der Cloud-Speicher allgegenwärtig sind, stellt sich eine entscheidende Frage: Wie sicher sind unsere Daten wirklich? Dienste wie Dropbox, Google Drive oder OneDrive bieten Komfort – aber oft auf Kosten der Privatsphäre. Wer sensible Dokumente, persönliche Fotos oder berufliche Daten in der Cloud speichern möchte, braucht eine Lösung, die Vertraulichkeit und Kontrolle garantiert. Genau hier kommt Cryptomator ins Spiel.

Was ist Cryptomator?

Cryptomator ist eine Open-Source-Verschlüsselungssoftware, die speziell dafür entwickelt wurde, Dateien lokal zu verschlüsseln, bevor sie in die Cloud hochgeladen werden. Das bedeutet: Selbst wenn jemand Zugriff auf deinen Cloud-Speicher erhält, sind die Inhalte unlesbar ohne dein Passwort.

Die Software funktioniert nach dem Zero-Knowledge-Prinzip – der Cloud-Anbieter weiß nichts über deine Daten. Cryptomator nutzt AES-256-Verschlüsselung, schützt auch die Dateinamen und bietet ein virtuelles Laufwerk, über das du wie gewohnt mit deinen Dateien arbeiten kannst.

Warum Cryptomator?

  • Einfach zu bedienen – keine komplizierte Einrichtung, keine technischen Vorkenntnisse nötig.
  • Plattformübergreifend – verfügbar für Windows, macOS, Linux, Android und iOS.
  • Open Source & transparent – der Quellcode ist öffentlich einsehbar.
  • Keine Registrierung – du behältst die volle Kontrolle über deine Daten.
  • Kompatibel mit allen gängigen Cloud-Diensten – Dropbox, Google Drive, OneDrive, Nextcloud u. v. m.

Plattform-Versionen im Detail

Cryptomator ist für alle wichtigen Betriebssysteme verfügbar – mit jeweils angepassten Funktionen:

Desktop-Versionen (Windows, macOS, Linux)

  • Kostenlos & voll funktionsfähig
  • Installation über offizielle Website oder Paketmanager (Linux)
  • Virtuelles Laufwerk: Dateien erscheinen entschlüsselt wie in einem normalen Ordner
  • GUI & CLI: Benutzerfreundliche Oberfläche + Kommandozeilenoptionen für Profis
  • Automatische Updates und regelmäßige Sicherheitsverbesserungen

Mobile Versionen (Android & iOS)

Android:

  • Kostenpflichtig im Play Store, aber auch kostenlos über F-Droid erhältlich
  • Zugriff auf bestehende Tresore, Entschlüsselung und Bearbeitung möglich
  • Integration mit Dateimanagern und Cloud-Apps
  • Biometrische Entsperrung (Fingerprint, Face Unlock)

iOS:

  • Kostenloser Lesezugriff, In-App-Kauf für Schreibzugriff
  • Integration mit der Dateien-App von iOS
  • Face ID / Touch ID zur schnellen Entsperrung
  • Tresore können aus iCloud Drive, Dropbox, etc. geöffnet werden

Besonderheiten:

Ein großer Vorteil von Cryptomator ist die vollständige Kompatibilität zwischen den verschiedenen Plattformen. Egal ob du mit Windows, macOS oder Linux arbeitest oder unterwegs ein Android- oder iOS-Gerät nutzt – du kannst denselben verschlüsselten Tresor auf allen Geräten öffnen und teilweise bearbeiten. Die mobile Apps sind besonders praktisch für den Zugriff auf sensible Daten unterwegs, etwa Reisedokumente oder berufliche Dateien. Dank Funktionen wie biometrischer Entsperrung (Face ID, Fingerabdruck) und Integration in die nativen Dateisysteme der Betriebssysteme ist die Nutzung nicht nur sicher, sondern auch komfortabel. Die Desktop-Versionen bieten zusätzlich ein virtuelles Laufwerk, das dir den Zugriff auf entschlüsselte Dateien so einfach macht, als würdest du mit einem normalen Ordner arbeiten.

Einrichtung in wenigen Schritten

Die Einrichtung von Cryptomator ist bewusst benutzerfreundlich gestaltet. Nach dem Herunterladen und Installieren der Software auf deinem Gerät startest du die Anwendung und erstellst deinen ersten Tresor – das ist ein verschlüsselter Container, in dem deine Dateien sicher abgelegt werden. Du vergibst ein starkes Passwort, das als Schlüssel für die Entschlüsselung dient. Anschließend wählst du einen Speicherort für den Tresor, idealerweise einen Ordner, der von deinem bevorzugten Cloud-Dienst synchronisiert wird. Sobald der Tresor geöffnet ist, erscheint ein virtuelles Laufwerk auf deinem System. In dieses Laufwerk kannst du Dateien ganz normal kopieren oder verschieben – sie werden dabei automatisch verschlüsselt. Wenn du Cryptomator auf einem weiteren Gerät installierst, kannst du denselben Tresor öffnen, indem du ihn über den synchronisierten Cloud-Ordner auswählst und dein Passwort eingibst. So hast du überall sicheren Zugriff auf deine Daten, ohne dass sie jemals unverschlüsselt in der Cloud liegen.

Anwendungsfälle: So nutzt du Cryptomator sinnvoll

Privat

  • Steuerunterlagen, Ausweise, Verträge
    Sensible Dokumente sicher in der Cloud speichern – ohne Risiko.
  • Private Fotos & Videos
    Erinnerungen bleiben privat, auch wenn sie online gesichert sind.
  • Tagebücher oder persönliche Notizen
    Gedanken und Texte, die niemand sonst lesen soll, bleiben geschützt.

Beruflich

  • Kundendaten, Projektunterlagen, Angebote
    Ideal für Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen.
  • Datenschutz in sensiblen Berufen
    Anwälte, Ärzte, Berater – alle, die mit vertraulichen Informationen arbeiten.
  • Remote-Arbeit & Homeoffice
    Sicherer Zugriff auf Arbeitsdokumente von überall.

Unterwegs

  • Zugriff auf verschlüsselte Daten via Smartphone
    Mit der mobilen App kannst du deine Tresore auch unterwegs öffnen.
  • Sicherer Dateiaustausch zwischen Geräten
    Dateien bleiben verschlüsselt, auch wenn du sie über die Cloud teilst.

Reisen

  • Reisedokumente sicher speichern
    Reisepass-Scans, Visa, Tickets – alles geschützt und jederzeit verfügbar.

Synchronisation über mehrere Geräte

Cryptomator selbst synchronisiert keine Daten – das übernimmt dein Cloud-Dienst. Du speicherst den Tresor in einem synchronisierten Ordner, installierst Cryptomator auf jedem Gerät und öffnest den Tresor dort mit deinem Passwort. Änderungen werden automatisch übernommen, sobald die Cloud synchronisiert hat.

Zusammenfassend

Cryptomator ist mehr als nur ein Tool – es ist ein Statement für digitale Selbstbestimmung. In einer Zeit, in der Datenschutz oft vernachlässigt wird, bietet es eine einfache, transparente und sichere Möglichkeit, deine Daten zu schützen. Ob privat, beruflich oder unterwegs: Mit Cryptomator hast du die Kontrolle – und das ganz ohne Kompromisse beim Komfort.

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Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

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