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Kategorie: Lesestoff

Gegenüberstellung: Geistiges Eigentum und Open Access

Posted on 26. April 202521. April 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Gegenüberstellung: Geistiges Eigentum und Open Access

Geistiges Eigentum und Open Access sind zwei zentrale Prinzipien in der akademischen Welt, die oft in einem Spannungsverhältnis zueinanderstehen. Forschende und Lehrende müssen ihre Werke schützen, um ihre Urheberschaft zu wahren und wirtschaftliche Interessen zu sichern. Gleichzeitig gibt es eine starke Bewegung, die dafür plädiert, wissenschaftliche Erkenntnisse frei zugänglich zu machen, um den Wissensaustausch zu fördern.

Was ist geistiges Eigentum in der Wissenschaft und Lehre?

Geistiges Eigentum umfasst eine Reihe rechtlicher Schutzmechanismen, die kreative und innovative Arbeiten absichern. Wissenschaftliche Artikel, Bücher, Lehrmaterialien und technologische Erfindungen unterliegen unterschiedlichen Schutzrechten. Das Urheberrecht gewährt den Schöpfern eines Werkes die Kontrolle über dessen Nutzung und Verbreitung, während Patente dazu dienen, technische Innovationen vor unautorisierter Nachahmung zu bewahren. Für Akademiker bedeutet dies, dass ihre Arbeit anerkannt und geschützt wird – eine wichtige Grundlage für wissenschaftliche Integrität und finanzielle Sicherheit.

Open Access: Die Idee des freien Wissensaustauschs

Auf der anderen Seite steht das Open-Access-Prinzip, das den freien Zugang zu Wissen fördert. Wissenschaftliche Publikationen, die unter Open Access veröffentlicht werden, sind für jeden kostenlos verfügbar, unabhängig von institutionellen oder finanziellen Barrieren. Dies kann den wissenschaftlichen Fortschritt beschleunigen, da Forschende weltweit ohne Einschränkungen auf aktuelle Erkenntnisse zugreifen können. Zudem ermöglicht Open Access eine breitere gesellschaftliche Teilhabe am wissenschaftlichen Diskurs, da nicht nur Akademiker, sondern auch interessierte Laien Zugang zu Forschungsergebnissen erhalten.

Die Herausforderung: Schutz vs. Offenheit

Die Debatte um geistiges Eigentum und Open Access ist komplex. Forschende haben berechtigte Gründe, ihre Werke zu schützen, insbesondere wenn sie ihre Arbeit kommerziell verwerten oder vor Plagiaten bewahren möchten. Zugleich gibt es institutionellen Druck, Forschungsergebnisse möglichst frei zugänglich zu machen, um die Wissenschaft voranzubringen. Viele Universitäten und Förderorganisationen verlangen mittlerweile, dass öffentlich finanzierte Forschung in Open-Access-Journalen oder Repositorien veröffentlicht wird.

Best Practices für Forschende und Lehrende

Eine mögliche Lösung liegt in hybriden Modellen, die beide Prinzipien miteinander vereinen. So gibt es Publikationsformate, die eine zeitlich begrenzte Sperrfrist einräumen, bevor Arbeiten frei zugänglich gemacht werden. Auch verschiedene Lizenzierungsmodelle, wie die Creative-Commons-Lizenzen, bieten Möglichkeiten, geistiges Eigentum flexibel zu schützen und gleichzeitig der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Welttag des geistigen Eigentums

Der Welttag des geistigen Eigentums wird jedes Jahr am 26. April gefeiert und wurde im Jahr 2000 von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von geistigem Eigentum zu schärfen und dessen Rolle bei der Förderung von Innovation und Kreativität hervorzuheben.

Jedes Jahr widmet sich der Welttag einem bestimmten Thema. Im Jahr 2025 steht er unter dem Motto „Geistiges Eigentum und Musik: Feel the Beat of IP“, wobei der Fokus darauf liegt, wie geistige Eigentumsrechte die Musikbranche unterstützen und kreative Vielfalt ermöglichen. Weltweit finden Veranstaltungen, Diskussionen und Aktionen statt, die sich mit dem Schutz von Patenten, Marken, Urheberrechten und anderen Formen geistigen Eigentums befassen.

Fazit

Forschende und Lehrende sollten bewusst abwägen, wie sie mit ihren Arbeiten umgehen. Eine strategische Herangehensweise hilft, die eigenen Interessen zu wahren, ohne die Zugänglichkeit von Wissen unnötig zu behindern. Entscheidend ist, dass Wissenschaft und Lehre sowohl die Schutzrechte der Urheber respektieren als auch die Offenheit der Forschung fördern, um langfristig eine ausgewogene Balance zu schaffen.

Gedanken, Konferenzen, Leben Beruf und Gesundheit, Lehren & Lernen, Lesestoff, Präsentation

Eine Hommage an die Magie des Buches

Posted on 23. April 202523. April 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Eine Hommage an die Magie des Buches

Jedes Jahr am 23. April feiern wir den Welttag des Buches, eine weltweite Initiative zur Förderung des Lesens, des Verlegens und des Urheberrechts. Dieser besondere Tag wurde von der UNESCO ins Leben gerufen und hat eine faszinierende Geschichte.

Die Ursprünge des Welttags des Buches

Die Wahl des Datums ist kein Zufall: Am 23. April 1616 verstarben zwei literarische Giganten – William Shakespeare und Miguel de Cervantes. In Spanien wird dieser Tag traditionell mit Buchmessen und Lesungen gefeiert, und die UNESCO entschied, ihn zu einem weltweiten Ereignis zu machen.

Warum Bücher so wichtig sind

Bücher – sie sind Fenster zu anderen Welten, Inspirationsquelle und Wissensspeicher. Sie fördern das kritische Denken, ermöglichen es uns, in fremde Kulturen einzutauchen, und sind oft der Ausgangspunkt für bedeutende gesellschaftliche Entwicklungen.

Das klassische Leseerlebnis

Gedruckte Bücher haben eine einzigartige Haptik – der Duft von Papier, das Umblättern der Seiten, das physische Gewicht eines Buches. Viele Menschen lieben dieses traditionelle Leseerlebnis und fühlen sich durch ein Buch stärker mit der Geschichte verbunden.

Digitale Bequemlichkeit

Moderne Technologien haben das Lesen revolutioniert. eBooks bieten eine mobile und platzsparende Alternative zu gedruckten Büchern. Sie ermöglichen:

  • Flexibilität: Tausende Bücher in einem einzigen Gerät speichern.
  • Anpassbarkeit: Schriftgröße, Hintergrundfarbe und Helligkeit individuell einstellen.
  • Barrierefreiheit: Funktionen wie Text-to-Speech oder Übersetzungshilfen nutzen.

Geschichten zum Zuhören

Nicht jeder liest gerne, aber viele lieben es, Geschichten zu hören. Hörbücher sind perfekt für Menschen, die multitasking-fähig sind oder visuelle Einschränkungen haben. Sie bieten:

  • Emotionale Tiefe: Gelesen von professionellen Sprecher*innen mit verschiedenen Stimmen und Akzenten.
  • Mobilität: Ideal für Pendler oder entspannende Momente.
  • Zugänglichkeit: Eine Alternative für Menschen mit Sehschwierigkeiten oder Leseschwächen.

Welttag des Buches für alle Formate

Dieser Tag feiert das geschriebene und gesprochene Wort in all seinen Formen. Ob Papierbuch, eBook oder Hörbuch – jedes Format trägt dazu bei, Literatur für unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensstile zugänglich zu machen.

Audio, Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff

Ladenschlussgesetz (LadSchlG)

Posted on 26. Januar 202519. Januar 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Ladenschlussgesetz (LadSchlG)

Das Ladenschlussgesetz (LadSchlG) ist in Deutschland ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsrechts und regelt die Öffnungszeiten von Verkaufsstellen. Ziel des Gesetzes ist es, den Arbeitnehmern im Einzelhandel geregelte Arbeitszeiten zu gewährleisten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Verbraucher zu berücksichtigen. Nach der Föderalismusreform im Jahr 2006 erhielten die Bundesländer die Kompetenz, eigenständige Regelungen zu den Ladenöffnungszeiten zu erlassen, was zu einer Vielzahl von Regelungen führte.

Das Ladenschlussgesetz auf Bundesebene

Das Ladenschlussgesetz wurde erstmals 1956 erlassen und trat am 30. Dezember desselben Jahres in Kraft. Es sah strikte Öffnungszeiten vor, um die Arbeitsbelastung der Beschäftigten im Einzelhandel zu reduzieren. Verkaufsstellen mussten an Sonn- und Feiertagen sowie montags bis samstags von 6 Uhr bis 20 Uhr geschlossen sein. Besondere Regelungen galten für den 24. Dezember sowie für Apotheken, Tankstellen und Bahnhofsverkaufsstellen.

Die Föderalismusreform und ihre Auswirkungen

Mit der Föderalismusreform 2006 wurde die Gesetzgebungskompetenz über die Ladenöffnungszeiten auf die Bundesländer übertragen. Dadurch entstanden unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern, die den spezifischen Bedürfnissen und Gegebenheiten vor Ort Rechnung tragen. Während einige Bundesländer die Öffnungszeiten liberalisierten, blieben andere bei den traditionellen Regelungen.

Regelungen der Bundesländer im Detail

  • Baden-Württemberg: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 22 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen dürfen Verkaufsstellen, die Reisebedarf anbieten, wie Tankstellen und Bahnhofsgeschäfte, geöffnet sein.
  • Bayern: Bayern hat weitgehend die traditionellen Öffnungszeiten beibehalten. Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 20 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die meisten Geschäfte geschlossen, mit Ausnahme von Apotheken, Tankstellen und Bahnhofsverkaufsstellen.
  • Berlin: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten jedoch eingeschränkt, wobei bestimmte Verkaufsstellen wie Bäckereien und Blumenläden Ausnahmen genießen.
  • Brandenburg: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 0 Uhr bis 24 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten jedoch eingeschränkt.
  • Bremen: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 20 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten stark eingeschränkt.
  • Hamburg: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen dürfen bestimmte Geschäfte wie Bäckereien und Blumenläden für wenige Stunden öffnen.
  • Hessen: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 22 Uhr geöffnet sein. An vier Sonn- und Feiertagen im Jahr dürfen Verkaufsstellen für fünf Stunden öffnen, was von den jeweiligen Kommunen festgelegt wird.
  • Mecklenburg-Vorpommern: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 0 Uhr bis 24 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten jedoch eingeschränkt.
  • Niedersachsen: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 24 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten stark eingeschränkt.
  • Nordrhein-Westfalen: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 22 Uhr geöffnet sein. An bis zu vier Sonn- und Feiertagen im Jahr dürfen Verkaufsstellen für fünf Stunden öffnen, wobei dies von den Kommunen festgelegt wird.
  • Rheinland-Pfalz: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 22 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten eingeschränkt.
  • Saarland: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 22 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten stark eingeschränkt.
  • Sachsen: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 22 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die meisten Geschäfte geschlossen, außer an speziellen verkaufsoffenen Sonntagen, die von den Gemeinden festgelegt werden.
  • Sachsen-Anhalt: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 0 Uhr bis 24 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten jedoch eingeschränkt.
  • Schleswig-Holstein: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen gibt es Ausnahmen für bestimmte Verkaufsstellen, die zum Beispiel Lebensmittel oder Blumen anbieten.
  • Thüringen: Verkaufsstellen dürfen von Montag bis Samstag von 0 Uhr bis 24 Uhr geöffnet sein. An Sonn- und Feiertagen sind die Öffnungszeiten jedoch stark eingeschränkt.

Auswirkungen und Diskussionen

Die verschiedenen Regelungen der Bundesländer haben zu einer Vielzahl von Öffnungszeiten geführt, die je nach Region stark variieren können. Dies hat sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich gebracht. Während flexible Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Verbraucher und dem Wettbewerb im Einzelhandel entgegenkommen, gibt es Bedenken hinsichtlich der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Einzelhandel.

Die Diskussion über eine mögliche Harmonisierung der Ladenöffnungszeiten auf Bundesebene bleibt ein aktuelles Thema. Befürworter einer Vereinheitlichung argumentieren, dass ein einheitlicher Rahmen die Transparenz und Planbarkeit erhöhen würde. Gegner befürchten hingegen, dass eine Zentralisierung die spezifischen regionalen Bedürfnisse und Gegebenheiten nicht ausreichend berücksichtigen könnte.

Zusammenfassung

Das Ladenschlussgesetz und die unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer spiegeln den Balanceakt wider, die Interessen von Arbeitnehmern, Geschäftsinhabern und Verbrauchern in Einklang zu bringen. Während einige Bundesländer liberalere Öffnungszeiten eingeführt haben, bleiben andere bei den traditionellen Regelungen. Die Debatte über die optimale Gestaltung der Ladenöffnungszeiten wird voraussichtlich weiterhin bestehen, da sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen stetig ändern.

Gedanken, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen, Lesestoff

999 Artikel im Blog

Posted on 24. Januar 202519. Januar 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu 999 Artikel im Blog

Dieses ist der 999te Artikel in diesem Blog. Das Abenteuer begann am 08.12.2007 mit Artikeln zum Thema „Windows Vista“. Ich habe diesen Blog immer wie mein persönliches Notizbuch geführt. Auch Themtisch hat sich der Kategorien-Baum auf über 80 Einträge erhöht.

Es gab wie im Leben Höhen und Tiefen, was sich im Blog an Veröffentlichungen ablesen lässt. Der Blog ist halt ein Hobby-Projekt. Ich erwirtschafte hiermit null Einkommen. Alle Bücher, Filme oder andere Produkte sind von mir selber bezahlt. Wenn ich eine Meinung hier veröffentliche, sind diese von niemanden beeinflusst.

Ich freue mich sehr, wenn der eine oder andere Leser etwas aus den Beiträgen mitnimmt. Aktuell gibt es zumindest bereits eine Planung die Artikeldichte dieses Jahr wieder etwas zu erhöhen. Sind wir mal gespannt, ob das wirklich so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt.

Gedanken, Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff, Wordpress

Louis Braille: Der die Welt des Lesens revolutionierte

Posted on 4. Januar 202530. Dezember 2024 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Louis Braille: Der die Welt des Lesens revolutionierte

Die Geschichte der Menschheit ist voller Menschen, die durch ihre Erfindungen und Entdeckungen die Welt verändert haben. Einer von ihnen ist Louis Braille. Sein Beitrag zur Gesellschaft ist von unschätzbarem Wert, besonders für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, die blind oder sehbehindert sind.

Frühes Leben und Hintergrund

Louis Braille wurde am 4. Januar 1809 im kleinen Dorf Coupvray in der Nähe von Paris geboren. Er war das vierte Kind von Simon-René und Monique Braille. Sein Vater war Sattler und das Umfeld seiner Werkstatt inspirierte den jungen Louis schon früh. Doch das Schicksal sollte bald eine dramatische Wendung in seinem Leben nehmen.

Der Unfall und seine Folgen

Als Louis erst drei Jahre alt war, verletzte er sich beim Spielen mit den Werkzeugen seines Vaters schwer am Auge. Trotz aller Bemühungen der Ärzte entzündete sich die Wunde und die Infektion breitete sich auf sein anderes Auge aus. Im Alter von fünf Jahren war Louis vollständig erblindet. Diese Tragödie hinderte ihn jedoch nicht daran, sich weiterzubilden und neue Wege zu finden, um zu lernen.

Bildung und die Suche nach einer Lösung

Mit zehn Jahren erhielt Braille ein Stipendium für die Königliche Blindenschule in Paris (Royal Institution for Blind Youth). Zu dieser Zeit benutzte die Schule das von Valentin Haüy entwickelte System, bei dem erhabene Buchstaben auf schwerem Papier gedruckt wurden. Doch dieses System war langsam und unpraktisch.

In seiner Jugend hörte Louis von einem System namens „Nachtschrift“, das von Charles Barbier für das Militär entwickelt wurde. Es bestand aus erhabenen Punkten und Linien, die durch Berührung ertastet werden konnten. Inspiriert von dieser Idee begann Braille, an einem eigenen System zu arbeiten, das einfacher und effizienter sein sollte.

Die Erfindung der Brailleschrift

Mit nur 15 Jahren stellte Louis Braille 1824 seine Erfindung der Welt vor. Das System bestand aus sechs Punkten, die in zwei Spalten zu je drei Punkten angeordnet waren. Diese einfache, aber geniale Konfiguration ermöglichte es, durch verschiedene Punktkombinationen alle Buchstaben des Alphabets sowie Zahlen und Zeichen darzustellen. Später fügte er auch musikalische Notationen hinzu.

Der Kampf um Anerkennung

Die Einführung der Brailleschrift war nicht einfach. Viele Lehrer und Institutionen standen der neuen Methode skeptisch gegenüber. Doch Louis Braille ließ sich nicht entmutigen. Er setzte sich unermüdlich für sein System ein und bewies immer wieder seine Wirksamkeit und Nützlichkeit.

Späte Jahre und Vermächtnis

Louis Braille verbrachte den größten Teil seines Lebens an der Königlichen Blindenschule, wo er auch als Lehrer tätig war. Er starb am 6. Januar 1852 im Alter von 43 Jahren an Tuberkulose. Heute ist sein Grab im Panthéon in Paris, eine Ehre, die den bedeutendsten Persönlichkeiten Frankreichs vorbehalten ist.

Brailles Einfluss auf die Welt

Die Brailleschrift ist heute in fast jedem Land der Welt bekannt und wird von Millionen von Menschen verwendet. Sie ermöglicht Blinden und Sehbehinderten den Zugang zu Bildung, Literatur und Informationen. Louis Brailles Erfindung hat die Türen zu Unabhängigkeit und Integration weit geöffnet und sein Vermächtnis lebt in jeder Seite, die in Brailleschrift gedruckt wird, weiter.

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Buchtipp: „Tokioregen“

Posted on 11. November 202411. November 2024 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Buchtipp: „Tokioregen“

Einleitung

Malu möchte nichts wie weg – weg von Zuhause, weg aus Deutschland, weg aus ihrem Leben. Als sie die Chance zu einem Schüleraustausch nach Japan bekommt, ergreift sie daher sofort die Gelegenheit. Und sie glaubt, sich bestens vorbereitet zu haben. Doch Tokio in seiner Andersartigkeit haut sie um, genauso wie ihr geheimnisvoller neuer Mitschüler Kentaro. Nur langsam lässt sie ihn an sich heran, aber Kentaro zeigt ihr sein ganz eigenes Tokio, und Malu entdeckt eine Seite an sich selbst, die sie alleine niemals gefunden hätte. Während romantischer Dates im neondurchtränkten Sommerregen, verrückter Karaoke-Sessions und magischer Momente im Mondschein auf den Dächern der Stadt wachsen ihre Gefühle füreinander unaufhaltsam. Doch dann sucht eine verheerende Katastrophe Tokio heim, und Malu muss alles daransetzen, im Chaos der verwüsteten Millionenmetropole ihre große Liebe wiederzufinden …

Kritik

Tokioregen von Yasmin Shakarami ist ein einzigartiger und tief berührender Roman, der 2024 mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

Das Buch behandelt eine Vielzahl von Themen, darunter Verlust, die Suche nach Identität und die Bedeutung von Beziehungen. Die Darstellung der Naturkatastrophe und die folgenden Ereignisse sind bewegend und realistisch, was die emotionalen Herausforderungen der Charaktere greifbar macht. Die Geschichte zeigt die Hoffnung und Liebe ihren Platz in dunkelsten Zeiten findet.

Der Autorin gelingt es, mich tief in die japanische Kultur eintauchen zu lassen. Von den leuchtenden Neonlichtern Tokios bis hin zu den stillen Momenten in den traditionellen Teehäusern – die Beschreibungen sind lebendig und authentisch. Yasmin Shakarami selbst hat in Tokio gelebt und verarbeitet ihre Erfahrungen und Erlebnisse in dem Roman.

Tokioregen gehört zur Kategorie „Jugendbuch“, wobei auch Erwachsene dieses sehr gut lesen können. Man muss sich auf die Umgebung Tokio und das Thema „Jugendliebe“ einlassen wollen. Durch den Schreibstil der Autorin hatte ich einen guten Lesefluss und somit gehärt das Buch für mich in die Kategorie „entspannte Unterhaltung“.

Information

Preis: 17,00 Euro als Paperback und bald als Taschenbuch für 12,00 Euro
ISBN: 978-3-570-16659-8 der Paperback-Variante

Ich habe bewusst die ISBN-Nummern nicht mit einem Online-Buchhändler verbunden. Ich unterstütze gerne bei meinen Buchkäufen den lokalen Einzelhandel. Auch diese haben häufig eigene Verkaufsmöglichkeiten im Internet. Trotzdem geht noch nichts über ein Stöbern in gutsortierten Läden.

Statement: Es handelt sich hier um meine Bewertung. Das Buch wurde von mir persönlich bezahlt. Ich erhalte für die Verlinkung keine Entlohnung sowie noch bin ich über kein Partnerprogramm am Verlag angebunden. Dieser Blog ist komplett werbefrei und Er kommt ohne Affiliate-Links aus.

Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff

Onleihe24: Die 24-Stunden-Bibliothek im Internet

Posted on 3. Januar 20242. Januar 2024 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Onleihe24: Die 24-Stunden-Bibliothek im Internet
Silhouette eines Menschen in einer Bibliothek
Photo by Pixelbay

Onleihe24 ist ein Angebot von öffentlichen Bibliotheken im Regierungsbezirk Arnsberg, das Ihnen den Zugriff auf digitale Medien wie E-Books, E-Paper, E-Audios, E-Musik und E-Videos ermöglicht. Es können Medien ganz bequem rund um die Uhr – auch von zu Hause aus – entliehen und genutzt werden.

Onleihe24 ist ein Angebot der Stadtbüchereien Altena, Arnsberg, Bad Berleburg, Bergkamen, Bönen, Brilon, Burbach, Freudenberg, Hagen, Halver, Hamm, Hemer, Hilchenbach, Iserlohn, Kamen, Kierspe, Kreuztal, Lippstadt, Lüdenscheid, Lünen, Meinerzhagen, Menden, Meschede, Neuenrade, Neunkirchen, Olpe, Olsberg, Plettenberg, Schwerte, Siegen, Soest, Unna, Werdohl, Werl, Werne, Wickede und Wilnsdorf.

Neben dem Regierungsbezirk Arnsberg haben sich auch weitere Büchereien der divibib GmbH angeschlossen. Diese realisiert die vorgestellte Lösung. Ob deine Bücherei auch vertreten ist, kannst du hier nachschauen.

Um Onleihe24 zu nutzen, benötigt man nur einen gültigen Bibliotheksausweis einer der teilnehmenden Bibliotheken und einen Internetzugang. Damit kann man sich auf der Website des Anbietes anmelden. Es wird einem ein vielfältiges Angebot von über 20.000 Medien geboten. Du kannst bis zu 15 Medien gleichzeitig ausleihen und diese für eine bestimmte Zeit nutzen. Die Ausleihdauer variiert je nach Medium zwischen 1 und 21 Tagen. Nach Ablauf der Ausleihdauer werden die Medien automatisch zurückgegeben. Die Sorgen um Mahngebühren werden einem automatisch abgenommen.

Du kannst die Medien auf verschiedenen Geräten wie PC, Laptop, Tablet, Smartphone oder E-Reader nutzen. Dafür benötigt man je nach Medium eine entsprechende Software oder App. Diese kann kostenlos heruntergeladen werden.

Onleihe24 ist eine hervorragende Ressource für alle, die Zugang zu einer Vielzahl von digitalen Medien suchen. Mit der Möglichkeit, Medien rund um die Uhr auszuleihen und herunterzuladen, bietet der Dienst einen bequemen und einfachen Zugang zu Bildung und Unterhaltung.

Internet, Leben Beruf und Gesundheit, Lesestoff

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Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

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