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Kategorie: #t2dhero

HbA1c – Ein Schlüssel zur Blutzuckerüberwachung

Posted on 16. April 202515. April 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu HbA1c – Ein Schlüssel zur Blutzuckerüberwachung

Der Blutwert HbA1c ist weit mehr als nur eine Zahl im Laborbericht. Er gibt Einblick in den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate und ist damit ein essenzieller Parameter im Diabetesmanagement.

Was ist HbA1c?

HbA1c – auch bekannt als glykiertes Hämoglobin – entsteht, wenn die im Blut zirkulierende Glukose mit den roten Blutkörperchen in Bindung tritt. Dieser Prozess, der als Glykation bezeichnet wird, ist irreversibel. Da sich die roten Blutkörperchen etwa 120 Tage im Kreislauf befinden, spiegelt der HbA1c-Wert den mittleren Blutzuckerspiegel über einen Zeitraum von rund zwei bis drei Monaten wider. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem bedeutenden Langzeitindikator, der nicht von kurzfristigen Schwankungen beeinflusst wird.

Biochemische Grundlagen und Entstehung

Die Glycation von Hämoglobin erfolgt spontan, wenn Zucker im Blut in Kontakt mit den freien Aminogruppen des Hämoglobins tritt. Ein hoher Blutzuckerspiegel führt zu einer verstärkten Glykation, was zu einem Anstieg des HbA1c-Werts führt. Dieser Prozess ist nicht reversibel, sodass der prozentuale Anteil des glykierten Hämoglobins direkt mit der durchschnittlichen Glukosekonzentration im Blut korreliert. Diese biochemische Beziehung macht den HbA1c-Wert zu einem stabilen und zuverlässigen Marker für die Langzeit-Blutzuckerkontrolle.

Klinische Bedeutung des HbA1c-Werts

Diagnose von Diabetes und Prädiabetes

Ein erhöhter HbA1c-Wert ist eines der zentralen Kriterien zur Diagnose von Diabetes mellitus. Während gesunde Personen typischerweise Werte zwischen 4,0 und 5,6 % aufweisen, gilt ein Wert von 6,5 % oder höher als Schwellenwert für die Diabetesdiagnose. Zwischen 5,7 % und 6,4 % spricht man häufig von einem erhöhten Risiko oder Prädiabetes. Diese Klassifikation hilft Ärzten, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen und betroffenen Personen dabei zu unterstützen, ihren Lebensstil anzupassen, um das Risiko schwerwiegender Folgeschäden zu senken.

TherapieĂĽberwachung

Neben der Diagnose spielt der HbA1c auch eine wesentliche Rolle bei der Überwachung der Therapie. Für Diabetiker ist es wichtig, den Verlauf dieses Wertes im Auge zu behalten, um den Erfolg von Ernährungsumstellungen, Medikamenten oder Insulinbehandlungen zu bewerten. Ein stabiler oder sinkender HbA1c-Wert zeigt in der Regel, dass der Blutzucker gut eingestellt ist, während ein steigender Wert als Warnsignal dient, dass Anpassungen in der Therapie notwendig sind.

Richtwerte und Interpretation

Zur besseren Übersicht finden Sie hier eine tabellarische Darstellung der gängigen HbA1c-Richtwerte:

HbA1c-WertInterpretation
4,0 – 5,6 %Normalbereich – gesunde Blutzuckereinstellung
5,7 – 6,4 %Risiko-/Prädiabetesbereich
≥ 6,5 %Diabetes mellitus (Diagnoseschwelle)

Es ist zu beachten, dass Zielwerte individuell angepasst werden müssen. Bei bestimmten Patientengruppen, wie älteren Menschen oder Schwangeren, können abweichende Zielbereiche gelten, um Über- oder Unterbehandlung zu vermeiden.

Einflussfaktoren auf den HbA1c-Wert

Der HbA1c-Wert ist in erster Linie ein Spiegelbild des mittelfristigen Blutzuckers, jedoch können auch andere Faktoren diesen Wert beeinflussen. Beispielsweise:

  • Erythrozytenlebensdauer: Zustände, die die Lebensdauer der roten Blutkörperchen verkĂĽrzen (etwa hämolytische Anämien) oder verlängern, können zu verfälschten Ergebnissen fĂĽhren.
  • Medikamenteneinnahme: Bestimmte Medikamente, wie Kortikosteroide, beeinflussen die Blutzuckerwerte und damit indirekt den HbA1c-Wert.
  • Nieren- und Leberfunktionsstörungen: Erkrankungen dieser Organe können den Stoffwechsel von Glukose und Hämoglobin verändern.

Diese Faktoren unterstreichen, wie wichtig es ist, den HbA1c-Wert im Kontext der gesamtheitlichen klinischen Betrachtung zu interpretieren.

Therapeutische Relevanz und Langzeitfolgen

Ein dauerhaft erhöhter HbA1c-Wert ist nicht nur ein diagnostischer Marker, sondern korreliert auch stark mit dem Risiko für diabetesbedingte Folgeerkrankungen – sei es Retinopathie, Nephropathie oder das Risiko kardiovaskulärer Komplikationen. Studien haben gezeigt, dass bereits eine leichte Reduktion des HbA1c-Werts signifikant zur Risikominderung beitragen kann. Daher arbeiten moderne Therapieansätze nicht nur zielgerichtet auf den reinen Blutzucker, sondern entwickeln ganzheitliche Strategien, die Ernährung, Bewegung und psychische Unterstützung einbeziehen.

Mit neuen Technologien wie kontinuierlichen Glukosemesssystemen (CGM) und digitaler Gesundheitsüberwachung wird die Integration des HbA1c-Werts in das tägliche Selbstmanagement von Diabetes vorangetrieben. Diese Entwicklungen bieten Diabetikern erweiterte Möglichkeiten, ihre Gesundheit aktiv zu managen und dabei den Langzeitblutzucker kontinuierlich zu verbessern.

Zukunftsperspektiven

Die Forschung an innovativen Methoden zur Erfassung des HbA1c und verwandter Blutzuckerparameter ist in vollem Gange. Zukünftige Ansätze könnten etwa auf individualisiertere Therapiepläne und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Vorhersage von Langzeittrends setzen. Auch wenn die HbA1c-Messung bereits ein unverzichtbares Instrument im Diabetesmanagement darstellt, so wird die Kombination mit weiteren Biomarkern noch präzisere therapeutische Steuerungen ermöglichen. Dies könnte insbesondere in der Prävention von Folgeschäden sowie in der Anpassung der Therapie in Echtzeit revolutionär wirken.

Fazit

Der HbA1c-Wert ist ein zentrales Instrument, um längerfristige Blutzuckerschwankungen zu erfassen und das Diabetesmanagement optimal zu gestalten. Dank seiner stabilen Aussagekraft gibt er sowohl Patienten als auch Ärzten ein verlässliches Bild über den Zustand des Stoffwechsels. Die regelmäßige Kontrolle und Auswertung dieses Wertes ist deshalb essenziell für eine nachhaltige Diabetesbehandlung und die Prävention schwerwiegender Komplikationen.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

Zero – ganz, ein bisschen oder gar nicht

Posted on 2. April 20251. April 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Zero – ganz, ein bisschen oder gar nicht

n den letzten Jahren sind Getränke und Lebensmittel mit dem Label „Zero“ immer populärer geworden. Viele Verbraucher greifen bewusst zu diesen Produkten, um ihren Zuckerkonsum zu reduzieren und gesündere Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln.

Was bedeutet „Zero Sugar“ und „Zero Added Sugar“?

Auf den ersten Blick scheint „Zero Sugar“ eine einfache Bedeutung zu haben: kein Zucker. Doch ganz so simpel ist es nicht. Laut Lebensmittelvorschriften bedeutet „Zero Sugar“, dass ein Produkt weniger als 0,5 Gramm Zucker pro Portion enthält. Es kann dennoch andere Süßungsmittel enthalten, wie künstliche Süßstoffe oder Zuckeralkohole.

„Zero Added Sugar“ hingegen bedeutet, dass dem Produkt kein zusätzlicher Zucker hinzugefügt wurde, aber es kann dennoch natürliche Zucker aus Zutaten wie Früchten oder Milch enthalten. Das bedeutet, dass ein Getränk mit Fruchtsaft durchaus Zucker enthalten kann, auch wenn kein Kristallzucker zugesetzt wurde.

Sind diese Produkte wirklich gesĂĽnder?

Das hängt stark von den enthaltenen Süßungsmitteln und anderen Zutaten ab. Viele „Zero Sugar“-Produkte ersetzen Zucker durch künstliche Süßstoffe wie Aspartam, Sucralose oder Acesulfam-K. Diese Stoffe haben zwar keine oder kaum Kalorien, stehen jedoch immer wieder in der Diskussion hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf den Stoffwechsel und die Darmgesundheit.

Vor- und Nachteile kĂĽnstlicher SĂĽĂźstoffe:

  • Kalorienfrei – Ideal fĂĽr Diäten und Gewichtsmanagement
  • Kein Einfluss auf den Blutzucker – Gut fĂĽr Diabetiker
  • Mögliche Auswirkungen auf die Darmflora – Forschungen weisen darauf hin, dass SĂĽĂźstoffe die Darmbakterien negativ beeinflussen könnten
  • Veränderte Geschmackswahrnehmung – Wer regelmäßig SĂĽĂźstoffe konsumiert, gewöhnt sich an extrem sĂĽĂźe Geschmäcker und kann natĂĽrliche SĂĽĂźe weniger intensiv wahrnehmen

Zuckeralkohole wie Erythrit oder Xylit gelten als bessere Alternativen zu Zucker, können aber bei übermäßigem Konsum zu Verdauungsproblemen führen.

Hungergefühl und Insulinausschüttung – die versteckte Wirkung von „Zero Sugar“-Produkten

Viele Menschen greifen zu „Zero Sugar“-Produkten, um Kalorien zu sparen und Heißhungerattacken zu vermeiden. Doch die enthaltenen Süßstoffe können paradoxerweise genau das Gegenteil bewirken. Während herkömmlicher Zucker die Insulinausschüttung anregt und den Blutzuckerspiegel schnell steigen lässt, haben künstliche Süßstoffe oft eine unerwartete hormonelle Wirkung.

Studien zeigen, dass einige Süßstoffe wie Aspartam und Sucralose das Gehirn dazu bringen, eine Zuckeraufnahme zu erwarten, da der süße Geschmack eine natürliche Reaktion auslöst. Da jedoch keine tatsächliche Glukose geliefert wird, kann dies zu einem verstärkten Hungergefühl führen. Das kann dazu beitragen, dass Menschen später mehr essen als ursprünglich geplant.

Ein weiteres Problem ist die mögliche Beeinflussung der Darmflora, die eine entscheidende Rolle in der Regulation von Stoffwechselprozessen und Hunger spielt. Ein gestörtes Gleichgewicht der Darmbakterien kann die Signalwege beeinflussen, die für das Sättigungsgefühl verantwortlich sind.

Wenn du merkst, dass du nach dem Konsum von „Zero Sugar“-Produkten häufiger Heißhunger hast, könnte es daran liegen, dass dein Körper von den Süßstoffen verwirrt wird. Ein bewusster Umgang mit diesen Produkten und die Wahl von natürlichen Alternativen kann helfen, das Hungergefühl besser zu kontrollieren.

Beispiel: Almighurt Erdbeer

Um es etwas besser zu verdeutlichen, habe ich ein Beispiel aufgelistet, welches nicht nur beim Hersteller Ehrmann zu finden ist, sondern auch bei vielen anderen:

Werte auf 100 GrammAlmighurt ErdbeereAlmighurt Erdbeere
30% weniger Zucker
Almighurt Erdbeere
Zero Zuckerzusatz
High Protein Joghurt ErdbeereAlmighurt Erdbeere Laktosefrei
Energie92 kcal80 kcal68 kcal57 kcal91 kcal
Fett2,7g3,0 g3,1 g0,3 g2,9 g
– davon gesättigigte Fettsäuren1,8 g2,0 g2,1 g0,2 g1,9 g
Kohlenhydrate14 g10 g9,0 g6,0 g13 g
– davon Zucker13 g9g5,7 g3,2 g12 g
EiweiĂź3,0 g3,3 g3,2 g10 g3,1 g
Salz0,10 g0,10 g0,10 g0,10 g0,10
MischungJoghurt mild mit 19% Erdbeerzubereitung, 3,8% Fett im MilchanteilJoghurt mild mit 15% Erdbeerzubereitung, 3,8% Fett im MilchanteilJoghurt mild mit 12% Erdbeerzubereitung, Mit SĂĽĂźungsmitteln. 3,8% Fett im MilchanteilLaktosefreies Joghurterzeugnis mit 12% Erbeerzubereitung, 0,4 % Fett im Milchanteil. Mit SĂĽĂźungsmitteln (Laktose 0,01g/100g)Laktosefreier Joghurt mild mit 20% Erdbeerzubereitung, 3,8% Fett im Milchanteil
(Laktose 0,01g/100g)

Zusammenfassend

Jeder entscheidet selbstverständlich selber, welches Produkt er kaufen möchte. Die Verträglichkeit von SĂĽĂźungsmitteln ist auch individuell zu bewerten. Der Effekt kann sich allerdings aufgrund von weiteren Produkten mit entsprechenden Zutaten verstärkt werden. Oft steht auf den entsprechenden Zutaten- oder Nährwertlisten der Hinweis „Kann bei ĂĽbermäßigem Verzehr abfĂĽhrend wirken“. Auch Medikamente wie Metformin können die Darmflora angreifen und eine Vorschädigung erzeugen.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen

Rezept: Selbstgemachtes Granola

Posted on 28. März 202528. März 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Rezept: Selbstgemachtes Granola

Granola, das köstliche und gebackene Knuspermüsli, ist ein beliebter Frühstücksbegleiter für viele. Es bietet einen energiereichen Start in den Tag und überzeugt als wertvolle Quelle für Eiweiß und Ballaststoffe. Zudem enthält es zahlreiche essenzielle Mineralstoffe, die die tägliche Ernährung bereichern. Mit der Zugabe von Nüssen wird Granola zusätzlich mit hochwertigen ungesättigten Fettsäuren angereichert.

Zutaten:

Ich habe mir inzwischen das folgende Rezept erstellt:

  • 150 Gramm Haferflocken fein
  • 150 Gramm Haferflocken grob
  • 100 Gramm Mandeln oder WalnĂĽsse oder HaselnĂĽsse, jeweils gehackt
    Ich mische meist 50 Gramm Mandeln, 25 Gramm WalnĂĽsse und 25 Gramm HaselnĂĽsse
  • 30 Gramm Sesamsamen, ungeschält
  • 20 Gramm Leinsamen, geschrotet
  • 100 Gramm Erdnussöl oder Rapsöl, raffiniert
  • 1 TL Zimt oder Vanille oder eigene GewĂĽrzwahl

Verarbeitung:

Öl und Gewürze in einer größeren Schale zusammenmischen. Anschließend die restlichen Zutaten ebenfalls in die Schpssel geben und gut mit der Öl-Gewürz-Mischung vermengen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Mischung darauf verteilen.

Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze einstellen und das Backblech für zirka 25 Minuten rösten. Zwischendurch muss das Backgut mehrfach gewendet werden, um ein anbrennen zu verhindern. Fertig ist das Granola, wenn es hellbraun ist.

Dieses muss anschließend komplett abkühlen und anschließend in eine dichte Vorratsdose gegeben werden. Diese sollte sich Kühl und dunkel gelagert werden. Dadurch ist es eine längere Zeit haltbar.

Alternative:

70 Gramm Honig oder Agavendicksaft kann fĂĽr 50 Gramm des Ă–ls ausgetauscht werden. So bekommt das Granola eine SĂĽĂźe sowie eine Karamelisierung.

Wenn einem die Mischung zu hell ist, kann man diese mit einem Esslöffel Backkakao aromatisieren sowie eine Farbanpassung vornehmen.

#t2dhero, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen

Unterschied zwischen Blut- und Gewebezucker-Messung

Posted on 21. März 202520. März 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Unterschied zwischen Blut- und Gewebezucker-Messung

Die Überwachung des Zuckerspiegels im Körper ist für Menschen mit Diabetes oder solchen, die ihren Stoffwechsel im Auge behalten möchten, unerlässlich. Zwei gängige Methoden zur Überwachung sind die Blutzucker- und die Gewebezucker-Messung.

Was ist Blutzucker?

Blutzucker bezeichnet den Glukosespiegel im Blut und wird traditionell mit einem Fingerpieks und einem Blutzuckermessgerät gemessen. Diese Methode liefert eine Momentaufnahme des Blutzuckers, da die Messung punktuell erfolgt.

Vorteile der Blutzuckermessung:

  • Präzise und direkte Messung der Glukose im Blut.
  • Besonders geeignet fĂĽr die akute Ăśberwachung, z. B. vor Mahlzeiten, Insulingaben oder bei hypoglykämischen Symptomen.
  • Häufig sehr kurze Reaktionszeit der Geräte.

Nachteile:

  • Invasiv: Es erfordert einen Stich in die Haut.
  • Messung ist nur bei DurchfĂĽhrung verfĂĽgbar, keine kontinuierlichen Daten.

Was ist Gewebezucker?

Gewebezucker bezieht sich auf den Glukosespiegel in der InterstitialflĂĽssigkeit, einer FlĂĽssigkeit, die die Zellen im Gewebe umgibt. Hierzu werden in der Regel sogenannte kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM, Continuous Glucose Monitoring) verwendet, die einen Sensor unter die Haut einfĂĽhren.

Vorteile der Gewebezuckermessung:

  • Kontinuierliche Ăśberwachung: Liefert Glukosewerte rund um die Uhr, oft mit Trendanalysen.
  • Nicht so häufig invasiv, da der Sensor meist fĂĽr mehrere Tage getragen wird.
  • Warnsysteme bei zu hohen oder niedrigen Werten können integriert sein.

Nachteile:

  • Zeitliche Verzögerung: Der Glukosewert im Gewebe spiegelt den Blutzuckerwert mit ca. 5-15 Minuten Verzögerung wider.
  • Höherer Kostenaufwand im Vergleich zur punktuellen Blutzuckermessung.
  • Eventuell anfällig fĂĽr technische Probleme oder Fehlermessungen.

Hauptunterschiede im Ăśberblick

MerkmalBlutzucker-MessungGewebezucker-Messung
Ort der MessungBlut (Kapillarblut)InterstitialflĂĽssigkeit (Gewebe)
MessartPunktuellKontinuierlich
GenauigkeitDirekt und ohne VerzögerungVerzögert (ca. 5-15 Minuten)
InvasivitätErfordert einen StichSensor unter die Haut eingeführt
KostenRelativ günstigHöherer Kostenaufwand
WarnsystemeNicht integriertIntegrierte Warnungen möglich

FĂĽr wen eignet sich welche Methode?

  • Blutzuckermessung: Ideal fĂĽr Menschen, die nur gelegentlich ihre Werte ĂĽberprĂĽfen mĂĽssen und auf exakte Messungen angewiesen sind oder zur Kalibrierung oder Wertkontrolle des CGM-Systemsn
  • Gewebezuckermessung: Besonders geeignet fĂĽr Menschen mit Typ-1-Diabetes oder intensivem Managementbedarf von Insulin, da die kontinuierliche Ăśberwachung eine bessere Kontrolle und Trendanalyse ermöglicht.

Zusammenfassend

Beide Messmethoden haben ihre spezifischen Einsatzmöglichkeiten. Die Wahl hängt von individuellen Bedürfnissen und Lebensstil. Während die Blutzuckermessung nach wie vor eine bewährte Methode ist, revolutioniert die Gewebezuckermessung die kontinuierliche Überwachung des Glukosespiegels und bietet neue Möglichkeiten der Diabeteskontrolle. In der Praxis kann auch eine Kombination beider Verfahren sinnvoll sein.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

Zumutbare Belastung bei der Steuererklärung

Posted on 18. März 202516. März 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Zumutbare Belastung bei der Steuererklärung

Die Steuererklärung ist fĂĽr viele Menschen eine Herausforderung, insbesondere wenn es um die BerĂĽcksichtigung auĂźergewöhnlicher Belastungen geht. Ein zentraler Begriff in diesem Zusammenhang ist die „zumutbare Belastung“. Doch was bedeutet das genau, und wie wirkt sich dieser Faktor auf Ihre Steuerlast aus? In diesem Blogartikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die zumutbare Belastung und geben Ihnen praktische Tipps, wie Sie diese in Ihrer Steuererklärung berĂĽcksichtigen können.

Was ist die zumutbare Belastung?

Die zumutbare Belastung ist ein Eigenanteil, den Steuerpflichtige bei der steuerlichen Geltendmachung außergewöhnlicher Belastungen selbst tragen müssen. Erst wenn die außergewöhnlichen Belastungen diesen Eigenanteil übersteigen, können sie steuerlich geltend gemacht werden. Beispiele für außergewöhnliche Belastungen sind Krankheitskosten, Pflegekosten oder Kosten für eine Kur.

Wie wird die zumutbare Belastung berechnet?

Die Höhe der zumutbaren Belastung hängt von drei Faktoren ab:

  1. Gesamtbetrag der Einkünfte: Je höher das Einkommen, desto höher ist der Eigenanteil.
  2. Familienstand: Verheiratete Personen haben in der Regel eine niedrigere zumutbare Belastung als Ledige.
  3. Anzahl der Kinder: Mit steigender Kinderzahl sinkt der Eigenanteil.

Die Berechnung erfolgt prozentual vom Gesamtbetrag der Einkünfte. Die Prozentsätze variieren je nach den oben genannten Faktoren und liegen zwischen 1 % und 7 %.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung

Angenommen, ein lediger Steuerpflichtiger ohne Kinder hat ein zu versteuerndes Einkommen von 40.000 Euro. Die zumutbare Belastung beträgt in diesem Fall 6 % des Einkommens, also 2.400 Euro. Wenn dieser Steuerpflichtige Krankheitskosten in Höhe von 3.000 Euro hatte, können nur 600 Euro (3.000 Euro – 2.400 Euro) steuerlich geltend gemacht werden.

Welche Kosten können berücksichtigt werden?

Zu den außergewöhnlichen Belastungen, die über die zumutbare Belastung hinausgehen können, zählen unter anderem:

  • Krankheitskosten (z. B. Zuzahlungen fĂĽr Medikamente, Arztbesuche)
  • Pflegekosten
  • Kosten fĂĽr eine Kur oder RehabilitationsmaĂźnahmen
  • Bestattungskosten, sofern sie nicht durch Erbschaften gedeckt sind

Tipps zur Optimierung Ihrer Steuererklärung

  1. Belege sammeln: Dokumentieren Sie alle außergewöhnlichen Ausgaben sorgfältig und bewahren Sie die entsprechenden Belege auf.
  2. Rechner nutzen: Online-Rechner können Ihnen helfen, Ihre individuelle zumutbare Belastung schnell und einfach zu ermitteln.
  3. Beratung in Anspruch nehmen: Ein Steuerberater kann Ihnen helfen, alle Möglichkeiten zur Steuerersparnis auszuschöpfen.

Die zumutbare Belastung ist ein wichtiger Faktor bei der steuerlichen Geltendmachung außergewöhnlicher Belastungen. Indem Sie sich mit den Berechnungsgrundlagen und den geltenden Regelungen vertraut machen, können Sie Ihre Steuerlast effektiv reduzieren.

#t2dhero, Arbeitszimmer, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit

Tag der gesunden Ernährung – 07.03.2025

Posted on 7. März 20257. März 2025 By Daniel Lensing Keine Kommentare zu Tag der gesunden Ernährung – 07.03.2025

Heute ist Tag der gesunden Ernährung. Dieses Thema ist ein großer Teil der Schulungen über den Diabetes Mellitus. Natürlich sollte man sich bei der chronischen Erkrankung mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen.

Definition

Als gesunde Ernährung ist folgendes definiert:

  • Kohlenhydrate: Hauptenergiequelle, bevorzugt aus Vollkornprodukten, GemĂĽse und Obst.
  • Proteine: Wichtige Bausteine fĂĽr Muskeln und Gewebe, z. B. aus Fisch, HĂĽlsenfrĂĽchten, Milchprodukten oder magerem Fleisch.
  • Fette: Vor allem ungesättigte Fettsäuren aus NĂĽssen, Samen oder pflanzlichen Ă–len.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Essenziell fĂĽr zahlreiche Körperfunktionen, vor allem durch frisches Obst, GemĂĽse und NĂĽsse.
  • Ballaststoffe: Fördern die Verdauung, z. B. in Vollkornprodukten, GemĂĽse und HĂĽlsenfrĂĽchten.
  • FlĂĽssigkeit: Viel Wasser oder ungesĂĽĂźter Tee, um den FlĂĽssigkeitshaushalt zu unterstĂĽtzen.

Gesunde Ernährung bedeutet auch, stark verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Produkte zu reduzieren und auf die individuellen Bedürfnisse des Körpers zu achten.

Leben mit Diabetes

Das einem eine „orignale“ Coke mit den WĂĽrfelzuckern nicht gut tut ist landläufig bekannt. Das Produkte mit vielen Kohlehydrathen entsprechend berĂĽcksichtigt oder im Fall einer Insulinbehandlung auch berechnet werden mĂĽssen, wird zum Alltag aber belastet die Betroffenen trotzdem.

Auswärts

Wenn man sich auch ausserhalb des eigenen Umfelds fehlt es häufig an Alternativen wie zum Beispiel in der Gastro. Wasser, Coke light oder Zero sowie heiĂźen Cafe schwarz sind die meisten Auswahlmöglichkeiten. Immer öfter werden auch Ă„nderungen an den „vordefinierten“ Gerichten mit einem Zusatzbeitrag vergĂĽtet. Bei Hotel-FrĂĽhstĂĽcken, die ich in der Vergangenheit auch immer gern genutzt habe, ist der Ausgleich des Verzehrten zu den Kosten selten in einem guten Verhältnis. Mir ist es aus der eigenen Erfahrung bewusst, dass es fĂĽr die Anbieter eine Mischkalkulation ist und ich zum unteren Preisschnitt gehöre.

Gut gemeintes

Auch im Bekannten-Umfeld gibt es Situationen, die immer wieder Aufklärung benötigen. „Ich komme gerne zum Kaffee auch ohne ein StĂĽck Kuchen“ und einem wird dann doch versucht noch etwas anzubieten wie zum Beispiel Apfel, Orange oder Banane. NatĂĽrlich ist Obst ein Teil der gesunden Ernährung aber auch dabei. Zusätzlich sollte man aufpassen, ob es in seinem eigenen Ernährungsplan passt. In diesem Fall kann einem der „gesunde“ Fruchtzucker auch die Werte anpassen. Gerne hilft man und erklärt es immer mal wieder, warum gewisse „gesunde“ Lebensmittel fĂĽr den eigenen Körper gerade nocht gut sind.

„Beichte“

Selbstverständlich isst man auch zwischendurch was ungesundes. Es gibt den Tag, wo man an der Schokolade oder den Chips im Supermarkt nicht vorbeikommt. NatĂĽrlich kommt es dann auch wieder auf die Menge an, die man verspeist. Selbst wenn es dann doch mal die ganze TĂĽte wird, weil es gerade genau das richtige „Sellen-Futter“ ist, darf es als Ausnahme kein Problem darstellen.

Wunsch

Zusätzlich sollte man dann aber auch nicht vom Umfeld mit Aussagen wie „Das solltest du aber nicht“, „Darfst du das essen“ oder anderen „Anklagen“ konfrontiert werden. Ein „Toll, dass es dir so gut geht, dass du das Essen kannst“ oder eine Frage zum Alltag, wenn das „Soul-Food“ ĂĽberhand nimmt, ist in den Fällen sinnvoller. Auch die Bereitschaft nach zum Beispiel einem reichhaltigen Mittagessen einen Spaziergang gemeinsam zu machen, kann mehr unterstĂĽtzen als man als Nicht-Betroffener glaubt.

Wenn man sich im Alltag so gut wie möglich daran hält und sich auch mal ein paar Ausnahmen gönnt, kann man auch mit der Erkrankung „Diabetes“ in Sachen Ernährung sehr gut leben.

#t2dhero, Gedanken, Gesundheit, Lebensmittel & Essen

Dinkelflocken vs. Haferflocken

Posted on 3. März 20252. März 2025 By Daniel Lensing 2 Kommentare zu Dinkelflocken vs. Haferflocken

Wenn es um gesunde Ernährung geht, stehen Dinkelflocken und Haferflocken oft ganz oben auf der Liste. Beide Getreidearten sind nahrhaft, vielseitig und bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile.

Nährwerte im Vergleich

Ein Blick auf die Nährwertangaben zeigt, dass sowohl Dinkel- als auch Haferflocken reich an wichtigen Nährstoffen sind. Hier sind die Nährwerte pro 100 g:

NährwertDinkelflockenHaferflocken
Kalorien340 kcal350 kcal
EiweiĂź12 g13 g
Fett2,7 g7 g
Kohlenhydrate64 g58 g
Ballaststoffe10 g10 g

Vorteile von Dinkelflocken

Reich an Mineralstoffen: Dinkelflocken enthalten mehr Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen im Vergleich zu Haferflocken. Diese Mineralstoffe sind wichtig fĂĽr die Knochengesundheit, die Muskelfunktion und den Sauerstofftransport im Blut.

Komplexe Kohlenhydrate: Dinkelflocken haben einen etwas höheren Anteil an komplexen Kohlenhydraten, die für eine lang anhaltende Energiezufuhr sorgen. Dies kann besonders für Menschen von Vorteil sein, die einen aktiven Lebensstil führen oder regelmäßig Sport treiben.

Leichtere Verdaulichkeit: Manche Menschen finden Dinkelflocken leichter verdaulich als Haferflocken, was auf die unterschiedliche Zusammensetzung der Ballaststoffe und Gluten zurückzuführen sein könnte.

Vorteile von Haferflocken

Gesunde Fette: Haferflocken enthalten mehr gesunde Fette, insbesondere Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und ihre Rolle bei der Förderung der Herzgesundheit.

Beta-Glucan: Haferflocken sind eine ausgezeichnete Quelle für Beta-Glucan, ein löslicher Ballaststoff, der nachweislich den Cholesterinspiegel senken kann. Eine regelmäßige Aufnahme von Haferflocken kann somit dazu beitragen, das Risiko von Herzkrankheiten zu reduzieren.

Vielseitigkeit: Haferflocken sind unglaublich vielseitig und können in einer Vielzahl von Rezepten verwendet werden, von Frühstücksbrei und Smoothies bis hin zu Backwaren und herzhaften Gerichten. Diese Vielseitigkeit macht Haferflocken zu einem festen Bestandteil in vielen Küchen.

Sowohl Dinkelflocken als auch Haferflocken bieten eine Fülle von gesundheitlichen Vorteilen und können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Die Wahl zwischen den beiden hängt oft von persönlichen Vorlieben und individuellen Ernährungsbedürfnissen ab. Wenn du nach einer reichhaltigen Quelle für Mineralstoffe und leicht verdaulichen Kohlenhydraten suchst, könnten Dinkelflocken die richtige Wahl für dich sein. Wenn du hingegen auf der Suche nach gesunden Fetten und löslichen Ballaststoffen bist, sind Haferflocken eine ausgezeichnete Option.

#t2dhero, Gesundheit, Leben Beruf und Gesundheit, Lebensmittel & Essen

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Daniel Lensing

Ich betreibe diesen Blog, bei dem ich meine Erfahrungen aus der IT & dem Berufsalltag sowie dem Wahnsinn des Lebens mit Höhen und Tiefen. Darunter meine „Erlebnisreise“ zum Planeten „Diabetes mellitus Typ-2“.

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