23. März 2013: Aktionstag Erste Hilfe

Am 23. M√§rz 2013 bietet das Deutsche Rote Kreuz in √ľber 150 St√§dten in ganz Deutschland kostenlos Auffrischungen in Erster Hilfe an. Eine europaweite Studie von DRK und ADAC zeigt: Die Deutschen sind zwar bereit, im Notfall zu helfen. Aber bei den praktischen F√§higkeiten hapert es sehr. So k√∂nnen die Wenigsten eine Reanimation durchf√ľhren oder eine starke Blutung versorgen. Der wichtigste Grund ist veraltetes Wissen. Bei den meisten liegt der letzte Kurs zu lange zur√ľck, die F√§higkeiten veralten rasend schnell ‚Äď und so k√∂nnen im Ernstfall die meisten nicht kompetent helfen. Daher r√§t das DRK, alle f√ľnf Jahre einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe zu besuchen.

Ich habe Ende Januar an einer Ersten Hilfe-Schulung teilgenommen, da ich nicht mehr wirklich sicher war, ob ich, wie beschrieben, wirklich alle Schritte zur Ersten Hilfe beherrschen w√ľrde und ob ich die m√∂gliche Situation richtig einsch√§tzen k√∂nnte.

Ich nahm an einem 2 t√§gigen Wochenendkurs teil, der auch dem Kurs f√ľr Ersthelfer im Betrieb verwandt wird. Es war wirklich eine illustre und interessierte Teilnehmerrunde.  

Am Wochenende finden in vielen St√§dten zum „Aktionstag Erste Hilfe“ Aktionen statt. Vielleicht schaut ja der eine oder andere mal dort vorbei und l√§sst sich inspirieren oder findet sogar Interesse an einer Auffrischung seines Erste Hilfe-Kurses.

Link mit den Aktionen

Uhrumstellung – Winterzeit 2012

Und zum zweiten mal in diesem Jahr muss man sich mit der Uhrumstellung beschäftigen. Am kommenden Wochenende, besser gesagt am Sonntag den 28.10.2012 um 03:00 Uhr, wird die Uhr auf Winterzeit verstellt

Viele Menschen arbeiten da dann mit einer Eselsbr√ľcke. Dieses ben√∂tige ich nicht, da ich es mir immer so merke:
Von Winterzeit auf Sommerzeit: keine Datenbank-Probleme
Von Sommerzeit auf Winterzeit: mögliche Datenbank-Probleme

In Datenbanken sollte es nicht zweimal den selben Eintrag geben, so dass zur Winterzeit viele Zeitrelevante Datenbanken abgeschaltet werden, da die Uhrzeit durch das Zur√ľckstellen von 3 Uhr auf 2 Uhr doppelte Eintr√§ge hervor bringen k√∂nnte. Auch bei zeitgesteuerten Automatismen ist ein eventuelles Eingreifen nochtwendig.

Was auch immer Sie, liebe Leserin oder lieber Leser, mit der „gewonnen“ Stunde macht, genie√üen Sie diese oder nutzen Sie diese sinnvoll.

P.S. Am 31.03.2013 wird uns genau diese Stunde uns wieder genommen, in dem auf Sommerzeit 2013 umgestellt wird.

Statistikbeeinflussung in Elektrofachmarkt durch Kassensystem

Ich habe heute bei einem Spaziergang einen Elektrofachmarkt besucht und wollte nach Sondierung des Sortiments 2 DVDs erstehen. Diese wollte ich nun aus dem Warenwirtschaftssystem des Martkes ausbuchen lassen und mein Geld der Buchhaltung des Unternehmes zur Verf√ľgung zu stellen.

Daf√ľr begab ich mich an die Kasse und wurde bei der Nennung des zu bezahlenden Betrags nach meiner Postleitzahl gefragt, die ich bereitwillig mitteilte, welche ungef√§hr 70 Kilometer vom der Filiale entfernt angesiedelt ist. Beim Beobachten der Mitarbeiterin an ihrem Eingabeger√§t fiel mir auf, dass Sie eine andere Zahlenkombination eintippte als die von mir mitgeteilte.

Ich bekam mein R√ľckgeld und wurde freundlich verabschiedet. Leicht verst√∂rt blieb ich im Ausgangsbereich stehen und √ľberlegte, ob ich das jetzt gerade erlebt hatte oder ob ich meinen Sinnen nicht mehr trauen konnte.

Dann fiel mir der alte Verkaufsspruch des Unternehmens ein

Ich bin doch nicht blöd.

Also begab ich mir zur Information bei der ich die erlebte Situation schilderte. Dort bekam ich dann von der zur Verf√ľgung stehenden Mitarbeiterin die Erl√§uterung. Ich h√§tte der Kassiererin leider eine Postleitzahl genannt habe, die das Kassensystem dieser Filiale als nicht zugelassener Wert nicht akzeptiert w√ľrde.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses glauben soll oder ob Sie einfach nur durch die Anpassung der genannten Postleitzahl auf eine aus dem √∂rtlichen Umfeld bei der Bezahlung einfach nur die Verkaufsdaten ein wenig „aufgebessert haben.

Irgendwie widerstrebt mir zu glauben, dass ein Kassensystem eines nach eigenen Angaben Deutschlands und Europas Nummer Eins in der Elektrofachmarktbranche mit mehr als 650 M√§rkte in weltweit 15 L√§ndern f√ľr jede Verkaufsstelle in Deutschland einen Postleitzahlenbereich definiert, so dass nur dieser vom Kassenpersonal vor Ort genutzt werden kann.

Ein ungutes Gef√ľhl bleibt trotzdem.

Muss Banking-Sicherheit was kosten?

Wie ich in den letzten Tagen der lokalen Presse entnehmen konnte, wird die Sparkasse Hamm ihr Online-Banking-Verfahren zum neuen Jahr sicherer gestalten. Dieses soll per SMS-TAN oder per Generator in Zusammenspiel mit der Bank-Karte realisiert werden.

Der Einsatz und auch die Umsetzung dieser neuen Technologien kostet der Bank selbstverst√§ndlich Geld. Was ich allerdings schade finde, ist, das diese Kosten zum Teil auf die Kontoinhaber umgelegt werden sollen, da der Generator einmalig 10 Euro kosten soll oder die TAN per SMS-Versand pro Mitteilung 0,10 Euro. Durch den Einsatz des Internets sparen Banken generell an √Ėffnungszeiten und Personal sowie an Ger√§ten, die die √úberweisungen entgegennehmen und¬†somit auch¬†wieder an technischen Angestellten f√ľr Wartungen und √úberwachungen der entsprechenden Systeme.

Ich verstehe es allerdings nicht, dass diese sicherheitsorientierte L√∂sung, die ja nicht nur¬†zum Schutz¬†des Kontoinhabers eingerichtet wird sondern auch der erbrachten Leistung seitens der Bank n√ľtzt sowie das Vertrauen in den Service und zur Zukunftsorientierung des Geldinstituts beitr√§gt f√ľr den Kunden kostenneutral angeboten wird.

„Life is too short to safely remove USB“

Dieses ist keine √úberschrift zu einem technischen Artikel. Wer diesen erwartet hat, kann das Lesen des Artikels hier beenden… Schauen Sie bei Gelegenheit mal wieder rein und noch einen angenehmen Tag!

Ahh… Scheinbar interessiert es dich doch, was ich mit dem Blog-Eintrag ver√∂ffentliche. Also gut:

Ich habe heute Morgen die √úberschrift als „Retweet“ per Twitter erhalten¬†(Danke an @dimido66 und @owlcity)¬†und fand den Satz im ersten Moment recht am√ľsant beim zweiten Lesen musste ich aber feststellen, dass da auch einiges wahres dran ist. Wie h√§ufig vergeht die Zeit wie im Fluge oder man sagt „Ich habe keine Zeit“. Stimmt das beides wirklich?!

Ein Tag hat 24 Stunden und somit 1440 Minuten oder auch 86400 Sekunden
Das ist ein festdefinierter Rahmen genau so wie man nach 364 Tagen (ausser es ist ein Schaltjahr) ein Jahr älter wird.

Es liegt also an einem selber diesen Rahmen zu f√ľllen.¬†Aber kann man das immer selber bestimmen?! Bei Terminvereinbarungen muss man sich mit seinem Terminpartner abstimmen. Im Beruf gibt es Termine an denen gewisse T√§tigkeiten erledigt sein m√ľssen.

Auch ich kann mit meinen etwas √ľber 30 Lebensjahren noch an die Zeiten erinnern, wo √ľber einen „Langen Donnerstag“ diskutiert wurde; das Gesch√§fte an diesem Tag bis 20.00 Uhr ge√∂ffnet haben sollten. Was ist aus der Zeit geworden? Heute bekommt man Lebensmittel in den gr√∂√üeren St√§dten bis 22.00 Uhr und das nicht an einem Tag sondern Montags bis Samstags. Durch das Internet hat man sogar die M√∂glichkeit die kompletten 24 Stunden dem Einkauf zu fr√∂nen und mit der ein oder anderen Downloadm√∂glichkeit gewisse Artikel wie zum Beispiel B√ľcher, Musik und Filme in k√ľrzester Zeit „zu shoppen“.

Work-Life-Balance РAnglizismen bevölkern und verändern unseren Alltag

Durch entsprechende Ver√§nderungen in der Welt kann man in gr√∂√üeren Zeitabst√§nden mehr erledigen. Im Zeitalter des „Smartphones“ kann ich, bei Verf√ľgbarkeit von Internet an dem Ger√§t, √ľberall schauen, ob zum Beispiel mein Zug mit dem ich fahren m√∂chte¬†Versp√§tung hat oder die Telefonnummer des n√§chsten Lieferdienstes, wenn es mal wieder sp√§ter geworden ist.

Sicherlich sind viele dieser Entwicklungen sehr hilfreich, allerdings muss man sich erst an entsprechende Neuerungen gew√∂hnen. Nicht jeder kann damit umgehen oder „verzettelt“ sich. Dann muss man seinen Alltag auch mit dem Beruf in Einklang bringen und versuchen noch Zeit f√ľr sich zu finden. Diese „Arbeit-Freizeit-Gewichtung“ muss man erst einmal hinbekommen. Ausserdem wird vieles aus dem Englischen bzw. Amerikanischen √ľbernommen. Anglizismen und Kurzw√∂rter als Emotionen dringen in unser Leben:

  • Coffee-to-Go = Kaffee zum Mitnehmen
  • Handy =Mobilfunktelefon
  • Servicepoint = Informationsschalter
  • Adventure Tour = Abenteuer-Ausflug
  • Ticket = Eintrittskarte

Es ist schon wirklich schwierig manchmal E-Mails oder Nachrichten zu lesen, die Abk√ľrzungen oder „Emotionen“ enthalten: LOL, GRMPF, HACH, NOMNOMNOM
W√∂rter wie „fluffig“, „Sudoku“, „Castingshow“ und „Wohlf√ľhlfaktor“ haben es in das deutsche W√∂rterbuch den Duden geschafft.

Wo f√ľhrt und die Zukunft hin und wieviel Zeit werden wir dann haben?!

Fr√ľher hat man sich nach gewisser Zeit aufgeregt, dass man SMS-Nachrichten mit nur 160 Zeichen an eine Person oder eine kleine Gruppe versenden konnte. Heutzutage werden Nachrichten mit 140 Zeichen in die ganze Welt ver√∂ffentlicht und es wird als Revolution der Zeitgeschichte gefeiert.

Als Abschlu√ü m√∂chte ich meine Absatz√ľberschrift f√ľr mich pers√∂nlich beantworten:¬†ICH wei√ü nicht wohin es in Zukunft noch geht, aber ich bin mir sehr sicher, dass der Tag weiterhin nur 60 Minuten haben wird und das Jahr ungef√§hr 365 Tage.¬†Eines meiner Lebensmottos¬†ist aber ein Zitat vom Alt-Bundeskanzler Willy Brandt: ‚ÄěDer beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.‚Äú

So nun aber genug mit meinen Gedanken liebe Leser: Gestaltet eure Minuten selber und lasst euch nicht von der Zeit √ľberholen.