Ein Nicht-Jahresr√ľckblick auf 2020

01Das Jahr 2020 ist dann nun endlich vorbei. Ich glaube aber nicht, dass das neue Jahr sich wirklich groß verändert. Mit den Einschnitten, die uns die Pandemie gebracht hat, wird es auch weitergehen. Aber das soll nicht das Thema des Beitrags sein.

Warum habe ich es „Nicht-Jahresr√ľckblick“ genannt? Ich habe mir mal √ľberlegt, was w√§re denn wenn gewesen:

  • B√ľro
    Seit Ende Februar habe ich mein B√ľro an 3 halben Tagen gesehen. Es fehlen die „Schnacks“ an der Kaffeemaschine. Auch die eine oder andere Raucherpause, um mal den Fokus auf etwas anderes zu legen. Aber vor allem das gemeinschaftliche Brainstorming steht f√ľr mich auf der Verlustliste. Dieses l√§sst sich einfach √ľber Video- oder Audio-Telefonie nicht ganz kompensieren.
  • Kulturelle Besuche:
    Seit 3 Jahren besuche ich ein Konzert Anfang November in Dresden. F√ľr mich startet damit auch der Winter. Ich nutze dieses Wochenende gerne um einfach mal abzuschalten. Einfach mal 3 Tage die Zeit vorbeiziehen und die Seele baumeln lassen. Au√üerdem w√§ren noch 2 Veranstaltungen zur Bet√§tigung des Zwergfells dabei gewesen.
    Die Veranstaltungen sollen ja nachgeholt werden. Ob man zu den Terminen teilnehmen kann, wird sich noch zeigen.
  • Tech-Veranstaltungen:
    In 2019 habe ich an einigen technischen Veranstaltungen teilgenommen. Man hat oft √ľber den Tellerrand hinausgeschaut. Auch Ideen haben sich daraus entstanden. Der Austausch mit der Community war immer sehr gut. Diese Abendveranstaltungen werden zwar √ľber die unterschiedlichsten L√∂sungen √ľber das Internet realisiert. Nach einem Tag mit Headset im Homeoffice ist es manchmal schwer sich weiter auf die Monitore zu konzentrieren. Das eine oder andere private Gespr√§che einfach mal abseits des Alltags funktioniert halt auch nur bei Pr√§senz.
  • Urlaub:
    Es waren einige Wochenend-Aktionen geplant. Viele Städte-Touren war bereits geplant und zum Teil auch bereits gebucht. Aufgrund von hohen Pandemie-Werten in der Heimatstadt konnte auch ein möglicher Urlaub leider nicht angetreten werden. Somit war nur ein Urlaub nur lokal möglich.
  • Leben:
    Wo man fr√ľher spontan zum Einkaufen gegangen ist, wird dieses jetzt auf einen Einkauf pro Woche reduziert. Ich versuche weiterhin den lokalen Handel zu unterst√ľtzen. Dieses ist allerdings durch die um Weihnachten erlassenen Einkaufsbeschr√§nkungen auch nicht ganz so einfach. Viele meiner Planungen aus dem Jahr 2020 konnte ich aus unterschiedlichsten Gr√ľnden nicht realisieren. Ein gro√üer Teil steht aber f√ľr 2021 wieder auf der Liste.

Und sonst: War nicht alles schlecht. Es war vieles anders. An einiges musste man sich gewöhnen. Man muss ich noch ändern.

Machen wir das Beste aus 2021!

 

Medien und wie sie uns verändern

In den letzten Jahren hat sich der Medienkonsum aufgrund von neu aufgekommener Dienste und Möglichkeiten verändert.

Die „√§lteren“ Leser des Artikels erinnern sich bestimmt noch an¬†Urlaubsfahrten mit den Eltern. Bei diesen¬†durfte eine bestimmte¬†Anzahl¬†an Kassetten oder CDs mitgenommen werden. Es gab eine Zeit in der es besonders toll war, wenn man einen CD-Wechsler im Auto hatte. Man konnte unterschiedliche CDs direkt vom Autoradio ansprechen und genie√üen. Als dann die MP3-Player¬†sich einer immer gr√∂√üeren Beliebtheit erfreuten wurden auch AUX-Schnittstellen. Mit Klinkenkabeln wurde die Stereo-Qualit√§t ins System eingespeist.

Heutzutage hat man zwar bei den meisten Radios noch ein CD-Laufwerk, aber auch USB, Bluetooth¬†und SD-Karten haben Einzug in die Soundsysteme erhalten. Die Musikauswahl wird √ľber verschiedene Musik-Streaming-Dienste realisiert. Sprachbeitr√§ge werde durch Podcasts individualisiert. In den Autos sind entweder eigene Hotspots verbaut oder werden durch Adapter erweitert, so dass auch Internet als Informationsquelle zur Verf√ľgung steht. Somit k√∂nnen neue Radiosysteme sogar auf Staudaten aus dem Internet zugreifen und¬†vor¬†stockendem Verkehr warnen oder die n√§chste Tankstelle inklusive der Preise darstellen.

Selbst die Standards f√ľr den Radioempfang haben sich ver√§ndert. Konnte man bis vor ein paar Jahren noch die Staus, welche aufgrund ihrer geringen L√§nge noch auf der Mittelwelle in Schleife h√∂ren, wurde diese Ausstrahlung bereits abgeschaltet. In diesem Jahr beginnt der Deutschlandfunk bereits in 2 Pilot-Regionen das UKW-Angebot der Sendeanstalt zu beenden. Sie werden in Zukunft nur √ľber den Standard DAB+ empfangbar sein. Generell ist es f√ľr die Anbieter eine deutliche Verbesserung, da¬†eine Verbesserung der¬†Audio-Qualit√§t¬†erreicht werden kann. Ebenfalls ist es einfacher spezielle Angebote f√ľr zum Beispiel besondere Veranstaltungen zur Verf√ľgung zu stellen. So kann zum Beispiel eine Live-√úbertragung komplett √ľber den √Ąther schicken, ohne das eigentliche Radio-Programm zu beeinflussen.

Der Fernsehen werden durch Netzwerkkonnektivit√§t zum Player f√ľr OnDemand- oder Streaming-Dienste.¬†Man kann die Filme, starten, beenden oder¬†gar unterbrechen,¬†wann immer man m√∂chte. Im Regelfall dieses auch ohne jede Werbeeinblendung, weil man beim Anbieter daf√ľr bezahlt. Eventuell ben√∂tigt man auch mehrere, da unterschiedliche Filme und Serien bei verschiedenen Dienstleistern angeboten werden. Die Programmdirektoren bem√ľhen sich den Konsumenten auch mit Spartensendern von ihrem Angebot zu √ľberzeugen. Zus√§tzlich bieten etablierte Sendungen Unterst√ľtzung durch Medienangebote √ľber Webseiten, Social Media-Kan√§le oder Apps f√ľr mobile Ger√§te. Diese Angebote stellen zus√§tzliche Informationen der Recherchen weiterf√ľhrendes Material. Somit k√∂nnen auch komplexere Themen f√ľr den Konsumenten umfangreicher dargestellt werden.

Generell hat sich die Zeit gewandelt und sie ist schneller geworden. Wir nehmen oder werden „gezwungen“ Informationen schneller aufzunehmen.¬†Die √úberschriften¬†m√ľssen uns direkt packen, um uns¬†zu animieren,¬†ein Thema genauer zu betrachten oder die Nachricht hinter der¬†√úberschrift auch aufnehmen zu wollen. Die Sendungen werden mit schnelleren Schnitten versehen und Live-Auftritte werden durch komplexe Lichtinstallationen oder Spezialeffekte spektakul√§rer. Wenn man sich die Samstag-Abend-Shows der vergangen Jahre anschaut, gab es da mal ber√ľhmte Sofas oder Spielshows. Der Begriff Unterhaltungssendung pr√§gte die Abendgestaltung. Heute gibt es Sendungen, die das wahre Leben wieder spiegeln sollten, aber von Autoren definiert sind. Es werden Personen in den Dschungel geschickt oder auf B√ľhnen bewertet. Es gab die Zeit in denen im Nachmittagsprogramm Gerichtssendungen √ľber alle Sender liefen.

Selbst auf der Stra√üe und im √∂ffentlichen Leben sind Medien nicht mehr weg zu denken. Es wird sich verabredet √ľber Messaging-Dienste und die bestellten Speisen schnell auf Foto-Plattformen mit allen geteilt. Man sieht Personen, die selbst bei Verkaufsvorg√§ngen die In Ear-Kopfh√∂rer den Ohren nicht entnehmen oder gar das gef√ľhrte Telefonat beim Kassier-Vorgang unterbrechen. Im √ĖPNV gibt es kaum noch Menschen, die einfach mal nur so aus dem Fenster schauen. B√ľcher werden in digitalen Ger√§ten transportiert oder Filme √ľber Tablets abgespielt. Powerbanks sorgen f√ľr die Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit.

Das zwischenmenschliche Verhalten hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Orte ohne Internet durch Hotspots oder Mobilfunk-Anbieter werden teilweise sogar gemieden.¬†Die Erreichbarkeit des Internets, der Medien und der eigenen „Community“ ist wichtiger geworden. Die Welt wird zum Dorf. Man kennt mehr¬†Leute aus aller Welt. Entfernung ist kaum noch ein Ma√üstab. Man lebt in einem Kosmos, den man sich selber gestaltet. Dieser kann aber auch durch genutzte Dienste eingeschr√§nkt werden. Funktionen wie „Andere K√§ufer kauften auch“, „das k√∂nnte sie interessieren“ oder¬†Werbung anhand des Surf-Verhaltens lassen die Individualit√§t schwinden. Man wird in Schemata, Schubladen und Profile gedr√ľckt.

Meta-Daten werden genutzt, um uns zu analysieren und Vorhersagen zu treffen. Ganze Warenstr√∂me in Lagern werden entsprechend gesteuert. Durch Analyse von K√§ufern,¬†Uhrzeiten¬†und ihre Bezahlarten k√∂nnen entsprechende Werbeanpassungen im station√§ren Handel definiert werden.¬†Dieses¬†geht nun aber bereits √ľber die Informationen des Kassenbons hinaus. √úber Kundenkarten lassen sich Bonus-Programme nutzen, aber man zahlt mit seinen Daten. Man wird als Nutzer immer durchschaubarer. So werden zur Anmeldung an einem Dienst des Anbieters „A“ die Benutzer-Daten des Anbieters „B“ genutzt. Somit k√∂nnen viele Verbindungen geschlossen werden und ein ganzes Netzwerk an Daten wird um eine Person gesponnen.

In China wird bis 2020 ein System getestet, welches Zugriff auf unterschiedliche Datenbanken nimmt. Damit m√∂chte die Regierung die „Aufrichtigkeit in Regierungsangelegenheiten“, der „kommerziellen Integrit√§t“, der „sozialen Integrit√§t“¬†sowie der „gerichtlichen Glaubw√ľrdigkeit“. Das Scoring kann somit allerdings auch bei der Kreditvergabe oder Antr√§gen bei Beh√∂rden wichtig sein. Somit wird der Mensch mit seinem Sozial-Verhalten zu einem Wert berechnet.¬†Es kann dazu f√ľhren, dass die ¬†pers√∂nliche Individualit√§t durch das vorhandene Regelwerk ver√§ndert wird. Der Erfolg jedes Einzelnen h√§ngt von seiner Au√üen-Darstellung ab.

Zum Gl√ľck kann man noch nicht wissen, wie die Zukunft wird, aber Konzerne, Investoren und Vision√§re arbeiten bestimmt schon daran die M√∂glichkeiten auszuloten.

Old-School oder Aktualität Р#buchart17

Im Familienblog der Senkpiels ging letztens eine¬†Artikelserie √ľber digitales oder analoges Lesen ins Internet. Diese m√ľndete nun in einer Blogparade.

F√ľr mich ist Lesen ein gro√ües Thema. Ich¬†tue¬†dieses viel und regelm√§√üig. F√ľr mich gibt es allerdings neben Haptik, Gewicht und Leseorte noch ein weiteres Kriterium: Zeit

Mir geht es dabei nicht um die Dauer des Lesens im Generellen, sondern um Lebenszeit. Durch diverse digitale Ger√§te wie Handy, Tablett oder Laptop stehen mir einige M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung, um ein eBook zu konsumieren. Ich entscheide mich aber bewusst f√ľr ein Buch.

An den digitalen Medien bin ich pers√∂nlich meist zu viel abgelenkt. Dieses kann durch Mails, Social Media oder „einfach mal eben was suchen“ (f√ľr die J√ľngeren: googeln) passieren. Zu einem Buch entscheide ich mich bewusst und versuche auch alle St√∂rer aus der digitalen Welt zu verbannen.

Ich war am vergangenen leicht verl√§ngerten¬†Wochenende 8 Stunden im Zug unterwegs. Ich habe auch 2 Taschenb√ľcher im Gep√§ck gehabt. Morgens fr√ľh auf dem Hinweg habe ich erst¬†einmal mich um etwas Korrespondenz (Mails und Social Media) gek√ľmmert.¬†Anschlie√üend ging der Griff zu einem Buch und versank in meinen Gedanken. Das Tippen der Mitreisenden an ihren Ger√§ten¬†war nicht mehr wahrzunehmen und nur die regelm√§√üigen Durchsagen der Bahnh√∂fe st√∂rten manchmal.

Auf dem Weg zum Hotel¬†ging ich an einem √∂ffentlichen B√ľcherschrank vorbei. Ich wusste, dass ich mit diesem Werk meinem Bekanntenkreis keinem eine¬†Freude¬†machen k√∂nnte. Auch ein zweites Mal lesen war nicht geplant. So lie√ü ich es mit einem kleinen Satz. „ich w√ľnsche Ihnen genauso viel Spa√ü beim Lesen wie wir“ in diesem Schrank. 2 Tage sp√§ter auf dem Weg zum Bahnhof kam ich wieder an¬†der Einrichtung vorbei. Da ich etwas Zeit hatte st√∂berte ich¬†herum und fand mein Buch schon nicht mehr wieder.

Die erz√§hlten Geschichten mag ich somit lieber in Buchform, was beim Lesen vom Tagesgeschehen sich ganz anders darstellt. Ich nutze die Aktualit√§t der neuen Medien, um mich √ľber Meldungen, Stories oder Sachlagen informieren zu lassen. Dabei lasse ich mich auch gerne von Benachrichtigungen an den digitalen Ger√§ten gerne kurz unterbrechen. Es stellt sich zwar immer mal wieder die Frage, ob die gerade ver√∂ffentlichte „Eilmeldung“ wirklich einer wert ist, aber das entscheide ich √ľber die Nutzung des jeweiligen Dienstes.

Ich habe auch eine l√§ngere¬†Phase Tageszeitung in der Bahnhofsbuchhandlung gekauft und auf dem Arbeitsweg gelesen. Ich habe allerdings meinen Arbeitsweg ver√§ndert und finde keinen Kiosk auf dem Weg, der mir diese verkauft. Somit wendete ich mich an den Verlag um ein Abo dort abzuschlie√üen. Man musste mir allerdings mitteilen, dass bei mir das Exemplar per Post ausgeliefert werden w√ľrde und somit f√ľr mich erst nach Feierabend zur Verf√ľgung steht. Also begn√ľge ich mich weiterhin mit den Kurzmeldungen.

Somit kann ich f√ľr mich als Fazit definieren:
Lesen von Geschichten und Vergangenem gern in Buchform; Zeitgeschehen und Aktuelles gerne digital.
Ich finde die Mischung zwischen Old-School und Aktualität muss einfach stimmen.

Frohes neues Jahr 2016

Ich w√ľnsche euch ein frohes neues Jahr 2016.

Viele von euch werden W√ľnsche, Hoffnungen und Tr√§ume haben, deren Realisierung im neuen Jahr dieses positiv beeinflussen w√ľrde.
Auch Vorsätze wurden wieder gefasst, welche auf Umsetzung warten.
Bestimmt wird es Höhen und Tiefen im neuen Jahr geben, welche auch genutzt werden wollen, so dass man gestärkt aus Ihnen weitermacht und die Erfahrung des Fehlers in der Zukunft als lehrreiche Erkenntnis anwendet.
Nutzt den zus√§tzlichen Tag, da es sich um ein Schaltjahr handelt, doch einfach f√ľr etwas seltenes und genie√üt die zus√§tzlichen Stunden f√ľr was besonders.
M√∂ge das neue Jahr f√ľr euch so werden, wie ihr es euch ausmalt und so verlaufen, das ihr in 365 Tagen eine durchaus positive Bilanz ziehen k√∂nnt.
Dazu geh√∂rt nat√ľrlich vor allen Dingen Gesundheit, um die angestrebten Ziele umsetzen zu k√∂nnen.

Zusammengefasst kann man nur sagen: Macht es euch einfach zu eurem Jahr.

Jahres… √§√§hhmm… ausblick 2015

In dieser Zeit finden in allem Medienformaten, egal ob Fernsehen, Zeitungen oder dem Internet, Jahresr√ľckblicke statt.

Diesem m√∂chte ich mich nicht verwehren. Ich m√∂chte es allerdings etwas anders gestalten: Mit einem Blick in die Zukunft und somit in das Jahr 2015. Nein ich m√∂chte hier nun auch keine Vors√§tze pr√§sentieren, sondern m√∂chte einfach ein paar W√ľnsche √§u√üern, die ich mir im Jahr 2015 gern erf√ľllen m√∂chte.

Fangen wir mal an:

  • Ich m√∂chte mehr Blogartikel schreiben.Ich habe noch einiges an Material hier im Bereich der Entw√ľrfe und auch in einer kleiner Zettelsammlung, die ich gerne ver√∂ffentlichen m√∂chte. Da ich aber an meine Artikel einen gewissen Anspruch der √úberpr√ľfung oder Kontrolle an diese Artikel habe, brauchen manche Artikel einiges an Vorbereitung.
  • Ich m√∂chte mehr tolle Menschen treffen.Ich kenne viele tolle Menschen, einen Teil pers√∂nlich und einen anderen teil aus dem Internet. Mit diesen m√∂chte ich mehr Zeit verbringen. Ich m√∂chte mich mit Ihnen Erfahrungen austauschen, sch√∂ne Momente erleben und Spa√ü haben.
  • Ich m√∂chte mehr Qualit√§tszeit haben.Der Satz „Ich habe keine Zeit.“ stimmt ja so eigentlich nicht, da alle Menschen die selbe Zeit haben. Jeder entscheidet nur selber, wie er sich diese einteilt. Ich m√∂chte f√ľr mich die unn√∂tigen und zeitraubenden Dinge einfach abschaffen.

Ich glaube, dass ich mit diesen TOP3 prima in das neue Jahr starten werde. Sie werden sich √ľber das Jahr gesehen bestimmt auch hier und da etwas ver√§ndern, aber ich m√∂chte es einfach mal versuchen. Vielleicht schreibe ich in einem Jahr, dass es genauso wenig gebracht hat wie die Vors√§tze, aber „er nicht wagt, der nicht gewinnt“.

Arbeitsweg – Ein Tweet macht nachdenklich

Heute Morgen¬†hat die Redaktion von „DerWesten“¬†aus der WAZ-Zeitungsgruppe die folgende Nachricht als Tweet in die Social Media-Welt entlassen.

#Br√ľckentag (also: nicht f√ľr uns) – da stellt sich wie immer die gro√üe Frage: #schonwach oder #nochwach? So oder so: Guten Morgen!

Diesen beantwortete ich mit einem Bild vom Sonnenaufgang und dieser Beschreibung:

@DerWesten Bin auch #schonwach und geniesse gerade diesen Anblick auf dem Weg zur Arbeit.

Dieses wurde freundlicherweise sogar von @DerWesten „retweetet“, so dass der Wirkungskreis sich vergr√∂√üerte und ich von bekannten und auch unbekannten mehrere R√ľckmeldungen erhielt mit der Aussage, dass „genie√üen“ und „Weg zur Arbeit“ nicht zusammen passen w√ľrden. Den ganzen Tag √ľber habe ich immer wieder mal den Gedanken gehabt,¬†ob das wirklich so ist.

Der eine oder andere hat ja mitbekommen, dass ich vor kurzem den Arbeitgeber und auch ein wenig das T√§tigkeitsfeld gewechselt habe. Ich machen meinen Job wirklich gerne, aber freue mich aber auch √ľber ruhige Momente des Tages. Unter anderem Auf dem Weg zur Arbeit und nat√ľrlich auch von der Arbeit nach Hause.

Ich nutze verschiedene Verkehrsmittel um meine Ziele zu erreichen: meine F√ľ√üe, mit dem Fahrrad (sollte ich wieder mehr tun), √∂ffentliche Verkehrsmittel mit Bus und Bahn oder auch das Auto. Im Auto h√∂re ich gerne Podcasts, die bei WLAN-Nutzung automatisch auf die Speicherkarte des Handys geladen werden oder auch Radio. Wenn ich im Zug oder Bus unterwegs bin, lese ich gern ein Buch oder lese auch mal Tweets und Mails. Teilweise entstehen dort auch bereits Teile f√ľr Blogartikel oder Nachforschungen im Internet. Zu Fu√ü h√∂re ich auch gerne Musik √ľber einen Streaming-Dienst mit verschiedenen Playlisten.

Nun zum Tweet und meiner Aussage kann ich sagen, dass ich diese Zeit sehr sch√§tzen gelernt habe. Ich habe in vielen meiner schulischen und beruflichen T√§tigkeiten Anfahrtswege gehabt, so dass ich seit fr√ľher Kindheit diese Zeit kennengelernt habe. Seit mehreren Jahren habe ich auch gelernt, diese f√ľr mich zu nutzen und sie nicht als „verloren“ anzusehen.

Man kann zum Beispiel in eine andere Welt „fl√ľchten“ und der Musik fr√∂nen oder in Gedanken schwelgen. Es ist m√∂glich √ľber ein Buch der Fantasie Anregung zu geben oder, was auch immer mal wieder vorkommt einfach etwas schlummern. So werden die k√∂rperlichen, aber auch die mentalen „Akkus“ wieder aufgeladen und sind bereit f√ľr neue Aufgaben, die uns das Leben unaufh√∂rlich bietet. Egal, ob diese im Beruf oder im Privatleben auf einen warten.

Nat√ľrlich ist mein Alltag auch nicht nur rosig und selbstverst√§ndlich gibt es auch mal den einen oder anderen Tag, wo einige Wege beschwerlicher sind, aber auch an diesen sollten wir nicht trotzdem immer versuchen positive Gedanken zu haben? Kann man nicht einfach auch Spa√ü oder Freude¬†haben, wenn man¬†mit tollen Menschen zusammen zu sein darf und das in vielen Stunden und Situationen des Lebens?

Ich wei√ü, dass¬†es viele¬†Spr√ľche zum Leben und der Zeit gibt, wobei der eine oder andere bestimmt besser passt, aber diesen finde ich genau passend als Abschluss des Artikels.

Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.

(Zitat von Marie Freifrau Ebner von Eschenbach)

Leben schenken – Leben spenden

Ich sa√ü gestern auf der Couch und dachte √ľber dieses „Gott und die Welt“ nach. Zur Weihnachtszeit oder auch zwischendurch werden wir zur Spende aufgerufen. Das gesammelte Geld wird, so hoffen wir, armen Menschen und Kindern zur Verf√ľgung gestellt. Aber nicht nur Geld kann man spenden, um anderen etwas Gutes zu tun.

Es gibt weitere Spendemöglichkeiten, die Leben retten können:

  • Blutspende
  • Knochenmarkspende
  • Organspende

Bei der Blutspende werden nach einem medizinischen Fragebogen und einer kurzen √§rztlichen Untersuchung dem Spender 500 ml Blut aus dem Kreislauf entnommen. Im menschlichen K√∂rper werden kontinuierlich zwischen. 4,5 bis 6 Liter Blut durch die Blutbahnen gepumpt. Der K√∂rper reagiert zwar mit einer kurzen Kreislaufst√∂rung auf die Entnahme, welche aber nach kurzerer Ruhepause im Liegen und dem Zuf√ľhren von Fl√ľssigkeit und Nahrungsmitteln einfach entgegen gewirkt werden kann.

Dieses Blut wird häufig nach Unfällen oder bei Operationen benötigt, um eine Versorgung des Kranken zu gewährleisten. Aber auch bei Krebs- und Leukämiepatienten werden Blutkoserven eingesetzt, um Übergangszeiten oder Behandlungen zu ermöglichen.

Vor der Knochenmarkspende steht die Typisierung. Dieses ist nach einer Online-Registrierung ganz einfach, da man einen Umschlag mit den ben√∂tigten Utensilien nach Hause gesandt bekommt. In dem Umschlag befinden sich 2 Wattesst√§bchen mit denen man einen Abstrich von der Wangenschleimhaut nimmt, in dem mit dem Wattest√§bchen √ľber die Wangeninnenseite streicht.

Nach dem Versand der Wattest√§bchen werden diese analysiert und die Ergebnisse in einer Spenderdatei anonymisiert weltweit zur Verf√ľgung gestellt. Da sich diese ermittelten Werte im K√∂rper nicht mehr √§ndern, kann ein Spender bis zum 61. Lebensjahr durch die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH) angeschrieben und zu einer Best√§tigungstypisierung eingeladen werden. Dort wird der Spender dann auch zu einer entsprechende Spende informiert. Nur 5 von 100 Spendern werden innerhalb von 10 Jahren zu Spendern, da viele Faktoren des Spenders mit dem Empf√§nger √ľbereinstimmen m√ľssen.

Die Organspende findet, ausser bei einer Lebendspende, nach der Feststellung der erloschenen Gehirnfunktionen (Hirntod) statt. Desweiteren wird eine Zustimmung des bzw. der verstorbenen Person als Voraussetzung ben√∂tigt.  Als Bedingung muss der Hirntod allerdings vor dem Erliegen des Herz-Kreislauf-Systems festgestellt sein und dieses dann k√ľnstlich aufrechterhalten werden. Bei in Krankenh√§usern sterbenden Patienten sind diese Gegebenheiten bei nur 1% der Todesf√§lle erf√ľllt und kommen somit als Organspender in Frage.

Um Angehörigen die Entscheidung abzunehmen bzw. dem medizinischen Personal eine Vorauskunft zu geben, ist es wichtig einen Organspendeausweis bei seinen persönlichen Unterlagen wie in der Geldbörse bei sich zu tragen, so das der persönliche Wille beachtet werden kann.

Ich, persönlich, spende seit 2001 regelmäßig Blut und besitze auch einen Organspendeausweis. Seit dem Ende des letzten Jahres habe ich mich auch typisieren lassen, da ich alle 3 Spende-Varianten sehr wichtig finde.
Vielleicht spreche ich mit diesem Artikel den einen oder anderen an Spender zu werden und selbst wenn sich Leserinnen und Leser nur mal Gedanken zu dem Thema machen, ist es bereits ein Gewinn.

Unter folgenden Links gibt es weitere Informationen
Blutspende

Knochenmarkspende
Organspende